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Tagung des Kirchenparlaments am 16./17. November 2012:

Kreissynode Bonn: Superintendent gab Sachstand zum Neubau Kirchenpavillon

Finanziell wird es enger in der evangelischen Kirche in Bonn. Der Neubau des Kirchenpavillons vor der Kreuzkirche am Kaiserplatz erscheint aber auf einem guten Weg. Und gewählt wurde auch: unter anderem Pfarrer Wolfgang Harnisch als Synodalassessor.

Wieder gewählt zum stellvertretenden Superintendenten, Pfarrer Wolfgang Harnisch (59), von der Johanniskirchengemeinde Bonn-Duisdorf (Foto: Kirchenkreis Bonn) LupeWieder gewählt zum stellvertretenden Superintendenten, Pfarrer Wolfgang Harnisch (59), von der Johanniskirchengemeinde Bonn-Duisdorf (Foto: Kirchenkreis Bonn)

Als Laie neu gewählt in den Kreissynodalvorstand (KSV) ist Friedrich von Maltzahn von der Kreuzkirchengemeinde. Mit großer Mehrheit bestätigt wurde auch Susanne Eichhorn (Auferstehungskirchengemeinde Bonn-Venusberg/Ippendorf). Sie ist im KSV zuständig für die Finanzen im Kirchenkreis. Ebenfalls gewählt wurden als Stellvertreter auf den Laienposten Johannes Hack und Lisa Inhoffen-Baumann (beide Trinitatiskirchengemeinde Endenich) sowie auf den Theologenposten als 1. Stellvertreter des Scriba Pfarrer Uwe Grieser (Trinitatiskirchengemeinde) und als dessen Stellvertreter wiederum Pressepfarrer Joachim Gerhardt (Lutherkirchengemeinde). Den Auftakt der Synode nach einem Festgottesdienst in der Schlosskirche machte der Jahresbericht von Superintendent Eckart Wüster (zum Nachlesen unten auf dieser Seite): Toleranz und Ökumene, Erwartungen und Grenzen aus evangelischer Sicht, waren dieses Jahr seine Themen.

Die Synodalen lauschen dem Hauptvortrag von Dr. Reiner Anselm, Göttinger Theologieprofessor: "Zwischen Kirchendämmerung und Renaissance der Religion" war sein Thema. (Foto: J.Gerhardt) LupeDie Synodalen lauschen dem Hauptvortrag von Dr. Reiner Anselm, Göttinger Theologieprofessor: "Zwischen Kirchendämmerung und Renaissance der Religion" war sein Thema. (Foto: J.Gerhardt)

Evangelische Kirche: "Sichtbar in der Öffentlichkeit sein"

Inhaltlicher Mittelpunkt der Beratungen am Samstag im Haus der Evangelischen Kirche in Bonn war der Hauptvortrag des Göttinger Theologieprofessors Dr. Reiner Anselm "Zwischen Kirchendämmerung und Renaissance der Religion?". Es ging um die Frage, welchen Stellenwert das Christentum in unserer Gesellschaft hat. Anselm zeichnete eines kritisches Bild. Seiner Ansicht befinden sich nicht nur die Kirchen als Institutionen in der Krise, sondern auch die persönlich Frömmigkeit. Knackpunkt seiner Beobachtungen: "Immer weniger Menschen wollen oder können nicht mehr über ihren Glauben sprechen und damit verkümmert er." Religion sei aber darauf angewiesen, kommunziert zu werden, am Familientisch, in der Schule ...  "Wenn Glaube sich nur im Inneren der Privatperson abspielt, verliert er seine Quellen und teilt sich nicht mehr mit."

Um so wichtiger seien heute Menschen wie die Theologin Margot Käßmann, die zwar nicht privat, aber doch immer wieder persönlich von ihrem Glauben erzähle. Um so wichtiger sei es, dass gerade evangelische Kirche mit ihrem "an vielen Stellen eher uneindeutigen Profil" heute sichtbar in der Öffentlichkeit erscheine und zur Kommunikation inspiriere, so Professor Anselm. (Vortrag zum Download unten auf dieser Seite)

Respektvoller Abschied aus Altersgründen aus dem Amt: Wolfgang Knoch war 16 Jahre im KSV und 20 Jahre Mitglied der Bonner Synode (Foto: J.Gerhardt) LupeRespektvoller Abschied aus Altersgründen aus dem Amt: Wolfgang Knoch war 16 Jahre im KSV und 20 Jahre Mitglied der Bonner Synode (Foto: J.Gerhardt)

Neubau Kirchenpavillon: Planungen werden konkret

An einem solchen Projekt arbeitet der Kirchenkreis Bonn mit Hochdruck. Superintendent Eckart Wüster gab einen mit Spannung erwarteten Zwischenbericht zum geplanten Neubau des evangelischen Kirchenpavillons auf dem Vorplatz der Kreuzkirche am Kaiserplatz. Die Synode hatte vor einem Jahr eine Million Euro für das Projekt bewilligt. Das alte Kirchencafé zur Miete in der Budapester Straße ist baufällig, die Lage durch Bauprojekte in direkter Nachbarschaft am Friedensplatz fast unerträglich.

Wüster zeigte sich optimistisch, dass auch die ökologischen Fragen, die der Synode zuletzt sehr wichtig waren, "gut gelöst" werden können. "In den kommenden Wochen wollen wir klären, was ökologisch zusätzlich noch möglich, und was wir uns dann leisten können", so der Superintendent. Er machte zugleich deutlich, dass schon jetzt auf "nachhaltige Bauweise" großen Wert gelegt werde. Wüster konnte zudem berichten, dass ein Gestattungsvertrag zur Nutzung des Geländes zwischen Kirchenkreis und Kreuzkirchengemeinde unterschriftsreif vorliege. Zudem werde derzeit eine Kooperation für die Küchen- und Cafébetrieb mit dem Haus am Müllestumpe geprüft, einer integrativen Einrichtung im Bonner Norden für Menschen mit und ohne Behinderung. Das würde passen, waren viele Synodale angetan. Erfreut zeigte sich auch Martina Baur-Schäfer, Leiterin des Kirchenpavillons, "wie viele sich bei uns inzwischen mit dem Projekt indentifizieren."

Haushaltsberatungen

Deutlich umstrittener war der Haushalt. Denn die finanzielle Basis wird auch bei den Bonner Protestanten zunehmend dünner. Seit Jahren zum ersten Mal war es nur mit Mühe dem KSV gelungen, noch einen ausgeglichenen Haushalt für 2013 aufzustellen. Trotz sogar leicht höherer Kirchensteuerzunahmen schlagen vor allem Mehrkosten in der Verwaltung über 57.000 Euro in das kreiskirchliche Haushaltskontor. Für viele, auch im KSV, überraschend. Ursachen sind je eine neue Stelle in der Buchhaltung und der IT und ein veränderter Verteilschlüssel unter den Mitgliedern des Verwaltungsverbandes. In diesem Jahr hatten die Verwaltungen der Kirchenkreise Bonn und Bad Godesberg-Voreifel fusioniert. Mit diesen Mehrkosten hatte aber kaum einer gerechnet. Zudem sind in den kommenden Jahren weitere finanzielle Herausforderungen in der Krankenhausseelsorge und Telefonseelsorge zu erwarten. Susanne Eichhorn kündigte für die kommenden Monate an und sprach damit vielen aus dem Herzen, Umfang und Aufgaben der Verwaltung  "intensiv zu bedenken". Der dann doch verabschiedete Haushalt des Kirchenkreises hat für 2013 ein Volumen von 5,7 Millionen Euro.

Altersgrenze für Presbyteramt soll fallen: kontroverse Debatte

Umstritten war auch ein Antrag aus der Kirchengemeinde Vorgebirge, die Altersgrenze für das in der evangelische Kirche so wichtigte Presbyteramt von derzeit 75 Jahren aufzuheben. "Wir haben immer mehr, auch sehr rüstige ältere Menschen, die Verantwortung übernehmen wollen", begründete Pfarrer Gerd Brose aus Hemmerich. "Manchmal hilft es eine Grenze zu ziehen, um Menschen auch einen Abschied möglich zu machen", hielten andere in einer munteren wie nachdenklichen Debatte dagegen. Am Ende war es knapp: 36 für die Aufhebung, 32 dagegen oder enthaltend. Entscheiden kann ohnehin nur die Landessynode. Sie wird im Januar den Bonner Antrag beraten.

Bildungsanspruch in den Kitas sicherstellen

Breite Zustimmund erhielt der Antrag von Pfarrer Michael Schäfer von der Lukaskirchengemeinde im Bonner Norden zur Qualitätssicherung in den evangelischen Kindertagesstätten. Die Situation für die Erzieherinnen und Erzieher habe sich mit dem Gesetz KiBiz "enorm verschlechtert", erklärte Pfarrer Schäfer, der auch neuer Synodalbeauftragter für diesen Bereich im Kirchenkreis ist. Zudem gebe es aktuell Bestrebungen, die Standards in der U3-Betreuung zu senken, also Gruppen mit zwei bis fünf weiteren Kindern überzubelegen. "Das konterkariert jeden Bildungsanspruch an diese Arbeit und wird weder den Kindern und noch den Erzieherinnen gerecht", so Schäfer. Der KSV, die Interessensgemeinschaft evangelischer Kindertagesstätten in Bonn sowie die Leitung der rheinischen Landeskirche sollen nun bei Land und Kommune darauf einwirken, die Standards nicht weiter zu senken.

 

 

  

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ger / 17.11.2012



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