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"Göttliche Geistesblitze"

Mit dem unglaublichen Phänomen, was Pfarrer und Priester alles Wegweisendes erfunden haben, hat sich der Bonner Wissenschaftsjournalist Eckart Roloff beschäftigt. Hören und lesen Sie hier einen Beitrag auf Radio Bonn/Rhein-Sieg.

"Himmel und Erde" heißt das Magazin der Kirchen, jeden Sonntag von 8.00 - 9.00 Uhr, bei uns zu hören auf Radio Bonn/Rhein-Sieg. "Himmel und Erde" heißt das Magazin der Kirchen, jeden Sonntag von 8.00 - 9.00 Uhr, bei uns zu hören auf Radio Bonn/Rhein-Sieg.

Anmoderation: Wer glaubt, dass in Pfarrhäusern und Klöstern den ganzen Tag lang nur fromme Lieder gesungen werden oder gebetet wird, der sollte unbedingt mal einen Blick in das Buch "Göttliche Geistesblitze" von Eckart Roloff werfen. Der Bonner Wissenschaftsjournalist hat darin nämlich eine illustere Runde von Pfarrern und Mönchen versammelt, die allesamt nicht nur Theologen sondern auch Forscher und Erfinder waren:

Joachim Gerhardt: Sebastian Kneipp zum Beispiel: der Gesundheitsapostel mit seiner weltbekannten Kneipp-Kur, war im Hauptberuf Priester in Bayern. Und Gregor Mendel, der Vater der Vererbungslehre, Augustinermönch in Tschechien. Aber das sind bei weitem nicht die einzigen frommen Forscher und Erfinder gewesen, weiß Eckart Roloff:

Eckart Roloff: Da ist vor allem Johann Schäffer zu nennen, ein protestantischer Superintendent, der ein Pionier der Waschmaschine war. Dann denke ich an Hermann Bräß, der hat den Leserbrief zum Beispiel erfunden, selbst auch eine Zeitung gegründet. August Musger, ein Grazer, österreicherischer Kaplan, hat sich um die Zeitlupe verdient gemacht.

Gerhardt: Und so geht das immer weiter: Das Kopiergerät, die Luftpumpe, erste Rechenmaschinen, die Telegrafie und der Blitzableiter - die Liste geistlicher Erfindungen ist lang. Stellt sich die Frage: Warum waren ausgerechnet Pfarrer und Mönche die Daniel Düsentriebe des 18. und 19. Jahrhunderts ?

Roloff: Das ist im Grunde ganz einfach, denn die waren privilegiert, die hatten studiert, die hatten Anregungen, die sind mehr rumgekommen in der Welt, die haben Literatur aufgenommen, die hatten schon einen Startvorteil und deswegen ist vielleicht gar nicht so verwunderlich, auch wenn es uns heute so scheint, dass sie etwas Neues in die Welt gesetzt haben und so innovativ waren.

Gerhardt: Bei ihren Vorgesetzten stießen die frommen Tüftler allerdings häufig auf Unverständnis und wenig Gegenliebe, sagt Eckart Roloff.

Roloff: Große Unterstützung war selten. Wenn sie Glück hatten, hat man sie sozusagen in Ruhe gelassen. Manche hat man ermahnt, zum Beispiel den Waschmaschinenpionier Schäffer oder den Rechenmaschinenerfinder Hahn, sich vielleicht etwas mehr um die Gemeinde zu kümmern.

Gerhardt: Dabei waren viele der geistlichen Forscher und Entdecker tief fromme Menschen. Keiner dachte daran, dem Schöpfergott ins Handwerk zu pfuschen. Glaube und Forschung waren für sie kein Gegensatz – sie waren überzeugt:

Roloff: Das gehört zusammen. Das schließt sich nicht aus. Und daraus sollte man etwas machen. Und das ist ja auch im christlichen Sinne, dass die Begabungen, Talente, die man hat, dass man daraus etwas macht.

Beitrag Lokalradio NRW (19.6.2011): Joachim Gerhardt / Redaktion: Manfred Rütten (http://www.ekir.de/pep)

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BUCH-TIPP zum Weiterlesen:

Eckart Roloff: Göttliche Geistesblitze – Pfarrer und Priester als Erfinder und Entdecker (Reihe: Erlebnis Wissenschaft), Wiley-VCH-Verlag, 334. S. mit vielen Abb., 24,90 €.

 

 

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19. Juni 2011



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