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Evangelische Migrations- und Flüchtlingsarbeit Mitveranstalter

Einladung zur Bonner Buchmesse Migration: „Vielfalt ist eine Bereicherung“

Die 8. Bonner Buchmesse Migration 2011 vom 24.-27. November 2011 im Haus der Geschichte möchte wieder ein Forum für ein lebendiges Miteinander und Begegnungen in Vielfalt bieten.

Werben für die Buchmesse: Prof. Dr. Hans Walter Hütter (v.l.), Superintendent Eckart Wüster, Integrationsbeauftragte Coletta Mannemann, Dr. Hidir Celik und Klaus Thüsing. (Foto: EMFA) LupeWerben für die Buchmesse: Prof. Dr. Hans Walter Hütter (v.l.), Superintendent Eckart Wüster, Integrationsbeauftragte Coletta Mannemann, Dr. Hidir Celik und Klaus Thüsing. (Foto: EMFA)

Das erklärten die Veranstalter bei der Auftaktpressekonferenz am Ort der Buchmesse, im Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland auf der Museumsmeile in Bonn. Die Fachbuchmesse wird am 24. November eröffnet und steht in diesem Jahr unter dem Motto „Arbeiten und Leben in Vielfalt – 50 Jahre Arbeitsmigration aus der Türkei“.

Prof. Dr. Hans Walter Hütter, Leiter des Hauses der Geschichte, unterstrich, dass er sein Haus gerne für die alle zwei Jahre stattfindende Buchmesse zur Verfügung stelle. „Die Messe ist eine spannende Veranstaltung und das Thema `Migration´ liegt dem Haus der Geschichte sehr am Herzen.“ Dies zeige sich darin, dass bei der Überarbeitung der Dauerausstellung zur Geschichte der Bundesrepublik dieses Themenfeld noch stärker akzentuiert würde. Unter den sechs Themen, welche Gegenwart und Zukunft und den Schwerpunkt der Dauerausstellung beträfen, ging es auch um Migration.

Der Bonner Superintendent Eckart Wüster erinnerte daran, dass die Evangelische Kirche mit ihrer Migrations- und Flüchtlingsarbeit (EMFA) eine Hauptveranstalterin der Buchmesse sei. Er würdigte vor allem das Motto der Buchmesse „Arbeiten und Leben in Vielfalt“. Viele Menschen empfänden Vielfalt als Bedrohung. Es seien Erfahrungen notwendig, die zeigten, „dass Vielfalt eine Bereicherung ist und keine Bedrohung“. Im Zusammenhang mit der aktuellen Debatte über den Rechtsterrorismus kritisierte der Superintendent, dass die Politik sich beim Stichwort „Terrorismus“ lange Zeit auf den Islamismus konzentriert hatte. Der Rechtsterrorismus komme mitten aus der Gesellschaft, seinen Parolen müsse entschieden begegnet werden. Die Buchmesse solle Aufklärung leisten, und das Rheinland sei ein „positives Beispiel für eine offene, tolerante Gesellschaft“, so Pfarrer Wüster.

Die Integrationsbeauftragte der Bundesstadt Bonn, Coletta Manemann, betonte, dass ihr die Veranstaltung am Herzen liege. Die Stadt Bonn fördere die Buchmesse sowie die Fachtagung über die Arbeitsmigration sehr gerne. Sie kritisierte, dass Integration lange Zeit auf das Erlernen der deutschen Sprache reduziert worden sei. Die Buchmesse zeige jedoch die vielen Facetten von Integration, wie man am vielfältigen Programm sehen könne. „Ich freue mich auf diese Buchmesse“, so Coletta Mannemann.

Der Vorsitzende des Deutsch-Afrikanischen Zentrums, Klaus Thüsing, ging besonders auf den „Afrika-Tag“ ein, der zum dritten Mal innerhalb der Buchmesse stattfinde. Es seien viele Autorinnen und Autoren aus Afrika eingeladen. Schwerpunkt sei in diesem Jahr wegen des arabischen Frühlings Nordafrika. Es sei eine Programmänderung eingetreten, der Autor aus Kenia komme leider nicht zur Buchmesse. Stattdessen wird der marokkanische Autor Mahi Binebine eine Lesung aus seinem Roman „Die Engel von Sidi Moumen“ halten. Der „Afrika-Tag“ habe in diesem Jahr die Schwerpunkte: Die Auswirkungen des „arabischen Frühlings“ auf den Kontinent, die Vielfalt Afrikas sowie ein Kinderprogramm und eine Afrika-Party am Samstagabend.

EMFA-Leiter und vielfacher Buchautor Dr. Hidir Celik äußerte die Hoffnung auf ein lebendiges Haus mit vielfältigem Programm und dass die Buchmesse die Begegnung mit vielen Menschen aus verschiedenen Kulturkreisen ermöglicht sowie fördert.

 

 

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EB/ger / 17.11.2011



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