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Superintendent Eckart Wüster: Weihnachten 2014 - "Friede auf Erden!"

"Wir feiern nicht Weihnachten, obwohl es in der Welt so furchtbar zugeht, sondern weil die Welt nicht heil ist," erklärt der Bonner Superintendent in seiner Weihnachtsbotschaft 2014. Lesen Sie hier, warum diese Einsicht Eckart Wüster so wichtig ist.

Superintendent Eckart Wüster predigt am Heiligen Abend in seiner Gemeinde in der Herseler Dreieinigkeitskirche LupeSuperintendent Eckart Wüster predigt am Heiligen Abend in seiner Gemeinde in der Herseler Dreieinigkeitskirche

Friede auf Erden. Friede auf Erden?

Eines gilt ja auch nach Weihnachten: Unsere Welt ist nicht heil. Das haben die Menschen vor 2000 Jahren genauso gewusst wie wir heute. Was kann man da noch hoffen? Wenn wir an die vielen Gewaltverbrechen und Naturkatastrophen denken, an die vielen Demütigungen von Menschen, an die Zerstörungen des Lebens. Der Gesang der Engel ließe sich ganz locker anders formulieren: Menschen haben sich die Ehre von Gott geborgt, nehmen den Frieden von der Erde und sind den Menschen kein Wohlgefallen.

Wir fühlen uns ja oft so ohnmächtig, wenn wir uns den Zustand unserer Welt betrachten. Wie kann es besser werden? Aber wir feiern nicht Weihnachten, obwohl es in der Welt so furchtbar zugeht, sondern weil die Welt nicht heil ist, deshalb feiern wir Weihnachten. Wir werden durch den Gesang der Engel daran erinnert, dass Friede möglich ist. Gandhi hat einmal gesagt: „Es gibt keinen Weg zum Frieden – Frieden ist der Weg.“ Das können wir tun: Zeichen des Friedens setzen mitten im Unfrieden und im Streit. Schritte des Friedens gehen und damit die Atmosphäre unserer Gesellschaft mit prägen.

Wir werden am Weihnachtsfest daran erinnert, dass Gott sich zu seiner Schöpfung bekannt hat und bekennt. Dabei hätte Gott ja allen Grund, die Welt sich selbst zu überlassen. Aber er tut es nicht. Martin Luther hat einmal staunend gesagt: „Dass ein Gott sein soll und die Welt lieb hat und ihr etwas Gutes gönnt, das ist über alle unsere Vernunft und über unseren Verstand... Ich würde der Welt das höllische Feuer wünschen und sonderlich täte ich das, wenn ich Gott wäre, der die Welt inwendig und auswendig kennt und weiß, was Welt ist. Das täte ich. Aber was tut Gott? Anstatt seines Zorns, den die Welt wohl verdient hätte, hat er die Welt lieb.“

Vielleicht, liebe Gemeinde, ist es mit Gott ja so wie mit einem Freund oder einer Freundin. Ein Freund ist ja bekanntlich ein Mensch, der zu mir steht, obwohl er mich kennt. Daran werden wir heute wieder erinnert. Gott steht zu uns. Deshalb wurde er Mensch. Und er lässt es uns wissen, auch dadurch, wenn wir einander begegnen und zu Engeln werden.

Friede auf Erden? Ja, Friede auf Erden.

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Eine Übersicht über alle Gottesdienste an den Weihnachtstagen finden Sie zeitnah hier

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ger / 22.12.2014



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