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Bilanzen und Eindrücke aus Bad Neuenahr

Bonner Perspektiven von der Landessynode 2012

Die Landessynode stellt die Weichen für die Evangelische Kirche im Rheinland. Lesen Sie hier persönliche Einschätzungen aus Sicht der Bonner Synodalen von den jüngsten Beratungen.

Eindrucksvoller Gastauftritt: der Kinderchor der Bonner Friedenskirche unter Leitung von Katharina Wulzinger begeisterte die Landessynode. (Foto: J.Gerhardt) LupeEindrucksvoller Gastauftritt: der Kinderchor der Bonner Friedenskirche unter Leitung von Katharina Wulzinger begeisterte die Landessynode. (Foto: J.Gerhardt)

Der Kirchenkreis Bonn war in Bad Neuenahr vertreten durch Superintendenten Eckart Wüster (Kirchengemeinde Hersel), der auch Mitglied der Kirchenleitung ist, Synodalassessor Pfarrer Wolfgang Harnisch (Johanniskirchengemeinde Bonn-Duisdorf), Dorothea Geffert (Kirchengemeinde Vorgebirge), Diakonie-Geschäftsführer Ulrich Hamacher (Kreuzkirchengemeinde Bonn), Pfarrer Siegfried Virgils (Lukaskirchengemeinde Bonn-Nord) sowie dem berufenen Synodalen Polizeipräsidenten Wolfgang Albers (Trinitatiskirchengemeinde Bonn-Endenich).

Konzentrierte Beratungen im Plenum: die Bonner Synodalen (v.l.) Ulrich Hamacher, Wolfgang Harnisch, Siegfried Virgils, Dorothea Geffert und Wolfgang Albers. (Foto: J.Gerhardt) LupeKonzentrierte Beratungen im Plenum: die Bonner Synodalen (v.l.) Ulrich Hamacher, Wolfgang Harnisch, Siegfried Virgils, Dorothea Geffert und Wolfgang Albers. (Foto: J.Gerhardt)

Wüster: "Ernsthafte und sachliche Beratungen"

Superintendent Pfarrer Eckart Wüsters Eindrücke von der Landessynode: "Es war eine intensive und ausserordentlich arbeitsreiche Landessynode. Viele Themen mussten bearbeitet werden. Es waren unter anderem Themen, die schon im Vorfeld der Synode kontrovers diskutiert worden sind, wie die Personalplanung oder die Verwaltungsstrukturreform. Das inhaltliche Hauptthema „Leben hat seine Zeit, Sterben hat seine Zeit“ wird viele interessieren, weil wir alle ind er einen oder anderen Weise davon betroffen sind.

Über allem aber lag der von den Medien so bezeichnete „Finanzskandal“. Dies war auch immer wieder Thema in den Pausen. Wie konnte es passieren, dass 20 Millionen Euro in das der Landeskirche gehörenden Unternehmen bbz (Beihilfe- und Bezüge-Zentrum GmbH) gesteckt werden mussten, um eine Insolvenz zu vermeiden? So belastend dies für alle war und ist, so angemessen, ernsthaft und sachlich wurde darüber diskutiert und nach Lösungen gesucht. Der Synodale Ulrich Hamacher wird in seinen Eindrücken darüber genauer informieren. Es wird uns alle noch eine ganze Zeit beschäftigen.

Die Personalplanung wird auch für uns im Kirchenkreis Bonn eine Aufgabe werden. Bei den Verwaltungsstrukturen sind wir weiter als andere Kirchenkreise. Zumal die Verwaltungen unseres Kirchenkreises und die des Kirchenkreises Bad-Godesberg-Voreifel zum 1.Januar 2012 fusioniert haben.
Die Synode hat ebenfalls beschlossen, dass eine Kreissynode in Zukunft eine Pfarrstelle für eine/n hauptamliche/n Superintendenten/in beantragen kann. Dafür wird eine 2/3 Mehrheit der Kreissynode nötig sein.

Von Bedeutung für die Arbeit in den Gemeinden werden auch die Beschlüsse zur Gemeindezugehörigkeit in besonderen Fällen sein oder das neue Pfarrdienstrecht der EKD, das mit einigen Ergänzungen für die rheinische Kirche verabschiedet wurde. Es gab wichtige Beschlüsse zum Wirtschaften für das Leben, zur Kindergrundsicherung, zur Flüchtlings- und Asylpolitik, zu den Rüstungsexporten, zu Hermesbürgschaften. Auch soll ein einheitliches IT-Konzept für die gesamte Landeskirche auf den Weg gebracht werden.

An diesen wenigen Hinweisen kann man das Pensum erahnen, das die Synodalen zu bearbeiten hatten. Dass dies möglich war, zeugt von großer Disziplin. Darüber bin ich immer wieder erstaunt, dass dies möglich ist. Und ich danke auch unseren Synodalen aus Bonn, dass sie sich bereit erklärt haben, diesen Dienst ehrenamtlich für unsere Kirche zu tun."

Der Bonner Superintendent, Pfarrer Eckart Wüster (Mitte), auf dem Podium der Kirchenleitung. (Foto: J.Gerhardt) LupeDer Bonner Superintendent, Pfarrer Eckart Wüster (Mitte), auf dem Podium der Kirchenleitung. (Foto: J.Gerhardt)

Kommission soll "Finanzskandal" klären: Versagen der kirchlichen Aufsicht

Diakonie-Geschäftsführer Ulrich Hamacher: "Das unerfreuliche Thema in der Synode war der Finanzskandal um das Beihilfe- und Bezügezentrum der Evangelischen Kirche im Rheinland. Ein Unternehmen, das für die Kirche und andere Kunden Gehälter auszahlt und Beihilfen berechnet. Die Geschäftsleitung dieser Firma war Anlagebetrügern aufgesessen und hatte Millionen verzockt. Dabei wurden alle kirchlichen Richtlinien zur Geldanlage mit Füßen getreten und die kirchliche Aufsicht hat anscheinend versagt. Die Geschäftsführung wurde gefeuert und die für die Aufsicht zuständigen Personen ausgetauscht.

Die Kirchenleitung hat der Synode sehr ausführlich berichtet. In der Diskussion ging es dann vor allem um die Frage, wie so etwas künftig verhindert werden kann. Die Synode hat beschlossen, eine Kommission einzusetzen. Diese soll klären, welche strukturellen Voraussetzungen in der Kirche solche Vorgänge begünstigen, sowie Vorschläge erarbeiten, wie möglicherweise Leitungs- Führungs- und Aufsichtsstrukturen in der EKiR verändert werden müssen. Die Landessynode 2013 wird darüber einen Bericht erhalten."

Seelsorge als zentrale Aufgabe der Kirche

Pfarrer und Synodalassessor Wolfgang Harnisch: "Im August 2011 wurde eine Handreichung vom Seelsorgeausschuss der evangelischen Kirche im Rheinland veröffentlicht unter dem Titel „Seelsorge als Muttersprache der Kirche“. Darin wird entfaltet, dass Seelsorge eine zentrale Aufgabe unserer Kirche ist. „Seelsorge ist nah bei den Menschen, weil Gott nah bei den Menschen ist.“ Der Landessynode lag eine umfassende Vorlage zu den verschiedenen Seelsorgefeldern zur Beratung und Beschlussfassung vor. Nach intensiver Beratung wurde beschlossen: „Notfallseelsorge, Krankenhausseelsorge, Gehörlosenseelsorge und Schwerhörigenseelsorge sowie Telefonseelsorge sind und bleiben Aufgaben der Kirchenkreise. Das Landespfarramt für Notfallseelsorge nimmt übergeordnete, koordinierende und beratende Aufgaben in der Notfallseelsorge für die gesamte Landeskirche wahr.“

Für mich war ein besonderer Höhepunkt der Synode die „Nacht der Klänge“. In der Martin-Luther-Kirche boten die 38 Kreiskantoren unserer Kirche zusammen mit weiteren Kirchenmusikern eine musikalische Reise durch fünf Jahrhunderte. Nach einem anstrengenden Beratungstag war dies eine besondere Freude und ein musikalischer Genuss.

Ja, ein Synodentag ist lang! Von 9 Uhr bis gelegentlich 23 Uhr wurde beraten, in Ausschüssen und im Plenum. Die Morgenandachten waren eine wichtige Einstimmung in den Tag. So gaben gerade die Andachten von Prof. Dr. Eckhard Nagel (Uniklinik Essen) und Bischof Stephan Ackermann (Trier) gute Orientierungen."

Über Sterbehilfe und die Partnerschaft mit der UCC

Landesynodale Dorothea Geffert aus Bornheim: "Eine Orientierungshilfe mit dem Titel „Leben hat seine Zeit, Sterben hat seine Zeit“ hat der Zusammenschluss von evangelischen Kirchen in Europa (GEKE) herausgegeben. Es geht um Sterbebegleitung, Fragen zu Ethik und Hilfe – und was evangelische Kirche dazu sagt. Sie war Grundlage für Vorträge und Diskussionen im Plenum und in den Ausschüssen. Für mich ist die zentrale Aussage, dass Menschen, die sterben, auf ihrem letzten Weg seelsorglich begleitet und ggf. palliativmedizinisch versorgt werden und nicht alleine gelassen werden! Passive und aktive Sterbehilfe lehnen wir ab!

Feierlich war die Unterzeichnung eines Partnerschaftsvertrages zwischen der EKiR und der UCC (Southern Conference der United Church of Christ). Gemeinsam mit unseren amerikanischen Freunden sangen und beteten wir in deutscher und englischer Sprache, begleitet von einer wunderbaren Superintendenten-Band!

Bei allen Themen, egal ob bedrückend, schwierig oder leichter hat mir wieder die Atmosphäre und der faire Umgang in den Diskussionsbeiträgen bei der Landessynode gut gefallen. Ältere und Jüngere, Frauen und Männer, die, die Theologie studiert haben und alle anderen konnten sich offen austauschen und wurden ernst genommen."

Weltpolitik konkret: Armut, Atomausstieg, Kosovo und Coca Cola

Pfarrer Siegfried Virgils berichtet: "Die 63. Landessynode war eine außerordentlich arbeitsreiche, ereignisreiche und ergebnisreiche Synode. Ich möchte auf einige Beschlüsse besonders hinweisen!

Auf Antrag der Kreissynode Köln-Mitte hat unsere Landessynode beschlossen, die Evangelische Kirche in Deutschland zu bitten, erneut und aktuell eine Bewertung der wirtschaftlichen und sozialen Lage in Deutschland vorzunehmen. Die Kluft zwischen Reichen und der größer werden Gruppe der Armen wird nun auch in unserem Land (wie schon lange weltweit!) immer breiter. Die Grenzen des Finanz- und Wirtschaftssystems scheinen erreicht und überschritten. Ob ein solcher Diskussionsprozess in der ganzen Evangelischen Kirche aber nicht viel zu lange dauert und wir in der Rheinischen Kirche deshalb schneller ohne die anderen reagieren können und sollten, blieb eine unbeantwortete Frage.

Ein andere Beschluss befasst sich mit den weiterhin ungesicherten Lebensbedingungen der Roma und anderer ethnischer Minderheiten im Kosovo und fordert eine gesamt europäische Regelung für ein Aufenthaltsrecht dieser Menschen.

In der Bundesrepublik Deutschland ist zwar unter dem Eindruck der Atomkatastrophe in Fukushima beschlossen worden, keine neuen Atomkraftwerke mehr zu bauen und die bereits vorhandenen kurzfristig abzuschalten. Trotzdem exportiert die Atomindustrie Atomkraftwerke oder Teile für Atomkraftwerke z.B. nach Brasilien. Diese Exporte werden finanziell durch den Bund mithilfe der sogenannten Hermesbürgschaft abgesichert. Die Landessynode hält das für inakzeptabel und bittet die EKD, ihren Einfluss auf die Bundesregierung geltend zu machen, damit diese Bürgschaften für AKW und Teile von AKW grundsätzlich nicht mehr gegeben werden.

Mit sehr großer Mehrheit hat die Synode beschlosen, die EKD zu bitten auf die Bundesregierung einzuwirken, damit der Export von Waffen und anderen Rüstungsgütern grundsätzlich verboten wird. Auch hier sollen keine Hermesbürgschaften mehr gegeben werden.

Und schließlich empfiehlt die Landessynode ebenfalls mit sehr großer Mehrheit in den eigen Dienststellen, Ämtern, Werken und Einrichtungen auf alle Getränke des Coca-Cola Konzerns zu verzichten und stattdessen öko-fair hergestellte und beschaffte möglichst regionale Getränke zu verwenden und auszugeben. Den Kirchenkreisen und Gemeinde unserer Landeskirche wird dasselbe empfohlen. Damit soll an die Verantwortung der Unternehmen appelliert und die Rolle der Verbraucherinnen und Verbraucher gestärkt werden. Vom Hackhauser Hof und dem Jugendreferat des Kirchenkreises Oberhausen kann ein "Coca - Cola Koffer" für die Bildungsarbeit in den Gemeinden ausgeliehen werden."

Personal- und Strukturentwicklung: "Fortsetzung des Reformprozesses"

Polizeipräsident Wolfgang Albers resümmiert: "Wenig fröhlich ging es auf der diesjährigen Synode in Bad Neuenahr zu. Das lag insbesondere an dem über allem schwebenden "Finanzskandal " um das bbz, die unsere Kirche mindestens 20 Mio € kosten wird und nicht nur viele Fragen über die Entstehung dieses Dilemmas sondern auch über den Umgang unserer Kirche mit Unternehmen und deren Beaufsichtigung in der Zukunft aufwirft. Respektabel ist, dass es auch in den nichtöffentlichen Verhandlungen keine Schuldvorwürfe und unfairen Anwürfe gegen Betroffene gab. Es gilt noch viel aufzuarbeiten und es gibt noch viel zu lernen in den nächsten Zeit.

Aber auch die weiteren Synodenthemen gaben nicht mehr Anlass zu Heiterkeit: "Leben hat seine Zeit und Sterben hat seine Zeit" sowie die Fragen der Organisation unserer Kirche. Zum letzteren Thema hatte sich unserer Kreissynode schon sehr zurückhaltend verhalten, Widerstand kam aber auch aus andern Synoden und von zahlreichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die dies auch in unterschiedlicher Form, durch Gesangseinlagen und mittels Stolpersteinen zum Ausdruck brachten.

Eine Freude dagegen waren die Beiträge zum Jahr der Kirchenmusik. Der Gesangsvortrag des Kinderchors der Bonner Friedenskirche war hier ein besonderer Höhepunkt. Es war ein Vergnügen anzusehen und anzuhören mit welcher Begeisterung die Kinder sangen und wie selbstverständlich und selbstbewusst sie ihren Beitrag zur Synode leisteten.

Kirchengesetz über die gemeinsame Personalplanung für die beruflichen Mitarbeitenden gemäß Artikel 66 der Kirchenordnung (Personalplanungsgesetz -PPG) und Struktur der Verwaltung von Kirchenkreisen und Kirchengemeinden in der Evangelischen Kirche im Rheinland (Verwaltungsstrukturreform). Hinter diesen Wortungetümen verstecken sich große Befürchtungen, die in den vergangenen Monaten in den Gemeinden und Kirchenkreisen - so auch in Bonn- zu intensiven Diskussionen geführt haben. Droht Zentralismus? Verlieren die Gemeinden ihren Einfluss auf ihr Personal und dessen Auswahl? Wird eine gemeinde- und praxisnahe Verwaltung zu Gunsten einer anonymen, realitätsfernen Bürokratie abgelöst? Ist das presbyterial-synodale Prinzip in Gefahr?

Der geschilderte Diskussionsprozess hat dazu geführt, dass die ursprünglichen Vorstellungen dahingehend abgeschwächt wurden, dass den Gemeinden und Kirchenkreisen unterschiedliche Modelle zur Auswahl gestellt werden. Diese Entwicklung hat die Bearbeitung der Themen in den Ausschüssen und dem Plenum der Synode nicht nur beschleunigt sondern auch entspannt. Die Vorlagen fanden breite Zustimmung und so wurde durch die Synode ein deutliches Zeichen für die Fortsetzung des Reformprozesses gesetzt. Für das Personalwesen bedeutet dies, dass die Kirchenkreise in Zukunft jährlich den Personalbestand erheben werden. Darüber hinaus sind sie verpflichtet, verbindliche Verabredungen über die Personalplanung vorzunehmen, wobei sie aber über die Art und Verbindlichkeit der Verabredung weitgehend frei sind. Ausdrücklich betont wird, dass nicht nur die finanzielle Lage der EKiR, sondern insbesondere die Sorge um den Bestand des nichttheologischen Personals Anlass für diese Regelungen sind.

Auch für die notwendigen Reformen der Verwaltungsstrukturen hat die Synode mit ihren Beschlüssen den Weg frei gemacht. Grundsätzlich sollen in Zukunft die Verwaltungsgrenzen mit denen der Kirchenkreisen übereinstimmen. Dabei soll eine Mindestpersonalausstattung ggf. durch mehrere Kirchenkreise erreicht werden. Die Aufgaben, die die Verwaltungsämter neben den Gemeindebüros erledigt werden, sollen einheitlich festgelegt und als Pflichtaufgabe ausgestaltet werden.

Basierend auf den nun beschlossenen Grundsätzen wird die Kirchenleitung bis 31.12.2014 die gesetzliche Umsetzung der zukünftigen Verwaltungsstruktur vorbereiten. Bis Ende 2017 soll dann die Realisierung erfolgen. Dabei sind für die Kirchenkreise Ausnahmen bei der Verwaltungsstruktur und auch bei dem Zeitpunkt der Umsetzung möglich.

Sowohl die Diskussionen als auch die überwältigende Zustimmung im Plenum hat gezeigt, dass viele Vorbehalte durch einen gestreckten Umsetzungsplan, als auch die Möglichkeit von Ausnahmen, die bestehenden Vorbehalte aufgegriffen haben. Sicher gilt es aber auch in den vor uns liegenden Monaten noch Überzeugungsarbeit zu leisten. Wichtig ist jedoch, dass nun der Einstieg in die gemeinsame Personalplanung und in eine effizientere, leistungsfähigere Verwaltung getan wurde", so Wolfgang Albers, berufener Synodaler und Mitglied der Trinitatiskirchengemeinde Bonn-Endenich.

Aktuelle Informationen zur Landessynode 2012 finden Sie auf: www.ekir.de

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ger / 13.1.2012



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