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„Mein Sohn war tot und er ist wieder lebendig geworden.“ In diesem Satz des Vaters gipfelt die Geschichte „Vom verlorenen Sohn“ in der Bibel. Es ist toll, wenn eine schwierige Familiengeschichte so heilt, dass nach Jahren der Entfremdung und Distanz ein Vater einen solchen Satz sagen kann.

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Zum Pfingstfest 2013

„Gottes Geist ist kein Gespenst“ – Pfingstbotschaft von Bonns Superintendenten Eckart Wüster

„Der Heilige Geist ist kein Gespenst“, sagt Bonns Superintendent Eckart Wüster. „Da, wo Menschen sich lieben, trösten, wo sie Frieden stiften erfahren wir den Heiligen Geist.“

Pfarrer Eckart Wüster:  „Der Heilige Geist überwindet die Grenzen, die wir Menschen uns immer wieder errichten." (Foto: Meike Böschemeyer) LupePfarrer Eckart Wüster: „Der Heilige Geist überwindet die Grenzen, die wir Menschen uns immer wieder errichten." (Foto: Meike Böschemeyer)

Jetzt am Sonntag feiern wir Christen Pfingsten. Das Fest in Erinnerung an die Erfahrung des Heiligen Geistes gilt als Geburtstag der Kirche und ist mit Weihnachten und Ostern der höchste christliche Feiertag.

Die Apostelgeschichte erzählt im zweiten Kapitel von der Erfahrung des Heiligen Geistes. Er kam über die verunsicherten Jünger und erfüllte sie mit neuer Kraft und Zuversicht, in die Welt hinaus zu gehen und in allen Sprachen zu predigen. Für Wüster ist Sprache ein Symbol für die unterschiedlichen Kontexte aus denen Menschen kommen. „Die Jünger damals und wir heute haben verschiedene Prägungen und verschiedene Glaubensformen. Und trotz dieser Unterschiede konnten sich die Menschen verstehen, ganz egal, ob sie nun Spanisch, Deutsch oder Chinesisch sprechen. Die Sprache des Geistes Gottes macht es möglich.“

Die Vorstellung eines Heiligen Geistes ist, so Wüsters Einschätzung, für viele Menschen sehr unanschaulich. In der Bibel werde der Geist Gottes mit dem Wind verglichen. „Den Wind können wir auch nicht sehen, aber spüren, wenn er zum Beispiel einem den Hut vom Kopf fegt“. So sei es auch mit dem Heiligen Geist. Er sei in „Liebe, Freude, Friede“ spürbar, wie der Apostel Paulus schreibt.

Die biblische Überlieferung erzählt von einer „gefühlten Mitmenschlichkeit“, einer atmosphärischen Erfahrung, die über alle Grenzen hinausführt. „Sie ist eine Sprache, die alle Menschen sprechen und verstehen könnten“, so Wüster. „Der Heilige Geist erscheint uns in Gemeinschaft und überwindet damit die Grenzen, die wir Menschen uns immer wieder im Alltag errichten. Es ist möglich einander als Bereicherung zu erleben. Unsere Welt ist bunt. Sie ist verschieden und vielfältig und trotzdem ist sie eine Welt. Und das ist keine Bedrohung, sondern ein Geschenk. Das ist das Pfingstwunder“, so Wüster.

Superintendent Eckart Wüster predigt am Pfingstsonntag, 11.00 Uhr, in der evangelischen Dreieinigkeitskirche (Mertensgasse 17) in seiner Gemeinde in Hersel.

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Inja Hagen / 16.05.2013



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