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Kirchen ziehen erste, positive Bilanz des Deutschlandfestes und des NRW-Tages

Festfazit: Mitgemacht und angenommen - Ein Höhepunkt: Ökumenischer Fernsehgottesdienst in der Kreuzkirche

Für Bonn waren die dreitägigen Feiern zum Tag der Deutschen Einheit und zum 65-jährigen Bestehen des Landes Nordrhein-Westfalen ein Fest der Superlative. Die Kirchen in Bonn prägten es entscheidend mit und ziehen eine erste positive Bilanz.

Ministerpräsidentin Hannelore Kraft zündet im Eröffnungsgottesdienst des NRW-Tags und Deutschlandfest am Samstag im Bonner Münster eine Kerze an, mit von Stadtdechant Msgr. Wilfried Schumacher (l.) und Superintendent Eckart Wüster. (Foto: V. Lannert) LupeMinisterpräsidentin Hannelore Kraft zündet im Eröffnungsgottesdienst des NRW-Tags und Deutschlandfest am Samstag im Bonner Münster eine Kerze an, mit von Stadtdechant Msgr. Wilfried Schumacher (l.) und Superintendent Eckart Wüster. (Foto: V. Lannert)

Inmitten des Festtagstrubels setzten die Kirchen an sieben Orten in der Stadt mit ihren „Oasen der Ruhe“ ein Zeichen, das von vielen wahr- und gerne angenommen wurde. Zentren der Angebote waren die evangelische Schlosskirche in der Universität und vor allem mit durchgehend hohem Besucherinteresse die St. Remigiuskirche neben dem Rathausplatz. Hier luden Vertreterinnen und Vertreter aller christlichen Kirchen der Stadt drei Tage lang, von morgens bis abends, stündlich im Wechsel zu Meditation, Andacht und Kirchenmusik.

Stadtdechant Msgr. Wilfried Schumacher dankt den vielen ehrenamtlichen Helfern: „Viele sind hier im Einsatz, damit andere feiern können – über dieses ehrenamtliche Engagement freue ich mich sehr.“  Weit über 300 Ehrenamtliche ermöglichten die Angebote der Kirchen an insgesamt sieben ökumenischen „Begegnungsorten der Kirchen“ an den drei Festtagen. Weitere 200 Sängerinnen und Sänger, Musikerinnen und Musiker aus Bonn und der Region machten den zentralen Festgottesdienst zur deutschen Einheit am Montagmorgen in der Kreuzkirche, live übertragen in der ARD, zu einem Höhepunkt der Feierlichkeiten.

„Als Kirchen haben wir eine gute Alternative zum Festtagstrubel angeboten“, so Superintendent Eckart Wüster. „Die Kirchen haben die Geschichte unseres Landes mitgeprägt. Das war der Hintergrund unseres breiten Engagements zum Deutschlandfest und NRW-Tag mit den Begegnungszentren, und wir können im Nachhinein sagen: Unser Angebot ist wunderbar geglückt.“

Höhepunkt eines interkulturellen Stationswegs: Gesäumt von vielen Menschen wurde der "Engel der Kulturen" am Eingang zum Hofgarten verlegt. Dort wird er dauerhaft bleiben als Zeichen für das Miteinander der Religionen in Bonn. (Foto: J.Gerhardt) LupeHöhepunkt eines interkulturellen Stationswegs: Gesäumt von vielen Menschen wurde der "Engel der Kulturen" am Eingang zum Hofgarten verlegt. Dort wird er dauerhaft bleiben als Zeichen für das Miteinander der Religionen in Bonn. (Foto: J.Gerhardt)

„Es muss eben nicht immer nur die laute Bühne sein, viele Besucher haben sich gern von uns einladen lassen und sich viel Zeit genommen“, hat Pater Gerd Hemken erfahren: „Nach einem zunächst etwas zögerlichen Beginn hat sich das bombastisch gut entwickelt, Café und Ausstellungen im Kreuzgang von St. Remigius waren ebenso gut besucht wie die stündlichen Tagzeitliturgien und Musikveranstaltungen am Abend“.

Die gute Zusammenarbeit der Kirchen zu diesem Fest, vom Fernsehgottesdienst bis zum Programm für die Besucher, setzt „einmal mehr ein ökumenischen Ausrufezeichen mit Ausstrahlung weit über Bonn hinaus“, betont der evangelische Pressepfarrer Joachim Gerhardt.

„Schön, dass wir das Collegium Albertinum nutzen durften“, freuten sich Bernward Siemes und Stefan Langerbeins, die mit einem geistlichen Parcours vor allem Jugendliche zu einer Beschäftigung mit dem Glauben einluden. „Viele, die sich die Architektur des sonst nur Priesterschülern zugänglichen Gebäudes anschauen wollten, haben sich dann auch die Zeit für unseren Parcours genommen“. Diese kleine Auszeit vom Trubel gönnte sich beispielsweise auch Bonns Oberbürgermeister Jürgen Nimptsch, der die Angebote der Kirchen als „wohltuend und bereichernd“ empfand.

Bonns OB Jügen Nimptsch zu Besuch im ökumenischen "Zentrum der Jugend" im Albertinum: "Die Angebote der Kirchen sind wohltuend und bereichernd", so der Oberbürgermeister (Foto: J.Gerhardt) LupeBonns OB Jügen Nimptsch zu Besuch im ökumenischen "Zentrum der Jugend" im Albertinum: "Die Angebote der Kirchen sind wohltuend und bereichernd", so der Oberbürgermeister (Foto: J.Gerhardt)

Volle Bude auch bei der Bahnhofsmission am Hauptbahnhof. An drei Tagen war die Anlaufstelle an Gleis 1 für Hilfen jeder Art, in Bonn von Diakonie und Caritas getragen, mit 51 Mitarbeitern 45 Stunden im Dienst. „Mit extrem viel Erfolg und Zuspruch“, freute sich Leiterin Grit de Boer.

Spaß und Fröhlichkeit boten viele Aktionen der Bonner Caritas und Diakonie, ohne einen ernsten Hintergrund auszublenden. „Ganz begeistert von der Kreativität der Kinder“ etwa zeigte sich Caritas-Projektleiter Hartmut Genings: „Das Recht auf eine saubere Umwelt, das Recht auf Nahrung, Kleidung und ein liebevolles Zuhause wurde auf unseren Himmelsleitern für Kinderrechte genauso vermerkt wie das Recht auf einen eigenen Hund und nette Lehrer“.

Dem erklärten Ziel, diese Ideen und Vorstellungen der Kinder in den politischen Dialog einzubringen, kam die Caritas noch vor Ort einen guten Schritt näher – NRW-Justizminister Thomas Kutschaty und Prof. Klaus Schäfer, Staatssekretär im Familienministerium, gehörten zu den Politikern, denen die Kinderrechte ein Anliegen waren.

Als „entspannt, begeistert und guter Laune“, empfand Ingrid Schulze, pädagogische Mitarbeiterin bei der Familienbildungsstätte jene Besucher, die mit ihren Kindern zum Wickeln, Füttern und Durchatmen in die „Familienoase“ in der Lennéstraße und zum Vorplatz der Schlosskirche kamen. Um die Ecke in der Kaiserstraße versorgte derweil Pfarrerin Michael Schuster Hilfesuchende mit einem Rollstuhl. Die Bonner Diakonie hatte dort eine "Raststätte für Menschen mit Behinderung" eingerichtet.

Während in der Schlosskirche Prof. Dr. Reinhard Schmidt-Rost Impulse "Christlicher Geist und Verantwortung" gab, zog auf dem Vorplatz das höchst liebevoll gestaltetet Puppentheater von "Robin Good", das soziale Hilfsprojekt von Diakonie und Caritas Bonn, junge Besucherinnen und Besucher in seinen Bann. Robin Good, Diakonie und Caritas zeigten zudem fröhlich Flagge auf dem Kinderfest des Bundespräsidenten im Park der Villa Hammerschmidt. "Die Kirchen waren an vielen Orten sehr präsent, es hat sich gelohnt", zog auch der Bonner Diakoniechef Ulrich Hamacher ein positives Fazit.

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ger / 03.10.2011



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