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Aus Liebe

„Mein Sohn war tot und er ist wieder lebendig geworden.“ In diesem Satz des Vaters gipfelt die Geschichte „Vom verlorenen Sohn“ in der Bibel. Es ist toll, wenn eine schwierige Familiengeschichte so heilt, dass nach Jahren der Entfremdung und Distanz ein Vater einen solchen Satz sagen kann.

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Losung für den 09.08.2020

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Ein Fest für alle Menschen:

1. Ökumenetag im Bonner Nordwesten

Im Bonner Nordwesten laden die Kirchengemeinden am Samstag, 12. Oktober 2013, zu einem großen Ereignis: dem ersten "Ökumenetag" an der Pommernstraße 1 in Bonn-Tannenbusch. 

Offizielles Signet der lebendigen Ökumene im Bonner Nordwesten LupeOffizielles Signet der lebendigen Ökumene im Bonner Nordwesten

Von 11.00 bis 17.00 Uhr gibt es Programm in und um die St. Thomas Morus sowie die Epiphaniskirche. Zahlreiche evangelische und katholische Pfarreien und Gemeinden sind am Gelingen dieses Tages beteiligt: die katholische St. Thomas Morus Kirchengemeinde (St. Hedwig, St. Bernhard, St. Margareta, St. Aegidius, St. Laurentius, St. Antonius, St. Thomas Morus, St. Paulus) evangelischerseits die Apostelkirchengemeinde, die Johanniskirchengemeinde, die Lukaskirchengemeinde und die evangelische Kirchengemeinde Hersel sowie weitere Gruppen und Schwesternschaften. "Das Interesse an einem Ökumenetag und die Bereitschaft sich einzubringen waren von Anfang an in allen Pfarreien und Gemeinden im Bonner Nordwesten beeindruckend groß", erklärt Pfarrerin Dagmar Gruß von der Johanniskirche Dusidorf.

Um einen solchen Tag zu „stemmen“, bedarf es laut Pfarrerin Gruß vieler Menschen, die sich viele Monate lang engagieren, die vorbereiten und sich inhaltlich auseinandersetzen, für das leibliche Wohl und die praktische Durchführung sorgen. Nun sei alles bereit für den 12. Oktober, sagt sie und nennt Hinter- und Beweggründe:

Ein Ökumenetag im Bonner Nordwesten? Was bringt denn solch ein regionaler, lokaler Ökumenetag?

Pfarrerin Gruß: Ganz praktisch bringt ein solch lokaler Ökumenetag genau die „Akteure“, die Pfarrerrinnen und Pfarrer, die haupt –, neben- und ehrenamtlichen Gemeindemitglieder beider Konfessionen zusammen, deren Lebens- und Arbeitsfelder sich vielfach kreuzen, aber oft zu wenig Zeit und Raum finden, sich wirklich zu begegnen und auszutauschen. Diese Begegnung soll uns neu und gemeinsam in Bewegung bringen!

Was wollen Sie denn bewegen, was erhoffen Sie sich von diesem Tag?

Wir erhoffen uns die klare Aussage, dass Ökumene keine Randerscheinung, kein Leichtgewicht ist: Sie ist eben keine zusätzliche Aktivität, sondern die Zukunft unseres christlichen Glaubens.

Haben Sie besondere Personengruppen im Blick?

Für die vielen konfessionsverbindenden Partnerschaften und Familien wünschen wir uns, dass sie durch den Ökumenetag wahrgenommen und gestärkt werden. Sie sind kein Sonderfall, sie sind sie die Regel. Kinder und Jugendliche sollen sehen, dass sie von beiden christlichen Kirchen wahrgenommen werden. Auch die Kirchen müssen sich fragen: Wie einladend und hilfreich sind wir, wie unterstützen wir diese Familien und Paare in ihrer Glaubenspraxis, wie erkennt die Jugend unseren gemeinsamen, christlichen Glauben?

Gibt es eigentlich schon ökumenische Kreise im Bonner Nordwesten?

Die gibt es: Bibelkreise, Planungskreise für Pfingstfeuer, Taufwasser- und Taufkerzenübergabe, Weltgebetstagsgottesdienste, Schulgottesdienste, Gemeindefeste, Essenausgabe und nicht zu vergessen die Chöre, die örtlich angebunden, aber meist ökumenisch zusammengesetzt sind. All das soll mehr ins Bewusstsein kommen und wahrgenommen werden.

Was kann man an diesem Tag über die jeweils andere Konfession erfahren?

Natürlich werden wir an diesem Tag einiges lernen über die jeweils andere Konfession, vor allem aber werden wir miteinander ins Gespräch kommen: vielleicht bei einer Tasse Kaffee im „Ökumene-Cafe´“, aber auch in themati-schen Workshops und Gesprächskreisen, z.B. über „konfessionsverbindende Ehen und Familien“. Wir werden in Bibelkreisen die Bibel auslegen, in einem ökumenischen Projektchor gemeinsame Lieder singen und in einem „Raum der Stille“ zur Ruhe kommen, alleine oder gemeinsam …

„Raum der Stille“ – ein interessantes Stichwort: Wird es auch einen gemeinsamen Gottesdienst geben?

Wir werden in einem abschließenden ökumenischen Tauferinnerungs-Gottesdienst unseren Glauben bekennen, feiern und Geschwisterlichkeit und Nähe spüren im Vertrauen auf Gott, offenbart in Christus, unter uns lebendig durch die ökumenische Kraft des heiligen Geistes.

Aber ein gemeinsames Abendmahl wird es nicht geben?

Wir wollen uns nicht davon entmutigen lassen, was ökumenisch noch nicht geht, sondern an diesem Tag programmatisch und pragmatisch erfahrbar machen, was uns verbindet und eint. Die Taufe ist das starke gemeinsame Band; das ist bei vielen noch gar nicht so im Bewusstsein. Deshalb wollen wir das elementar Verbindende der Taufe im abschließenden Tauferinnerungs-Gottesdienst in den Vordergrund stellen. In der unsichtbaren Kirche Christi gehören wir ohnehin zusammen!

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EB/ger / 07.10.2013



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