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Herbsttagung des Kirchenparlaments im Haus der Evangelischen Kirche mit weitreichenden Beschlüssen

Kreissynode stimmt Neubau des Kirchenpavillons auf dem Vorplatz der Kreuzkirche zu

Vor der Kreuzkirche im Bonner Zentrum wird ein Neubau des Kirchenpavillons entstehen. Die Synode des Kirchenkreises verständigte sich nach lebhafter Debatte auf ihrer Tagung am Samstag im Haus der Evangelischen Kirche auf eine Entscheidung mit großer Wirkung und Ausstrahlung.

So ähnlich könnte die Zukunft aussehen: Kipa-Leiterin Martina Baur-Schäfer und Superintendent Eckart Wüster zeigen den Sieger des Architektenwettberwerbs. (Foto: Joachim Gerhardt) LupeSo ähnlich könnte die Zukunft aussehen: Kipa-Leiterin Martina Baur-Schäfer und Superintendent Eckart Wüster zeigen den Sieger des Architektenwettberwerbs. (Foto: Joachim Gerhardt)

Nahezu zehn Jahre hatten die Bonner Protestanten um dieses Projekt intensiv gerungen. Nun wurde es auch deshalb möglich, weil die Kreuzkirchengemeinde das Grundstück zur Verfügung stellte. Bis zu einer Million Euro darf das Vorhaben kosten, beschlossen die 84 Vertreter aus den elf Kirchengemeinden in Bonn, Alfter, Bornheim und Hersel. Am Geld wäre es fast noch gescheitert. Denn nur einen Tag vor der Synode wurde deutlich, dass der Siegerentwurf des Architektenentwurfs statt den veranschlagten 880.000 auf einmal 1.250.000 Euro kosten sollte. „So lassen wir nicht mit uns umgehen“, klagte Pfarrerin Stefanie Graner von der Friedenskirchengemeinde und machte damit dem allgemeinen Unmut Luft. Auch Superintendent Eckart Wüster zeigte sich „höchst befremdet“ über die Kostensteigerung aufgrund kleinerer Nacharbeiten am Modell. Eine klare „Kostendeckelung“  auf eine Million Euro fand am Ende die große Mehrheit im Kirchenparlament.

Kreuzkirche diskutiert: Pfarrer Rüdiger Petrat (v.r.) mit dem Presbyteriumsvorsitzenden Arno Bölts-Thunecke und Presbyter Friedrich von Maltzahn am Entwurf. (Foto: J. Gerhardt) LupeKreuzkirche diskutiert: Pfarrer Rüdiger Petrat (v.r.) mit dem Presbyteriumsvorsitzenden Arno Bölts-Thunecke und Presbyter Friedrich von Maltzahn am Entwurf. (Foto: J. Gerhardt)

Der Siegerentwurf sieht ein eingeschossiges Ensemble mit rund 300 Quadratmetern auf der rechten Seite vor der Kreuzkirche mit direktem Zugang zum Kaiserplatz vor. Ein Untergeschoss öffnet das Gebäude zur Straße an der Evangelischen Kirche. Eine Anbindung an die Krypta unter der Kreuzkirche bleibt eine Option für die Zukunft.

Skizze vom Vorplatz der Kreuzkirche aus dem "Siegerentwurf" des Kölner Architekturbüros Kastner & Pichler. (Foto: J. Gerhardt) LupeSkizze vom Vorplatz der Kreuzkirche aus dem "Siegerentwurf" des Kölner Architekturbüros Kastner & Pichler. (Foto: J. Gerhardt)

„Wir können unsere Stadtkirchenarbeit an einem Ort zusammenführen und ihr neues Profil geben“, freut sich nun Martina Baur-Schäfer, Leiterin des Kirchenpavillons. Das alles bewusst in Ergänzung und nicht in Konkurrenz zu den citypastoralen Angeboten der katholischen und alt-katholischen Kirche, betont Superintendent Wüster den „ökumenischen Geist des Projekts“. Das in Bonn als „Kipa“ bekannte Ladenlokal der Evangelischen Kirche mit Kircheneintrittsstelle in der Budapester Straße gilt als renovierungsbedürftig. „Der Umzug war dran“, so Baur-Schäfer und freut sich jetzt, den neuen Ort „mit Esprit zu füllen“. Die Kreuzkirchengemeinde wiederum ist guter Dinge, dass das gemeinsame Projekt „eine Erfolgsgeschichte für unsere Gemeinde wie für den Kirchenkreis wird“, so Pfarrer Gerhard Schäfer.

Wann wird das Schmuckstück stehen? Ende 2012 wäre für Superintendent Wüster ein Traum. Realistischer erscheine Mitte 2013. „Wir werden uns die Zeit nehmen, die wir brauchen, um nicht wieder von neuen Kosten überrascht zu werden“, betonte der Superintendent.

Fusion der Kirchenverwaltungen mit Kirchenkreis Bad Godesberg-Voreifel zugestimmt

Angesichts der Tragweite dieser Entscheidung verblasste ein anderes Thema der Synode. Das Kirchenparlament stimmte ebenfalls nahezu einstimmig der Fusion ihrer Verwaltung mit der der Gemeinden und des Kirchenkreises Bad Godesberg-Voreifel zu. Schon ab Januar 2012 werden die 24 Kirchengemeinden zwischen Mehlem und Sechtem, Bonn und Bad Münstereifel und die beiden Kirchenkreise von einer gemeinsamen Verwaltung betreut mit Sitz im Bonner Haus der Evangelischen Kirche. Diese Fusion war vor Jahren noch fern jeder Realisierung.

Haushalt 2012

Auch der Etat für 2012 fand breite Zustimmung. Das war nun kein Wunder, denn der Haushalt, der 1,5 Millionen Euro für kreiskirchliche Aufgaben vorsieht, ist ausgeglichen. Größte Posten sind der Zuschuss an das Diakonische Werk mit knapp 688.000 Euro und die Krankenhausseelsorge mit rund 132.000 Euro.

Kritik an landeskirchlichen Plänen zur Personalpolitik

Kritisch sehen die Bonner Protestanten, wenn die Landessynode im Januar weitere verbindliche Strukturen für Verwaltungsreformen und Personalplanungen in den Gemeinden beschließen sollte. Auch wenn die Vorlage der Landessynode von Januar 2011 inzwischen deutlich verändert und abgemildert wurde, wie Oberkirchenrat Manfred Rekowski den Synodalen am Freitagabend mitteilte, bleibt Unbehagen. Die Kreissynode beschloss daher den Antrag an die Landesynode im Januar 2012, entsprechende Pläne um ein Jahr zu verschieben, um mögliche Folgen auf allen Ebenen der Kirche sorgfältig zu prüfen.

Wahlen

Gewählt wurde auch: Neuer Synodalbeauftragter für Öffentlichkeitsarbeit wird der Endenicher Pfarrer Uwe Grieser. An seiner statt übernimmt Pastorin Dr. Beate Sträter die Beauftragung für Christlich-islamische Begegnung. Pfarrerin Bärbel Bressler aus dem Wohnstift Augustinum wird Synodalbeauftragte für Altenheimseelsorge.

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Joachim Gerhardt / 12.11.2011



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