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„Mein Sohn war tot und er ist wieder lebendig geworden.“ In diesem Satz des Vaters gipfelt die Geschichte „Vom verlorenen Sohn“ in der Bibel. Es ist toll, wenn eine schwierige Familiengeschichte so heilt, dass nach Jahren der Entfremdung und Distanz ein Vater einen solchen Satz sagen kann.

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Losung für den 09.08.2020

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Tagung der Kulturstädte-Partner Bonns in Europa

"Brücken bauen für eine friedlichere Welt"

Ein Brückenschlag zwischen den christlichen Kirchen Europas: Der Bonner Kirchenkreis war im Rahmen der Kulturstädte-Partnerschaft Bonns mit Salzburg, Reykjavik, Minsk und Eriwan vertreten auf einer bemerkenswerten Konferenz in Armenien.

Lebendige uralte christliche Geschichte an viele Orten wie hier im Kloster Sevanavank aus dem 9. Jahrhundert am Sevan-See: Treffpunkt der Kirchenvertreter aus Europa (Foto: J. Gerhardt) LupeLebendige uralte christliche Geschichte an viele Orten wie hier im Kloster Sevanavank aus dem 9. Jahrhundert am Sevan-See: Treffpunkt der Kirchenvertreter aus Europa (Foto: J. Gerhardt)

"Christianity, People, Civilization" titelte die ambitionierte internationale Tagung am Sitz des "Katholikos", des Oberhaupts der armenischen Kirche Ende September in Eriwan und Etschmiadsin. Pfarrer Joachim Gerhardt, Vertreter der Bonner Protestanten, sprach in seinem Hauptvortrag über missionarische Entwicklungen und das christliche Leben in Deutschland am Beispiel der evangelischen Kirche in Bonn: Der Neubau des Kirchenpavillons als Begegnungs- und evangelischen Informationszentrum im Zentrum der Stadt, die unverändert hohen Wiedereintritte in die Kirche in Bonn und vor allem die vielen Projekte Bonner Gemeinden und des Evangelischen Forums Bonn, die den Dialog von Kunst, Kultur und Theologie fördern, stellte er in den Mittelpunkt seiner Rede.

Im Dialog: die Bonner Vertreter Andreas Loesch (r.) und Pfarrer Joachim Gerhardt (l.) mit Reverend Asoghik Karapetyran aus Armenien. LupeIm Dialog: die Bonner Vertreter Andreas Loesch (r.) und Pfarrer Joachim Gerhardt (l.) mit Reverend Asoghik Karapetyran aus Armenien.

Kunstworkshop mit eindrucksvollen Ergebnissen

Das Evangelische Forum Bonn hatte die erste Tagung dieser Art vor einem Jahr in Bonn wesentlich mit unterstützt. Begleitet wurde nun auch diese Konferenz, die vom armenischen Fernsehen und Radio ausführlich dokumentiert wurde, von einem Künstlerworkshop. Auch hier trafen sich Künstler aus den fünf Kulturpartnerstädten. Aus Bonn war der über die Stadt hinaus bekannte Künstler Jürgen Middelmann dabei. Unter dem Motto "Crossing Borders" entstanden innerhalb einer Woche höchst anregenden Kunstwerke, die zum Abschluss in einer Vernissage im "Zentrum moderner Kunst" in Eriwan der Öffentlichkeit präsentiert wurden.

"Die Zukunft der Kirchen ist ökumenisch": Andreas Loesch und Pfarrer Joachim Gerhardt berichteten aus Bonn Lupe"Die Zukunft der Kirchen ist ökumenisch": Andreas Loesch und Pfarrer Joachim Gerhardt berichteten aus Bonn

Andreas Loesch, langjähriger Planer und Veranstaltungs-Koordinator im Kulturamt der Stadt Bonn und ein Initiator der Tagung, war "ausgesprochen zufrieden" mit der Konferenz wie dem Künstler-Workshop vom 23.-28. September in Eriwan. Dass die Bonner Tagung 2013 sich nach nur einem Jahr fortgesetzt habe, zeige "die Nachhaltigkeit eines solchen europaweiten Zusammentreffens". Auch die Auswahl von Vertreterinnen und Vertretern bewusst aus einer vorherrschend orthodoxen Tradition (Minsk), aus einer ausgesprochen römisch-katholischen (Salzburg) und einer fast durchweg protestantischen Stadt (Reykjavik), sowie aus der armenisch-christlichen Kultur (Eriwan) und Bonn mit seiner gelebten Ökumene habe sich bewährt.

Laut Pfarrer Joachim Gerhardt war zu spüren, aus welchen starken, teilweise auch unterschiedlichen Traditionen die Kirchen Kraft für ihren Glauben schöpfen. Die Armenische Kirche gilt beispielsweise als die älteste Staatskirche der Welt. Sie gründete sich aus direkter apostolischer Tradition Anfang des 4. Jahrhunderts und zählt heute rund 16 Millionen Mitglieder. Zugleich wurde deutlich, so Gerhardt, "dass christlicher Glaube immer mehr ist und sein muss als nur Nation und gerade dadurch im Sinne des Apostel Paulus Brücken bauen kann für eine friedlichere Welt und die Verständigung der Menschen weltweit". Im kommenden Jahr ist nach Plänen von Andreas Loesch eine Fortsetzung der Tagung in Bayreuth, geplant, zum Thema "Frieden".

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29.09.2014



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