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Gotthard Fermor: „Bildung braucht mehr Freiräume statt Ökonomisierung“

Neuer Direktor im Pädagogisch-Theologischen Institut (PTI) in Bonn eingeführt

Herzlich willkommen! Ein guter Bekannter ist zurück in Bonn: Der Theologe Dr. Gotthard Fermor (47) ist Direktor des Pädagogisch-Theologischen Instituts (PTI) der Evangelischen Kirche im Rheinland (EKiR) mit Sitz auf dem Heiderhof in Bad Godesberg. Am Sonntag (27.3.) wurde er mit einem Festgottesdienst eingeführt.

Ein gefragter Theologe in der Landeskirche: Dr. Gotthard Fermor, hier zuletzt vor der Landessynode 2011, auf der er den Leitvortrag über Zukunftsperspektiven der Berufe in der Kirche hielt . (Foto: J. Gerhardt) LupeEin gefragter Theologe in der Landeskirche: Dr. Gotthard Fermor, hier zuletzt vor der Landessynode 2011, auf der er den Leitvortrag über Zukunftsperspektiven der Berufe in der Kirche hielt . (Foto: J. Gerhardt)

Als PTI-Direktor ist Dr. Gotthard Fermor Leiter der zentralen Aus- und Weiterbildung von Religionslehrerinnen und -lehrern, Erzieherinnen und Erziehern, Pfarrerinnen und Pfarrern sowie anderen Unterrichtenden innerhalb der Evangelischen Kirche im Rheinland. Fermor gilt als Experte für Kirche in der Postmoderne sowie das Verhältnis von Theologie, Kultur und Ästhetik. Er war zuletzt Professor für Gemeindepädagogik und Diakonie an der Evangelischen Fachhochschule Rheinland-Westfalen-Lippe in Bochum. In Bonn hat er studiert, erste pfarramtliche Erfahrungen in der Trinitatiskirche in Endenich gesammelt und war schon mal für kurze Zeit Dozent der Evangelischer Akademie im Rheinland, die gemeinsam mit dem PTI vom "Haus der Begegnung" auf dem Heiderhof landeskirchenweit wirkt.

Fermor war einer der Motoren der innovativen Bonner "Schlosskirchenprojekte" in den Jahren 2000 bis 2005 "Amen - Bonner Bürger beten", "Das Credo-Projekt" sowie "Mein Paradies", die einen regen Austausch weit über die Kirchengrenzen hinaus über Glaubensfragen und das Verhältnis von Kunst und Kirche in Bonn und der Region in Gang brachten und bundesweit Beachtung fanden.

Eingeführt wurde Gotthard Fermor von Oberkirchenrat Klaus Eberl, der dem neuen Bildungsleitbildner der Landeskirche vor allem die pädagogisch Mitarbeitenden an Herz legte, denn "auch Ermutiger brauchen Ermutigung".

Bei der Predigt in seinem Antrittsgottesdienst warnte Dr. Gotthard Fermor vor der „zunehmenden Ökonomisierung der Bildung“ von der Grund- bis zur Hochschule. Der immer größere Druck in den Schul- und Ausbildungssystemen sei höchst fragwürdig. Er mache die Menschen nicht klüger oder weiser, sondern abhängiger. Umso wichtiger seien Freiräume wie der Religions- und Konfirmandenunterricht, in denen Menschen Persönlichkeit und nicht nur Nutzwert entwickeln und über den Sinn des ihres Tuns nachdenken könnten. Diese Freiräume zu gestalten sei ein zentrales Anliegen seiner Arbeit. Gotthard Fermor, ein gebürtige Düsseldorfer, ist verheiratet, Vater dreier Kinder und lebt mir seiner Familie vor den Toren Bonns in Oberwinter.

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ger / 28.03.2011



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