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Bonner Kreissynode stärkt den geplanten Neubau des Kirchenpavillons vor der Kreuzkirche

Bonner Protestanten für eine Stelle zur Koordinierung der Notfallseelsorge in der Region

Die Notfallseelsorge in der Region und der Stand der Planungen für den Neubau des Kirchenpavillons am Kaiserplatz vor der Kreuzkirche waren die großen Themen auf der Frühjahrssynode des Evangelischen Kirchenkreises Bonn: konstruktiv und kontrovers.

Mehr als jeden zweiten Tag ist einer von ihnen zum Einsatz gerufen: von der Notfallseelsorge Bonn/Rhein-Sieg, hier Pfarrer Albrecht Roebke (Foto: J.Gerhardt) LupeMehr als jeden zweiten Tag ist einer von ihnen zum Einsatz gerufen: von der Notfallseelsorge Bonn/Rhein-Sieg, hier Pfarrer Albrecht Roebke (Foto: J.Gerhardt)

Die Bonner Kreissynode gab dabei grünes Licht für eine gemeinsame Stelle Notfallseelsorge für die drei Kirchenkreise der Region. Nahezu einstimmig stimmte das Kirchenparlament auf ihrer Tagung am Samstag im Haus der Evangelischen Kirche in Bonn für die Einrichtung der Stelle, die die ehrenamtlich vor allem von Pfarrerinnen und Pfarrern geleistete Notfallseelsorge koordinieren soll.

Mehr als 250 Mal im Jahr seien in den vergangenen Jahren die besonders geschulten Seelsorgerinnen und Seelsorger von der Leitstelle von Polizei und Feuerwehr in Bonn und dem Rhein-Sieg-Kreis angefordert worden: bei plötzlichen Todesfällen, bei großen Unfällen oder zur Betreuung von Traumatisierten und Angehörigen. Zuletzt erst wieder bei dem Todesfall nach einem Streit unter Jugendlichen am S-Bahnhof Tannenbusch, berichtete der neue Landespfarrer für Notfallseelsorge Uwe Rieske, selbst viele Jahre Pfarrer in Bonn.

Rieske warb für eine „verlässliche Organisation und Struktur.“ Bonn habe aus landeskirchlicher Sicht eine „beachtliche Resonanz und Quote der Arbeit.“ Das katholische Bistum hält bereits zwei viertel Stellen zur Koordination dieser ökumenischen Aufgabe vor. Alles starke Argumente, die die Vertreterinnen und Vertretern aus den elf Kirchengemeinden in Bonn, Alfter, Bornheim und Hersel überzeugte. Sie kostet den Bonner Kirchenkreis vergleichsweise wenig, nämlich 10.760 Euro.

Nachdem auch die Kreissynode Bad Godesberg-Voreifel an diesem Wochenende dem Projekt zustimmte, steht nur noch die Zusage des Kirchenkreises An Sieg und Rhein aus, der in zwei Wochen tagt. Superintendent Eckart Wüster freute sich über den Beschluss, der zeige: „Die Notfallseelsorge hat sich in den vergangenen 15 Jahren zu einem festen Arbeitsgebiet unserer Kirche entwickelt."

So könnte es einmal vor der Kreuzkirche aussehen: Skizze des Siegerentwurfs (Foto: J.Gerhardt) LupeSo könnte es einmal vor der Kreuzkirche aussehen: Skizze des Siegerentwurfs (Foto: J.Gerhardt)

Planungen für den Kirchenpavillon auf dem Vorplatz der Kreuzkirche

Noch einmal Rückenwind gab die Synode ihrem großen Vorhaben: dem geplanten Neubau des Kirchenpavillons vor der Kreuzkirche am Kaiserplatz. Der Grundsatzbeschluss vom Herbst über eine Million Euro für das Projekt wurde ausdrücklich bestärkt und zugleich klargestellt: Mehreinnahmen durch Spenden und Überschüsse aus dem letzten Haushalt kommen wichtigen Elementen des Projekts zugute und entlasten nicht die eigene Baukasse.

Zudem sind den Protestanten „ökologische Gesichtspunkte“ wichtig. hier soll der Kreisynodalvorstand noch einmal prüfen, was möglich ist. „Der neue Kirchenpavillon ist ein Aushängeschild unserer Kirche in der Stadt“ betonten Pfarrer Uwe Grieser (Trinitatiskirchengemeinde Endenich) und Pfarrerin Stefanie Graner (Friedenskirchengemeinde Kessenich). Offen erscheint noch, ob die Gelder reichen, um den Bau auch zu unterkellern, was vielen sinnvoll erscheint, aber weitere 90.000 Euro kosten würde. Fortsetzung dazu auf der Haushaltssynode im Herbst.

Im besten Fall kann laut Superintendent Wüster nun der Bauantrag gestellt werden und im nächsten Frühjahr mit dem Bau begonnen werden. Auch er sei weiterhin „überzeugt von diesem tollen Projekt, weil wir „den Menschen in der Stadt einen sichtbaren Anziehungspunkt für Gemeinschaft und Seelsorge bieten“, so Wüster.

Für die Ausbildung der Vikare

Landessynode und Kirchenleitung fordert die Bonner Kreissynode mit großer Mehrheit auf, das Verfahren für die Ausbildung von Vikaren am Predigerseminar in Wuppertal zu vereinheitlichen. „Zugang zum Vikariat, Besoldung, Prüfungsordnung und Übergang ins Pfarramt sollen mit unter den Landeskirchen, die das Seminar beschicken, harmonisiert werden“, begründete Pfarrer Michael Schäfer von der Lukaskirchengemeinde im Bonner Norden.

Dekan Prof. Dr. Günter Röhser von der theologischen Fakultät in Bonn ergänzte die Notwendigkeit zur Vereinheitlichung auch für das erste Examen an den Hochschulen. „Durch die Modularisierung der Studiengänge macht da jede Landeskirche ihr Ding.“ Es könne nicht sein, dass sich zum Beispiel Theologen aus Westfalen in Bonn nicht mehr auf ihr Examen vorbereiten könnten.

Zweifelhafte Abschiebepraxis in Deutschland

Almut Schubert, Synodalbeauftragte für Migrationsarbeit, überzeugte die Synodalen, einen Antrag an die Härtefallkommission des Landes zu unterstützen, um ein Aufenthaltsrecht für ein Mädchen aus dem Kongo zu erreichen. Die 24-Jährige lebe seit zehn Jahren in Bonn und sei hier mit Erfolg zur Schule gegangen. Der Kongo sei unverändert ein Land voller Gewalt und Unsicherheit. „Das Schicksal des Mädchens zeigt das Problem der Rechtslosigkeit vieler Angehöriger von Asylsuchenden“, betont Almut Schubert.

Wahlen zur Landessynode

Gewählt wurden auch, unter anderen die Bonner Vertreterinnen und Vertreter für die Landessynode. Bestätigt wurden Pfarrer Siegfried Virgils (Lukaskirchengemeinde Bonn-Nord), Dorothea Geffert (Kirchengemeinde Vorgebirge) und Diakonie-Geschäftsführer Ulrich Hamacher. Als neuen Vertreter in der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK) in Bonn entsendet der Kirchenkreis Pfarrer Herwig H. Mauschitz.

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Joachim Gerhardt / 02.06.2012



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