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Wie ist es nun, Brüder und Schwestern? Wenn ihr zusammenkommt, so hat ein jeder einen Psalm, er hat eine Lehre, er hat eine Offenbarung, er hat eine Zungenrede, er hat eine Auslegung. Lasst es alles geschehen zur Erbauung! 1.Korinther 14,26

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"Himmel und Erde": Evangelische Kirche auf den Lokalradios NRW

Pilgern auf allerhöchstem Niveau

Hören Sie hier einen aktuellen Beitrag über das Bergwandern und seine manchmal schon geistlichen Wege - von und mit dem Bonner Pressepfarrer Joachim Gerhardt.

"Himmel und Erde" - das Magazin der Kirchen auf den Lokalradios NRW, immer sonntags von 8 .00- 9.00 Uhr, bei uns auf Radio Bonn/Rhein-Sieg "Himmel und Erde" - das Magazin der Kirchen auf den Lokalradios NRW, immer sonntags von 8 .00- 9.00 Uhr, bei uns auf Radio Bonn/Rhein-Sieg

Anmoderation / "Alphornbläser": Die Luft ist klar, die Stille beeindruckend und das Panorama aus Wald, Schnee? und Felsen einfach atemberaubend – jedes Jahr lockt der Spätsommer Tausende von Bergwanderern in die Alpen. Joachim Gerhardt hat für uns mal so eine Tour mitgemacht und dabei festgestellt: Bergwandern – das ist nichts anderes als Pilgern auf buchstäblich allerhöchstem Niveau …

Schweizer Mädel: … Hier kann man so sein, wie man ist. Man fühlt sich frei. / Pfarrer Christoph Dielmann: Für mich ist das schöne Schöpfung. Ich kann mich enorm daran erfreuen / Schweizer Bergsteigerin: Dass man hochgehen kann und wieder ganz runter kommt und weiß, dass das ein Geschenk Gottes ist / Bergführer Dany Biner: … und man ist ja auch dem Himmel näher, wenn man eben die Höhe steigt.

Joachim Gerhardt: Wobei sich genau an dieser Frage auch schon mal die Geister scheiden können: Ist man Gott wirklich näher, wenn man hoch auf die Berge steigt ? Der Düsseldorfer Pfarrer Christoph Dielmann nimmt sich jedes Jahr ein paar Tage Auszeit und wandert auf Höhenwegen über die Alpen. Er hat sich mit dieser Frage beschäftigt:

Christoph Dielmann: Ich weiß gar nicht, ob man nur durch die Höhe Gott näher kommt. Ich denke schon, dass man sich selbst lebendiger spürt, an der Grenze spürt. Du merkst erst mal, wie klein Du bist, und wie begrenzt du bist – und zugleich wie schön das alles ist. Es ist irgendetwas zwischen diesen beiden Polen, das einen spirituell weitet.

Gerhardt: Eine andere Antwort hat der Schweizer Bergführer Dany Biner für sich gefunden:

Dany Biner: Ich glaube, das Empfinden Gott näher zu sein, hat bestimmt damit zu tun, dass man weniger Stress hat und je weiter man hoch in die Berge geht, desto weiter weg ist man von den Alltagssorgen.

Gerhardt: Mit jedem Meter Höhe bleiben die Sorgen sozusagen auf der Strecke. Der Mensch wird demütiger und sein Blick klarer, weil Platz da ist für neue Gedanken. Und dann wird Bergwandern wirklich zu einem Pilgerweg, meint Christoph Dielmann:

Christoph Dielmann: Du muss dich ein bisschen quälen, um hier raufzukommen, du atmest schwerer ab einer bestimmten Höhe und du musst Pause machen – und ich werde dann auf ´ne wunderschöne Art und Weise ganz, ganz ruhig.

Gerhardt: Als Lohn für die Strapazen winkt ganz oben am Gipfelkreuz ein fantastischer Ausblick. Für den 43jährigen Pfarrer ist das jedes Mal ein besonderer Moment – und ein besonderer Ort:

Christoph Dielmann: Das Kreuz auf den Bergen zeigt mir an, der Mensch kann so hoch steigen, wie er möchte, er kann den Mount Everest unter seine Füße treten, aber er bleibt immer Mensch. Und er wird nicht die ganze Schöpfung unter sich kriegen, sondern es wird immer etwas Größeres da sein.

Joachim Gerhardt für Himmel und Erde

Beitrag Lokalradio NRW (11.9.2011): Joachim Gerhardt / Redaktion: Manfred Rütten (www.ekir.de/pep)

 

 

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11.9.2011



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