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Karfreitag: „Nicht nur ein trauriger Tag“

Kein Ostern ohne Karfreitag. Bonner Jugendliche machen sich Gedanken über die Bedeutung des Kreuzes und des Todes von Jesus. Eine Sendung zu Karfreitag auf Radio Bonn/Rhein-Sieg. Hören Sie rein ...

Jeden Sonn- und Feiertag von 8.00 - 9.00 hören Sie Themen aus Glaube und Kirche auf den Lokalradios NRW, auch in Bonn und der Region Jeden Sonn- und Feiertag von 8.00 - 9.00 hören Sie Themen aus Glaube und Kirche auf den Lokalradios NRW, auch in Bonn und der Region

 

 

Jugend auf dem Kreuzweg: Persönliche Erfahrungen

Anmoderation: Viele zigtausend Menschen werden heute in ganz NRW die Karfreitags-Gottesdienste besuchen – es gibt aber auch noch ganz andere Möglichkeiten, wie man sich an das Leiden und Sterben Jesu erinnern kann. Zum Beispiel bei einem so genannten "Kreuzweg". In Bonn haben das Jugendliche in diesen Tagen selber mal ausprobiert …

Mädchen: "Also, ich nehme an dem Jugendkreuzweg teil, weil ich das wichtig finde, in der Passionszeit daran zu gedenken, wie Jesus das ganze Leid auf sich nehmen musste. Und wie die Menschen leiden und wie nicht nur Jesus gelitten hat, sondern dass er auch so ein Mensch war wie wir."

Joachim Gerhardt: Überwiegend Jugendliche im Alter zwischen 13 und 18 Jahren, evangelische und katholische, haben sich gemeinsam auf den Weg gemacht. Fast zwei Stunden sind sie durch Bonn gepilgert und haben an verschiedenen Stationen nachgedacht über das, was da an Karfreitag passiert ist – und das durchaus kritisch:

Junge: "Ich find das komisch, denn Gott hätte Jesus ja einfach retten können und warum hat er den dann auch noch leiden lassen?" / Mädchen: "... also komisch, aber irgendwo auch ein Stück mit bewegend, weil Jesus ja für uns am Kreuz gestorben ist. Und ich denke, wenn man dann so ´nen Kreuzweg mitgeht, das man dann die Geschichte ein bisschen besser verstehen kann."

Gerhardt: Das Thema Tod ist unter Jugendlichen alles andere als trendig. Aber der Tod Jesu am Kreuz war für viele ein Anstoß, um über das Leiden und Sterben heute nachzudenken.

Mädchen: "Ja, ich halte das für sehr wichtig, weil es gehört schließlich zu unserem Leben dazu, das wird uns alle mal treffen; und darüber zu sprechen, das hilft auch vielen, damit umzugehen." / Junge: "Also es ist gut darüber nachzudenken, damit man ´nen Sinn findet." / Mädchen: "Und man kann das nicht einfach verdrängen. Es gibt zwar viel Freude, aber das Leid ist immer ein Bestandteil auch von der Freude, und über so was muss man auch nachdenken."

Gerhardt: Auch wenn der Karfreitag ein trauriger Anlass ist – die Botschaft bei diesem ökumenischen Kreuzweg der Jugend war am Ende alles andere als traurig:

Mädchen: "Eigentlich ist es ja ein schönes Thema, weil Jesus für uns stirbt und damit den Weg freimacht, damit wir auch in den Himmel, zu Gott kommen können. / Mädchen: "Er steht ja wieder auf. Gott holt ihn ja sozusagen zurück ins Leben. Und das ist dann ja das Glückliche daran."

Gerhardt: So einfach lässt sich also die Bedeutung des Karfreitags auf den Punkt bringen. Und auch das war für so manchen Teilnehmer ein echter Gewinn:

Junge: "Ich finde es schon wichtig, denn es ist sozusagen Allgemeinbildung, weil´s eben dazu gehört, so etwas zu wissen." / Mädchen: "Bei mir in der Stufe, weiß es bestimmt 50 Prozent nicht.“

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Beitrag: Pfr. Joachim Gerhardt, Evangelischer Kirchenkreis Bonn / Redaktion: Manfred Rütten / Mehr über die Redaktion PEP - Evangelische Kirche im Privatfunk NRW: www.ekir.de/pep

 

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22.4.2011



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