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Weltgebetstag der Frauen 2012: "Steht auf für Gerechtigkeit"

"Steht auf für Gerechtigkeit" ist das Motto des diesjährigen Weltgebetstags der Frauen am Freitag, 2. März, der auch in Bonn und der Region mit vielen ökumenischen Gottesdiensten gefeiert wird. Im Blickpunkt steht 2012 Malaysia.

Motivplakat des Weltgebetstags 2012 LupeMotivplakat des Weltgebetstags 2012

Zentraler Gottesdienst für Bonn: Freitag, 2. März 2012 um 15.00 Uhr in der evang. Kreuzkirche am Kaiserplatz (Bonn-Zentrum)

Freitag, 2. März 2012 um 18.00 Uhr in der Johanniskirche (Bahnhofsstr. Bonn-Duisdorf)

Freitag, 2. März 2012 um 17.30 Uhr alt-luther. Holzkirche St. Markus (Brüser Berg Bonn)

Frauen, Männer und Kinder sind eingeladen, an den Gottesdiensten zum Weltgebetstag in Bonn teilzunehmen. Weltweit wird in über 170 Ländern der Weltgebetstag gefeiert.

„Steht auf für Gerechtigkeit“ sei das Motto dieses Tages, erläutert Pfarrerin Dagmar Gruß, Synodalbeauftragte für Frauenfragen im Kirchenkreis Bonn. Das Motto stamme von Frauen aus Malaysia, die dieses Jahr die Liturgie des Gottesdienstes entworfen haben. Zusammen mit der Menschenrechtsorganisation Tenaganita (Deutsch: „Frauenstärke“) aus Malaysia beteiligen sich die WGT-Gottesdienste an einer Unterschriftenkampagne für die Rechte von Hausangestellten. "Auch bei uns sind der Pflegenotstand und die Situation von Migrantinnen, die in der Pflege und als Hausangestellte leben, eine Herausforderung", so Dagmar Gruß, die auch Gemeindepfarrerin der Johanniskirche in Bonn-Duisdorf ist.

Frauen in Malaysia, jedenfalls diejenigen, die in Großstädten leben, sind gut ausgebildet, auf dem Land sieht das ganz anders aus. Für alle gilt jedoch, dass sie sich ihre Ehepartner nicht frei auswählen können, dass ihre Bewegungs- und Meinungsfreiheit beschnitten ist, dass nach wie vor die offizielle Prügelstrafe für Frauen zum Alltag gehört und dass z. B. drei Millionen Arbeitsmigrantinnen in den Familien zu Hungerlöhnen und ohne soziale Absicherung arbeiten. Deshalb rufen die Frauen dazu auf, für Gerechtigkeit aufzustehen und zu Ungerechtigkeiten nicht länger zu schweigen.

In Malaysia, einem Land, das von der Fläche her etwas kleiner ist als die Bundesrepublik, leben 27 Mio. Menschen unterschiedlichster Abstammung. Malaysia gehört mit seinen Regenwäldern zur grünen Lunge Asiens. Der Islam ist Staatsreligion. Seit 1957 ist Malaysia unabhängig und gilt als wirtschaftlich aufstrebend. Jedoch sind Korruption, Ungerechtigkeit und Menschenrechtsverletzungen keine Seltenheit. Die biblische Geschichte von der hartnäckigen Witwe und dem korrupten Richter, um die es im Gottesdienst geht, trifft genau die Lebenssituation vieler Malaysierinnen.

In Deutschland fanden die ersten Weltgebetstagsgottesdienste nach dem 2. Weltkrieg statt – seitdem wächst die Weltgebetstagsbewegung kontinuierlich. Jedes Jahr beteiligen sich in Deutschland über eine Million Frauen, Männer und Kinder an den Gottesdiensten. Die Weltgebetstagsbewegung entstand 1887 in den Vereinigten Staaten und steht für weltweite Solidarität. ‚Informiertes Beten - betendes Handeln’ ist das Motto. Ein Aspekt des Handelns ist die finanzielle Förderung von Frauenprojekten. 2010 hat das Deutsche Weltgebetstagskomitee 1,7 Mio. € für 90 Projekte in 36 Ländern bewilligt.

Weitere Infos: www.welttgebetstag.de

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EB/Joachim Gerhardt / 01.03.2012



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