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„Mein Sohn war tot und er ist wieder lebendig geworden.“ In diesem Satz des Vaters gipfelt die Geschichte „Vom verlorenen Sohn“ in der Bibel. Es ist toll, wenn eine schwierige Familiengeschichte so heilt, dass nach Jahren der Entfremdung und Distanz ein Vater einen solchen Satz sagen kann.

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Festgottesdienst in der Bonner Lukaskirche

Verabschiedung: Dr. Gerd Kaminski geht in den Ruhestand

Gerd Kaminski, Pfarrer am Berufskolleg in Bonn, geht in den Ruhestand. Am Donnerstag, 31. Januar 2013, wird er im Rahmen eines Festgottesdienstes von Superintendenten Eckart Wüster von seinem Dienst entpflichtet.

Pfarrer Dr. Gerd Kaminski mit Kappe: So kennt man ihn in  der Schule wie im Pfarrkonvent (Foto: J.Gerhardt) LupePfarrer Dr. Gerd Kaminski mit Kappe: So kennt man ihn in der Schule wie im Pfarrkonvent (Foto: J.Gerhardt)

Der Evangelische Kirchenkreis lädt gemeinsam mit Pfarrer Kaminski herzlich ein zum Gottesdienst um 12.00 Uhr in der evangelischen Lukaskirche (Kaiser-Karl-Ring 25a, 53111 Bonn-Castell) und einem anschließenden Empfang im Gemeindezentrum an der Lukaskirche. Dort spricht auch Oberstudienrat Friedrich Kampmann, Schulleiter des Ludwig-Erhard-Berufskollegs für Wirtschaft und Verwaltung der Bundessstadt Bonn, an dem Pfarrer Kaminski bis auf den Tag viele Jahre tätig war. Der Festgottesdienst wird musikalisch gestaltet durch Kantor Thomas Neuhoff an der Orgel und der Sopranistin Isabel Dürr.

Hans-Gerd Kaminski (geb. 21.11.1947) hatte die so genannte "1. kreiskirchliche Pfarrstelle" im Kirchenkreis Bonn inne. Die Kennzeichnung ist ein Hinweis darauf, dass mit dem promovierten Theologen ein "Urgestein evangelischen Pfarrdienstes" in den Ruhestand geht. Kaminski hat nach Einschätzung vieler den Religionsunterricht an Berufsschulen in Bonn und darüber hinaus nachhaltig geprägt. Im April 1977 trat er seinen Dienst an. Immer wieder hat Pfarrer Kaminski deutlich gemacht: Kirche spricht an der Schule Menschen an, denen sie ansonsten selten bis gar nicht begegnet. "Die Frage, wie evangelische Kirche glaubwürdig und angemessen auftritt, stellt sich an der Schule mit zumeist jungen Auszubildenen noch einmal ganz anders als in der Kirchengemeinde." Dr. Gerd Kaminski hat den Weg vieler weiterer Kolleginnen und Kollegen in diesem Bereich geebnet. Im Kirchenkreis Bonn sind es inzwischen vier Stellen. Der Ruhestand sei ihm von Herzen gegönnt. Ein prägender Theologe scheidet aus dem Dienst aus und bleibt doch Pfarrer. Sein Abschied ist ein Fest. Feiern Sie mit!

"Provokant und erhellend"

Pfarrer Dirk Wolter, Bezirksbeauftragter für die Berufskollegs in Bonn und der Region, erklärt zum Abschied seines Kollegen Gerd Kaminski: "Der Herr Doktor geht in den wohlverdienten Ruhestand. Dr. Gerd Kaminski hat 31 Jahre am Ludwig-Erhard-Berufskolleg Schülerinnen und Schüler unterrichtet im Fach Evangelische Religionslehre. Und das auf seine ganz und gar eigentümliche und unnachahmliche Art, provokant und erhellend, spitz und seelsorglich, aufrüttelnd und fürsorglich. Für ihn stand und steht der Mensch im Mittelpunkt. Und immer wieder kommt der Doktor der Philosophie in ihm durch: Die Schüler mögen "ihrer selbst inne werden", zitierte er schon in seiner Dissertation Fröbel. Was auch die Kolleginnen und Kollegen erzieherisch den Schülerinnen und Schüler angedeihen ließen, bei ihm wurde alles wieder in Frage gestellt: "wozu?" ist seine Frage. Gegen alle Verzweckung des Menschen geht es ihm um das wirkliche, lebendige, selbständig denkende Gegenüber. Mit dem Menschen möchte er in Kontakt kommen. Und wenn man sich einmal auf diesen etwas widerborstigen Mann eingelassen hat, dann kann man was erleben: er nimmt einen mit auf Reisen zum Beispiel in die Tiefen menschlichen und zwischenmenschlichen Lebens und Leidens, oder auf eine Reise durch die Theologie-, Philosophie- und Kulturgeschichte von ihren Anfängen bis heute, und nicht zuletzt erlebt man seinen Charm und seinen spitzzüngigen Witz. "Nimm dich ernst, Mensch!", bringt er einem rüber, "aber bitte nicht zu ernst!"

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Joachim Gerhardt / 22.01.2013



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