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Weltgebetstag der Frauen 2011

„Wie viele Brote habt ihr?“

Am 4. März, dem ersten Freitag im März , ist es wieder so weit: In Bonn werden weit über 1.000 Menschen zu stadtweit 14 Gottesdiensten erwartet zum Weltgebetstag der Frauen 2011.

Wie viele Brote habt ihr? - Las Bordadoras de Copiulemu (Bildrechte: Weltgebetstag der Frauen - Deutsches Komitee e.V.) Wie viele Brote habt ihr? - Las Bordadoras de Copiulemu (Bildrechte: Weltgebetstag der Frauen - Deutsches Komitee e.V.)

Das Motto lautet dieses Jahr: „Wie viele Brote habt ihr?“. Im Anschluss an die Gottesdienste gibt es Empfänge mit chilenischen Spezialitäten. In mehr als170 Ländern feiern Frauen, Männer und Kinder auf der ganzen Welt den Weltgebetstag (WGT).

Der Weltgebetstag ist die weltweit größte Frauenbewegung. Dieses Jahr wurde der Gottesdienst von Frauen aus Chile vorbereitet Im dortigen Weltgebetstagskomitee arbeiten 40 Frauen aus verschiedenen Kirchen zusammen. Im Gottesdienst informieren die Frauen über ihr Land und verbinden das mit Texten, Liedern und Gebeten. Pfarrerin Dagmar Gruß, Synodalbeauftragte für Frauenfragen im Kirchenkreis Bonn, sagt: „Der Weltgebetstag ist ein Fenster zur Welt. Jedes Jahr erfahren Menschen rund um den Erdkreis etwas über ein Land, über die Situation der Frauen, über die politischen Verhältnisse und unter welchen Herausforderungen die Menschen dort leben. Besonders gut gefällt mir in diesem Jahr, dass sich im Titel ‚Wie viele Brote habt ihr?’ der Bibeltext der Speisung der 5.000 wie eine Neuinterpretation des Vaterunsers (unser tägliches Brot gib uns heute) verstehen lässt. Wir haben schon viel bekommen - die Erde könnte 12 Millionen Menschen satt machen. Jetzt kommt es auf die Verteilung an! Die Blickrichtung ändert sich: von oben in unsere Hände, denn da liegt schon so viel", sagt Dagmar Gruß, Pfarrerin der Johanniskirchengemeinde Bonn-Duisdorf.

Neben vielen dezentralen Gottesdiensten wird in Bonn auch wieder ein zentraler Gottesdienst ökumenisch vorbereitet und gefeiert: Freitag, 4. März 2011, um 15.00 Uhr in der Stiftskirche, St. Petrus.

Infos zu Chile: Erdbeben und Flutwelle im Februar 2010, die Bergung der chilenischen Bergleute – immer wieder ist Chile, das Land der Extreme, in den Schlagzeilen. Durch Naturkatastrophen werden die Spannungen und Unterschiede zwischen arm und reich noch deutlicher. Deshalb haben die Frauen für den Weltgebetstag das Motto „Wie viele Brote habt ihr?“ gewählt. Solidarisch sein, was kann ich teilen für eine gerechtere Welt? – das verdeutlichen auch das biblische Wunder der Brotvermehrung und das symbolische Teilen des Brotes im Gottesdienst.

Seit 1929 gibt es in Chile einen Weltgebetstag. Der WGT wurde auch während der Militärdiktatur, eine der härtesten Zeiten Chiles, weiter gefeiert. Die Frauen des WGT engagieren sich für Menschenrechte, für die Stärkung der gesellschaftlichen Position von Frauen und für eine Theologie aus Frauenperspektive. In Chile wohnen knapp 17 Millionen Menschen. Das Land ist reich an Bodenschätzen: Kupfer, Eisenerz. 70 % der Bevölkerung sind römisch-katholisch, 15 % protestantisch, 10 bis 15 % gehören anderen Religionen an. Ein Miteinander der verschiedenen christlichen Konfessionen gibt es nur in der Weltgebetstagsbewegung.

Bildmaterial zu Chile und das Titelmotiv des Gottesdienstes: http://www.weltgebetstag.de/index.php?option=com_content&task=view&id=109&Itemid=156

Info zum Weltgebetstag der Frauen: In Deutschland fanden die ersten Weltgebetstagsgottesdienste nach dem 2. Weltkrieg statt – seitdem wächst die Weltgebetstagsbewegung kontinuierlich und ist heute die wichtigste ökumenische Arbeit. Im deutschen Weltgebetstagskomitee arbeiten zwölf Frauenorganisationen aus neun Konfessionen zusammen. Jedes Jahr beteiligen sich in Deutschland rund eine Mio. Frauen, Männer und Kinder an den Gottesdiensten.

Die Weltgebetstagsbewegung entstand 1887 in den Vereinigten Staaten. Der Weltgebetstag ist eine internationale Bewegung und steht für weltweite Solidarität. ‚Informiertes Beten - betendes Handeln’ ist das weltweite Motto. Ein Aspekt des Handelns ist die finanzielle Förderung von Frauenprojekten. 2009 hat das Deutsche Weltgebetstagskomitee Mittel für 146 Projekte in knapp 50 Ländern bewilligt und hierfür über 2,8 Millionen Euro zur Verfügung gestellt.

Weitere Informationen zum Weltgebetstag in Bonn: Nawal Obst (Tel. 0228 / 2851 30), Dagmar Gruß (Tel. 0228 / 64 72 93)

Link: www.weltgebetstag.de

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EB/ger / 24.02.2011



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