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Die Konfirmation erfreut sich ungebrochener Popularität

2.000 Konfirmanden feiern in Bonn und der Region ihr Fest

Die eigene Konfirmation bleibt ein Leben lang in Erinnerung und unter jungen Menschen ist das Fest ungebrochen populär. Auch in Bonn und der Region treten in diesen Wochen in allen Kirchengemeinden junge Menschen zwischen 13 und 15 Jahre alt unter dem Leitwort eines selbst gewählten Bibelverses vor den Altar und werden vom Pfarrer oder der Pfarrerin eingesegnet.

Konfirmation: Erinnerung und Bestätigung der Taufe und eine wichtigte geistliche Erfahrung in der eigenen Lebensgeschichte. (Foto: Joachim Gerhardt) LupeKonfirmation: Erinnerung und Bestätigung der Taufe und eine wichtigte geistliche Erfahrung in der eigenen Lebensgeschichte. (Foto: Joachim Gerhardt)

Allein im Stadtgebiet Bonn sind es dieses Jahr wieder rund 600 Mädchen und Jungen, in der Region der Kirchenkreise Bonn, Bad Godesberg-Voreifel und An Sieg und Rhein fast 2.000. Bundesweit bereiten sich rund 250.000 junge Menschen auf diesen besonderen Tag vor.

Die Konfirmandenarbeit in den zumeist eineinhalb Jahren zuvor hat laut Pfarrer Michael Verhey von der Friedenskirchengemeinde in Bonn Kessenich „große Bedeutung, weil die Jugendlichen gerade in diesem Alter auf der Suche nach Werten und Orientierung sind“. Diese Zeit sei „eine großartige Chance für die Kirche, mit den Jugendlichen so lange und so konzentriert zusammenzuarbeiten und ihnen christlichen Traditionen nahezubringen“, so Pfarrer Verhey, Synodalbeauf-tragter für Konfirmandenarbeit im Kirchenkreis Bonn.

Für den Bonner Pressepfarrer Joachim Gerhardt ist die Konfirmandenzeit wie ein „Freiraum zur persönlichen Entwicklung“, gerade weil der Leistungsdruck in der Schule zunehme. Das sei nicht zuletzt durch die Schulzeitverkürzung an den Gymnasien deutlich spürbar, sagt Pfarrer Gerhardt, der an der Lutherkirche eine Gruppe zur Konfirmation führt.

Konfirmation stammt von Lateinisch „confirmare“, bestärken. Die Idee stammt von dem Straß-burger Reformator Martin Bucer, der übrigens Anfang des 16. Jahrhunderts auch in Bonn gewirkt hat. Bucer wollte mit der Konfirmation das Wissen erwachsen werdender Menschen um den Glau-ben vertiefen. Die Jugendlichen sollten ihre Taufe als Kleinkind persönlich und bewusst bestätigen, lautete das Anliegen Bucers. „Bucers Idee trägt bis heute“, so Pfarrer Gerhardt, auch wenn immer mehr ungetaufte Jugendliche am Konfirmandenunterricht teilnehmen. In Bonn sind das etwa zehn Prozent der Jugendlichen; sie werden dann zur Konfirmation oder in den Monaten zuvor getauft.

Bemerkenswert große Gruppen nicht nur auf dem Land, sondern auch in der Stadt

Der große Zuspruch spiegelt sich in der Größe der Konfirmandengruppen wider. Nicht nur traditi-onell in den Gemeinden am Stadtrand oder im Vorgebirge. Sogar die Trinitatiskirche in Bonn-Endenich mit 50 Konfirmanden wird zum Festgottesdienst aus allen Nähten platzen so wie die Friedenskirchengemeinde in Kessenich mit fast 40 oder die benachbarte Lutherkirche der Südstadt mit 30 Konfirmanden auch. In Röttgen und in Hersel schreiten dieses Jahr jeweils wieder fast 50 Jugendliche zur Konfirmation, sowohl in Bornheim wie in Hemmerich sind es fast 40. Überall heißt es dann, kräftig die Stühle zusammenrücken. Das große Fest ist gewiss.

Alle Termine auf einen Blick

Konfirmationen im Evangelischen Kirchenkreis Bonn 2011

8. Mai
Friedenskirchengemeinde Bonn-Kessenich/Dottendorf I
Johanniskirchengemeinde (Brüser Berg) in der Emmaus-Kirche
Kirchengemeinde Am Kottenforst (Jesus-Christus-Kirche Witterschlick) I
Lukaskirchengemeinde Bonn-Altstadt/Nordstadt/Auerberg

15. Mai
Friedenskirchengemeinde Bonn-Kessenich/Dottendorf II
Kirchengemeinde Am Kottenforst in der Thomaskirche in Röttgen I
Kirchengemeinde Am Kottenforst in der Jesus-Christus-Kirche Witterschlick II
Bornheim-Hemmerich in der Markuskirche I (14./15. Mai)

Johanniskirchengemeinde (Duisdorf) in der Johanniskirche

22. Mai
Kreuzkirchengemeinde Bonn-Innenstadt
Apostelkirchengemeinde Bonn-Tannenbusch/Dransdorf
Kirchengemeinde Am Kottenforst (Jesus-Christus-Kirche Witterschlick) III
Bornheim-Hemmerich in der Markuskirche II (14./15. Mai)

29. Mai
Auferstehungskirchengemeinde Bonn-Venusberg/Ippendorf
Kirchengemeinde Am Kottenforst (Thomaskirche in Röttgen) II
Bornheim-Alfter in der Kath. Kirche St. Matthäus Alfter

5. Juni
Trinitatiskirchengemeinde Bonn-Endenich
Bornheim in der Versöhnungskirche (4./5. Juni)

26. Juni
Johanniskirchengemeinde (Bonn-Lengsdorf, Medinghoven) in der Matthäikirche

2./3. Juli
Hersel
Lutherkirchengemeinde Bonn-Poppelsdorf/Südstadt

DAS AKTUELLE STICHWORT: Konfirmation 2011

Die Konfirmation (von lateinisch „confirmare“ = bestärken) ist für evangelische Christen die feierliche Bestätigung der eigenen Taufe, die bei den meisten Jugendlichen im Baby- oder Kleinkindalter stattgefunden hat. Jugendliche, die noch nicht getauft sind, werden vor oder zusammen mit der Konfirmation getauft. Das sind heute etwa zehn bis 15 Prozent der Konfirmanden. Tendenz steigend.

Mit der Konfirmation übernehmen die Jugendlichen Eigenverantwortung in der Kirche. Sie sind berechtigt, ein Patenamt zu übernehmen und – seit Beschluss der Landessynode 2003 – bei der Presbyteriumswahl die Gemeindeleitung zu wählen. Für viele bedeutet Konfirmation die erste Teilnahme am Abendmahl. Für Jugendliche, die bereits am Kinderabendmahl teilgenommen haben, was in einigen Bonner Gemeinden möglich ist, ist es die erste selbstständige Teilnahme und damit auch etwas Besonderes.

Geistiger Vater der Konfirmation predigte 1542 im Bonner Münster

Die Konfirmation steht für das reformatorische Anliegen, dass sich Menschen bewusst für den eigenen Glauben entscheiden. Geistiger Vater der Konfirmation ist der Straßburger Reformator Martin Bucer (1491-1551). Bucer, was viele gar nicht wissen, lehrte 1542 auf Bitten des Kölner Kurfürsten Hermann von Wied sogar in Bonn. Der Theologe predigte damals ein dreiviertel Jahr im Bonner Münster und hielt theologische Vorlesungen im alten Bonner Franziskanerkloster in der Brüdergasse.

Die Konfirmation wird traditionell zwischen Palmsonntag (der Sonntag vor Ostern) und Pfingsten gefeiert. Im Evangelischen Kirchenkreis Bonn, zu dem auch die Kommunen Alfter und Bornheim gehören, finden die meisten Konfirmationen dieses Jahr am 8., 15. und 22. Mai statt.

Ab sofort Anmeldung für den Unterricht 2011/2012

Zugleich läuft in diesen Tagen die Anmeldung für den Konfirmationsunterricht 2011/2012. Eingeladen sind zumeist die Jugendlichen des Jahrgangs 1998. Auch Nichtgetaufte sind willkommen. Ansprechpartner ist die Gemeinde am Wohnsitz. Die Teilnahme am Unterricht in einer anderen Gemeinde ist aber auch möglich. Der Konfirmandenunterricht dauert je nach Gemeinde ein bis zwei Jahre und findet in der Regel Dienstagnachmittag statt. Die Schulen sind laut Weisung des Schulministeriums gehalten, den Dienstagnachmittag für den kirchli-chen Unterricht freizuhalten.

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ger / 06.05.2011



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