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Wahl des stellvertretenden Superintendenten und Stand zum Neubau des Kirchenpavillons auf dem Kreuzkirchenvorplatz

Bonner Kreissynode tagt: Über den Stellenwert von Kirche in unserer Gesellschaft

Welchen Stellenwert hat die Kirche in unserer Gesellschaft? Um diese Frage geht es auf der Synode des Evangelischen Kirchenkreises Bonn am Freitag/Samstag, 16./17. November 2012 im Haus der Evangelischen Kirche.

Superintendent Eckart Wüster, auch Gemeindepfarrer in Hersel, steht seit zwölf Jahren der Leitung des Kirchenkreises Bonn vor. (Foto: M. Böschemeyer) Lupe Superintendent Eckart Wüster, auch Gemeindepfarrer in Hersel, steht seit zwölf Jahren der Leitung des Kirchenkreises Bonn vor. (Foto: M. Böschemeyer)

Zum Auftakt der Beratungen am Freitagabend wird Superintendent Eckart Wüster seinen mit Spannung erwarteten Jahresbericht vorlegen. Dabei wird er sich auch kritisch mit Toleranz im Umgang mit Glaube und Religion, aber auch einer „zunehmend spürbaren Gleichgültigkeit vieler Menschen“ mit diesem Thema beschäftigen. Auch die Ökumene steht im Blickpunkt, nicht zuletzt angesichts der jüngsten bundesweiten Forderung Prominenter, die Kirchen sollten ökumenisch endlich enger und verbindlicher zusammenrücken. Eckart Wüster zeigt zwar „durchaus Sympathie“ für diesen Vorstoß, fragt aber auch: „Sind denn auch wir Protestanten wirklich dazu bereit?“

Im Herzen der Stadt: die Kreuzkirche, auf dessen Vorplatz zumindest im Modell schon der neue Kirchenpavillon zu sehen ist. (Foto: J.Gerhardt) LupeIm Herzen der Stadt: die Kreuzkirche, auf dessen Vorplatz zumindest im Modell schon der neue Kirchenpavillon zu sehen ist. (Foto: J.Gerhardt)

Schon im Vorfeld der Synode macht Superintendent Wüster deutlich: „Wenn es um den Stellenwert von Kirche geht, dürfen wir nicht nur auf die Gesellschaft reagieren, sondern müssen selbst Zeichen setzen.“ Da passt es gut, dass das Kirchenparlament noch am Freitagabend einen „Sachstandsbericht" zum Neubau des Kirchenpavillons auf dem Kreuzkirchenvorplatz“ erhält. Eine Million Euro hat die Synode im vergangenen Jahr für das ehrgeizige Projekt bewilligt. „Die Planungen sind sehr konkret fortgeschritten“, erklärt Wüster. Intensiv Gedanken machen sich die Bonner Protestanten unter anderem über die Frage, wie sich eine möglichst ökologische Bauweise finanzieren lässt.

Samstagmorgen hält der Göttinger Theologieprofessor Dr. Rainer Anselm das Hauptreferat zur Tagung „Zwischen Kirchendämmerung und Renaissance der Religion – Welchen Stellenwert hat das Christentum in der deutschen Gesellschaft?“

Und so könnte er konkret aussehen: der neue Kirchenpavillon vor der Kreuzkirche am Kaiserplatz (Modell: Kirchenkreis Bonn) LupeUnd so könnte er konkret aussehen: der neue Kirchenpavillon vor der Kreuzkirche am Kaiserplatz (Modell: Kirchenkreis Bonn)

Haushalt und Wahlen

Die 83 gewählten Vertreterinnen und Vertreter aus den elf Kirchengemeinden in Bonn, Alfter, Bornheim und Hersel werden auch den Haushalt 2013 beraten. Er hat ein Volumen von 5,7 Millionen Euro. Trotz tendenziell sinkender Kirchensteuereinnahmen soll ein ausgeglichener Haushalt verabschiedet werden. Die größten Posten im kreiskirchlichen Haushalt sind in Bonn der Zuschuss an das Diakonische Werk mit 706.000 Euro.

Gewählt wird auch: nämlich der Synodalassessor, also der Stellvertreter von Superintendent Eckart Wüster. Der bisherige Stelleninhaber, Pfarrer Wolfgang Harnisch von der Johanniskirchengemeinde in Bonn-Medinghoven, hat sich zu einer erneuten Kandidatur bereit erklärt. Zudem werden zwei Synodalälteste neu gewählt. Wolfgang Knoch scheidet aus Altersgründen aus, Susanne Eichhorn (Auferstehungskirchengemeinde Venusberg/Ippendorf) steht wieder zur Wahl. Der Kreissynodalvorstand (KSV) mit dem Superintendenten an der Spitze besteht aus drei Theologen und vier Laien. Ebenfalls gewählt werden zwei theologische und zwei nichttheologische Stellvertreter für den KSV. Alle Posten sind jeweils auf acht Jahre bestimmt.

Die Synode beginnt traditionell mit einem Festgottesdienst in der Schlosskirche (Hauptgebäude Universität, Bonn-Zentrum), am Freitag um 17.30 Uhr, dieses Jahr gestaltet von Pfarrer Joachim Gerhardt und Pfarrerin Dr. Wibke Janssen. Für die Beratungen am Samstag sind etwa sechs Stunden (9.00 bis 15.00 Uhr) veranschlagt. Die Beratungen der Synode sind öffentlich.

Tagungsort der Kreissynode:
Haus der Evangelischen Kirche Bonn
Adenauerallee 37 (Zufahrt mit Auto über 1. Fährgasse)
53113 Bonn

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ger / 08.11.2012



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