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Es geht um die Zukunft: Personalkonzeption und Stadtkirchenarbeit waren die Themen

Kreissynode: Der geplante Neubau des Kirchenpavillons vor der Kreuzkirche soll anschaulich werden

Die Zukunft der evangelischen Kirche in Bonn und der Region wird konkret. Die Frühjahrssynode des Kirchenkreises Bonn diskutierte zwei vollkommen unterschiedliche Themen: Der geplante Pavillon vor der Kreuzkirche und eine alle Kirchengemeinden betreffende „Gesamtpersonalkonzeption“.

Vorne rechts auf dem Platz vor der Kreuzkirche vom Kaiserplatz aus betrachtet, sehen die Pläne den möglichen Standort des neuen Kirchenpavillons (Foto: Joachim Gerhardf) LupeVorne rechts auf dem Platz vor der Kreuzkirche vom Kaiserplatz aus betrachtet, sehen die Pläne den möglichen Standort des neuen Kirchenpavillons (Foto: Joachim Gerhardf)

Zum Bauvorhaben auf dem Vorplatz der Kreuzkirche am Kaiserplatz gab Superintendent Eckart Wüster bei der Tagung im Haus der Evangelischen Kirche am Samstag einen Sachstand: Im Rahmen eines Wettbewerbs beteiligen sich sechs Architekturbüros mit Entwürfen. Wie am bisherigen Standort in der Budapester Straße soll das Gebäude neben dem Cafébetrieb auch die Kircheneintritts- und Informationsstelle beherbergen. Neu dazu kommen soll ein deutlich besser als bisher zu nutzender Veranstaltungsraum.

Der Architektenwettbewerb kostet 38.000 Euro, angesichts des geschätzten Gesamtvolumens von bis zu einer Millionen Euro eine angemessene Summe, so die Einschätzung vieler Vertreter aus den elf Kirchengemeinden des Kirchenkreises. Ende September wird eine Jury den Sieger des Wettbewerbs ermitteln. Alle Entwürfe gehen dann den Presbyterien zur Kenntnis zu, damit die Kreissynode im Herbst „das Projekt vor Augen auf verlässlicher Basis“ entscheiden kann, so Wüster.

Superintendent Eckart Wüster: "Die Planung für den Vorplatz der Kreuzkirche tritt in die entscheidende Phase." (Foto: Meike Böschemeyer) LupeSuperintendent Eckart Wüster: "Die Planung für den Vorplatz der Kreuzkirche tritt in die entscheidende Phase." (Foto: Meike Böschemeyer)

Dazu wird es laut Superintendent ein „sehr konkretes Finanzierungskonzept“ geben. Denn vielen ist klar, ein Projekt dieser Größenordnung wird auf absehbare Zeit das letzte sein, das die Bonner Protestanten stemmen werden können und schon jetzt auch nur mit Hilfe von Sponsoren.

Wirklich realistisch wurde das seit zehn Jahren diskutierte Vorhaben aber erst durch die Bereitschaft der Kreuzkirchengemeinde, den nötigen Teil des Grundstücks vor ihrer Kirche dem Kirchenkreis kostenlos zu überlassen, was ihr breiten Applaus in der Synode einbrachte.

„Wir haben einen geeigneten Ort, machen wir ihn zum Zentrum unserer Stadtkirchenarbeit“ appellierte Superintendent Wüster an das Kirchenparlament, das den Ausführungen mit gespanntem wie wachem Wohlwollen folgte.

Erstmalig umfassende Gesamtkonzeption für die Personalentwicklung

Deutlich kontroverser diskutierten die Synodalen die erste umfassende „Gesamtpersonalkonzeption“, die nach Vorstellung der Landessynode alle Kirchengemeinden umfassen und vom jeweiligen Kirchenkreis verantwortet werden soll. Verlieren die Gemeinden Gestaltungsmöglichkeiten? Ist die Kirchenkreisebene in der Lage, ein Konzept solcher Tragweite umzusetzen? Große Fragen, die am besten im Kleinen beantwortet werden. Der Bornheimer Pfarrer Dieter Katernberg nannte als Beispiel, dass sich seine Kirchengemeinde Vorgebirge mit der Nachbargemeinde Hersel auf Dauer auf eine gemeinsame Stelle für Jugendarbeit verständigt. Denn darum geht es: „Wir wollen möglichst viele Vollzeitstellen erhalten, von denen Menschen auch leben können“, sagte Wüster. Im Blick ist hier neben Jugendarbeit zum Beispiel auch die Kirchenmusik.

Gastredner der Synode, Prof. Dr. Gotthard Fermor, hatte eingangs die wachsende Not beschrieben, dass sich zunehmend junge Menschen nicht mehr für zentrale kirchliche Arbeitsfelder ausbilden ließen, weil die Stellenaussichten so miserabel seien. Fermor, seit neuestem Direktor des landeskirchlichen Pädagogisch-Theologischen Instituts (PTI) in Bad Godesberg, warb für einen „geistlichen Personalmix“ der Kirche mit ihren vielen Diensten. Mit Verve führte er der Synode die spirituellen Dimension aller Dienste von der Jugendleiterin bis zum Küster vor und sprach sich mit Nachdruck dafür aus, bei allen Planungen „vor allem die Ausstrahlung des Dienstes auf die Menschen zu bedenken, die wir nicht fröhlich und dankbar allsonntäglich im Gottesdienst antreffen“.

Der Siegburger Superintendent Hans Joachim Corts hatte in seinem Grußwort der Nachbarkirchenkreise bereits den kirchlichen Anspruch untermauert, Personalplanung nicht nur technisch zu begreifen, sondern sich klar zu machen: „Hier geht es zu aller erst um Menschen.“

Hartmut Ihne, Präsident der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg und berufener Synodaler, machte deutlich: „Auch die beste Analyse wird uns nicht aus der Pflicht entlassen, Schwerpunkte zu setzen.“ Und das wird angesichts rückgängiger Finanzen – in Bonn laut Planung jährlich ein Prozent der Kirchensteuereinnahmen – zwingend kommen. Noch aber bleibt auch den Bonner Synodalen etwas Luft zu beraten, wie sie mit dem landessynodalen Auftrag, eine Gesamtpersonalkonzeption zu erstellen, umgehen. Fortsetzung im Herbst und 2012.

Gewählt wurde auch: Nachfolger für den ausgeschiedenen zweiten Stellvertreter des Skriba im Kreissynodalvorstand, Berufskollegpfarrer Siegfried Virgils von der Lukaskirchengemeinde, wurde Pressepfarrer Joachim Gerhardt, der auch Gemeindepfarrer an der Lutherkirche ist. Seine Einführung geschieht im Rahmen des Gottesdienstes in der Lutherkirche (Bonner Südstadt, Reuterstr. 11) am Sonntag, 17. Juli 2011, um 10.30 Uhr.

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ger / 18.06.2011



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