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„Mein Sohn war tot und er ist wieder lebendig geworden.“ In diesem Satz des Vaters gipfelt die Geschichte „Vom verlorenen Sohn“ in der Bibel. Es ist toll, wenn eine schwierige Familiengeschichte so heilt, dass nach Jahren der Entfremdung und Distanz ein Vater einen solchen Satz sagen kann.

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Lukaskirche Bonn

Ökumenischer Gedenk- und Trauergottesdienst für verstorbene Flüchtlinge im Mittelmeer

Angesichts der unvorstellbaren Flüchtlingskatastrophen im Mittelmeer und in Gedenken an die Tragödie mit 367 Toten vor einem Jahr wird auf Vermittlung von Pfarrer Helmut Hofmann am 8. März in der Lukaskirche ein ökumenischer Gedenkgottesdienst gefeiert.

Schmerzhafte Erinnerung an einen Menschen auf der Flucht: Kindersarg aufgebahrt in einer Leichenhalle in Lampedusa (Foto: Gergishu Yohannes) LupeSchmerzhafte Erinnerung an einen Menschen auf der Flucht: Kindersarg aufgebahrt in einer Leichenhalle in Lampedusa (Foto: Gergishu Yohannes)

„Die Tragödie von Lampedusa berührt uns alle“, sagt der Bonner Pfarrer Helmut Hofmann. 367 Menschen aus Afrika, vor allem aus Eritrea, ertranken am 3. Oktober 2013, nur 500 Meter vor der Insel Lampedusa, bei dem Versuch Europa zu erreichen. Über alle Parteien hinweg hat dieses Unglück Betroffenheit ausgelöst. „Doch heute, knapp fünf Monate später, scheint diese Tragödie in Vergessenheit geraten zu sein“, so Hofmann.

Er hat darum dem Verein Tod im Mittelmeer 2009, dem Förderverein Pro Asyl sowie Borderline-europe / Menschenrechte ohne Grenzen e.V. die Türen zur evangelischen Lukaskirche in Bonn geöffnet zu einem

Ökumenischen Gedenk- und Trauergottesdienst
für Opfer des 3. Oktobers 2013
am Samstag, 8. März 2014, 14.00 Uhr
in der Lukaskirche
Kaiser-Karl-Ring 25a, 53111 Bonn.

Im Anschluss an den Gottesdienst laden die Veranstalter sowie der Initiativkreis Gottesdienst mit Gergishu Yohannes, Otto Löber und Helmut Hofmann zu einer „Zeit der Begegnung“ mit Berichten, Statements und Gesprächen.

Gemeinsam wollen die Veranstalter und Vereine daran erinnen: „Die asyl- und schutzsuchenden Menschen haben einen Namen und eine Geschichte. Hinter jedem Opfer steht eine Familie, die um einen Menschen trauert. Die Familien wünschten sich eine würdevolle Beerdigung des eigenen Kindes, was ihnen von der EU-Gemeinschaft jedoch nicht zugestanden wurde. Die Toten wurden, trotz Identifizierung und trotz der versprochenen Begräbnisse durch die jeweiligen Staaten, anonym und nur mit einer Nummer beerdigt, was die Trauer der Familienangehörigen noch schmerzhafter macht. Wir hoffen auf Unterstützung von vielen Seiten, damit die Toten nach Hause überführt werden und die Familien der Toten einen würdigen Abschied von ihren geliebten Menschen nehmen können. Als Familien und Freunde der Opfer leben wir jeden Tag und jede Stunde mit diesen traurigen Ereignissen und mit dem würdelosen Umgang mit unseren Toten“, heißt es in einer gemeinsamen Erklärung zum Gedenkgottesdienst.

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EB/ger / 10.02.2014



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