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„Mein Sohn war tot und er ist wieder lebendig geworden.“ In diesem Satz des Vaters gipfelt die Geschichte „Vom verlorenen Sohn“ in der Bibel. Es ist toll, wenn eine schwierige Familiengeschichte so heilt, dass nach Jahren der Entfremdung und Distanz ein Vater einen solchen Satz sagen kann.

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Schwerpunktthema „Es ist genug für alle da“

Beate Sträter: Impressionen von der EKD-Synode

Die Synode der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) tagte Mitte November in Düsseldorf. Es war eine kontroverse Tagung. Die Bonner Synodale, Pastorin Beate Sträter, tätig im Schulreferat der drei Kirchenkreise unserer Region, berichtet:

Pastorin Beate Sträter aus Bonn, gewählte Delegierte der Rheinischen Kirche für die Synode der EKD. (Foto: Sven Waske) LupePastorin Beate Sträter aus Bonn, gewählte Delegierte der Rheinischen Kirche für die Synode der EKD. (Foto: Sven Waske)

Pastorin Beate Sträter: Die großen Themen der Synode waren in diesem Jahr zum einen das Schwerpunktthema „Es ist genug für alle da“, bei dem es um Welternährung und Landwirtschaft ging. In zwei überaus eindrucksvollen Vorträgen wurden wir darüber informiert, wie dramatisch die Situation unserer Welt ist. Wirtschaftliche, ökologische, politische, demographische und soziale Faktoren wirken zusammen, hin auf eine katastrophale Gesamtsituation, die heute schon für einen großen Teil der Menschheit eine tägliche Katastrophe ist. Selten habe ich so klar verstanden, wie überfällig es ist, dass sich grundsätzlich ganz viel ändern muss – die Frage ist nur, wie soll das geschehen und was können wir dazu tun. Vieles wird ja bereits getan in Kirche und Gemeinden, doch wir alle müssen noch konsequenter in unserem privaten Leben und in Politik und Gesellschaft diesen Entwicklungen Rechnung tragen. Die Komplexität der Zusammenhänge sollten uns nicht lähmen – denn unser Glaube gibt uns die Kraft zur Hoffnung und schützt uns vor Resignation. Konkrete Vorschläge aber auch theologische Überlegungen finden sich in der Kundgebung, die die Synode verabschiedete.

Familienpapier der EKD: Diskussion nicht abgeschlossen

Ein weiteres Thema war die vom Rat der EKD herausgegebene Handreichung zur Familienpolitik. Hier wurde deutlich: Anders als es die öffentliche Debatte im Vorfeld vermuten ließ, stand nicht die Frage nach einer theologischen Bewertung verschiedener Lebensformen im Focus der Handreichung, sondern eine sozialpolitische Analyse sowie Vorschläge, wie Familien besser unterstützt werden können, um den vielfältigen Herausforderungen zu begegnen, damit sie ein Leben in Verläßlichkeit und Vertrauen führen können. Auch hier gibt es viele Anknüpfungspunkte zu dem dem, was bereits in unserem Kirchenkreis, auch durch das Diakonische Werk geschieht und gefordert wird. Es zeigte sich an der Debatte jedoch auch: Die Diskussion um verschiedenen Formen des Zusammenlebens neben der traditionellen Kleinfamilie und ihre Wertschätzung ist nicht abgeschlossen. Die unterschiedlichen Positionen, die es hierzu gibt, müssen miteinander ins Gespräch gebracht und reflektiert werden.

Ein weiteres, sehr aktuelles Thema war die Situation der Flüchtlinge. Das Flüchtlingselend der Menschen, die versuchen Europa zu erreichen und dabei ihr Leben aufs Spiel setzen wie auch die verzweifelte Lage von Bürgerkriegsflüchtlinge aus Syrien beschäftigte die Synode und war Inhalt verschiedener Anträge.

Schließlich das Rheinland als Gastgeber: Wie bei allen Synoden hat sich die gastgebende Landeskirche präsentiert und den Synodalen besonders beim Empfang von Landesregierung und Landeskirche etwas von ihrer Region gezeigt. Das kann bei unserer großen Landeskirche nur ein Ausschnitt sein. Unter dem Motto „Erinnern für die Zukunft“ erlebten wir in einer alten Industrieanlage in Düsseldorf Schüler und Schülerinnen der Zirkusschule, einer Schule unserer Landeskirche, musikalische Beiträge und nachdenkliche biographische Texte von Menschen allen Alters und unterschiedlicher Herkunft, die in einer Region des Wandels leben. Ein schönes Zeichen für die Vielfalt, den Reichtum und die Fröhlichkeit des Rheinlands. Dies demonstrierte unser neuer Präses Manfred Rekowski auf ganz eigene Weise, als er sich gekonnt und überzeugend an einer Nummer der Clowns der Zirkusschule beteiligte. Den Humor nicht zu verlieren, das ist ihm und uns allen zu wünschen angesichts der Herausforderungen, denen sich unsere Landeskirche gegenüber sieht. Im Blick zu behalten, in welcher Relation unsere Probleme zu denen unserer Welt stehen – das kann uns allen vielleicht eine andere Perspektive eröffnen.

Viele weitere Infos: www.ekd.de 

 

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ger / 15.11.2013



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