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Evangelische und katholische Kirchen läuten für den Frieden

Gedenken an den Bombenangriff auf Bonn vor 70 Jahren

Mit einem Mahnläuten für den Frieden wollen die evangelischen und katholischen Gemeinden an die Bombardierung Bonns zum Ende des 2. Weltkriegs erinnern. In der Kreuzkirche findet zudem am 17. Oktober eine Gedenkveranstaltung statt.

In Trümmern: die Kreuzkirche am Kaiserplatz nach dem Bombenangriff auf Bonn. Hunderte Bonner aber überlebten im Lurtschutzkeller unter der Kirche (Foto: Archiv) LupeIn Trümmern: die Kreuzkirche am Kaiserplatz nach dem Bombenangriff auf Bonn. Hunderte Bonner aber überlebten im Lurtschutzkeller unter der Kirche (Foto: Archiv)

Am Samstag, 18. Oktober 2014, jährt sich der Bombenangriff auf Bonn, der die ehemalige Innenstadt schwer verwüstete, zum 70. Mal. Aus diesem Anlass findet eine Gedenkveranstaltung in den noch erhaltenen historischen Luftschutzräumen unter der Bonner Kreuzkirche am Kaiserplatz statt, zu der die Evangelische Kreuzkirchengemeinde Bonn in Zusammenarbeit mit dem Bonner Stadtmuseum einlädt. Das Motto lautet „Wir haben gezittert und gebebt….“ Der Eintritt ist frei.

Freitag, 17. Oktober, um 17.30 Uhr
Krypta der Kreuzkirche Bonn, Kaiserplatz

(Achtung: Die Räume sind nur über Treppen erreichbar)

Großes Geläut: Blick in die "Glockenstube" der Kreuzkirche (Foto: Gerhard Schäfer) LupeGroßes Geläut: Blick in die "Glockenstube" der Kreuzkirche (Foto: Gerhard Schäfer)

Programm

Begrüßung: Pfarrer Gerhard Schäfer, Evang. Kreuzkirche Bonn
Grußwort der Stadt Bonn: Reinhard Limbach, Bürgermeister der Stadt Bonn
Fachvortrag: Dr. Horst-Pierre Bothien, Stadtmuseum Bonn, „Der 18. Oktober 1944 in Bonn“
Musikalische Gestaltung: VOXBONA-Kammerchor der Kreuzkirche unter der Leitung von Kirchenmusikdirektorin Karin Freist-Wissing / Fiete Wulff (Cello)

Im Anschluss ist eine Besichtigung der historischen Luftschutzkeller unter der Kreuzkirche möglich.

Info: Die Dauer der Veranstaltung beträgt etwa eine Stunde. Um Anmeldung wird gebeten, da die Zahl der Sitzplätze begrenzt ist.
Anmeldung: s.hennes@evib.org oder Tel. 0228 - 6880-426 (Büro der Kreuzkirchengemeinde / Sabine Hennes).

Stadtweites Glockengeläut evangelischer und katholischer Kirchen: Einladung zum stillen Gebet

Das stadtweite, zehnminütige Mahnläuten der Kirchen um 11.03 Uhr, dem Zeitpunkt des Bombenangriffs vor 70 Jahren, ist laut Superintendent Eckart Wüster und Stadtdechant Msgr. Wilfried Schumacher die Einladung zum Gebet in allen Stadtteilen und soll zugleich "ein Zeichen für Frieden und Versöhnung für unsere Welt heute sein, die wieder neu von unzählig vielen Kriegen und kriegerischen Konflikten gekennzeichnet ist".

"Mit dem Mahnläuten denken wir an die Opfer von Krieg und Gewalt damals wie heute und rufen zur Wachsamkeit auf", sagt Superintendent Wüster. "Krieg darf nach Gottes Willen nicht sein", hatten die Kirchen 1948 ökumenisch erklärt. Dies gelte auch heute noch. "Wir können zwar dankbar sein für eine lange Friedenszeit hierzulande. Doch die Schrecken des Krieges bekommen aktuell wieder ein Gesicht in den Opfern von Gewalt und Terror und den Flüchtlingen", sagt Stadtdechant Msgr. Schumacher.

Bonn war bis zum 18. Oktober 1944 von größeren Bombardierungen weitgehend verschont geblieben. Doch mit dem Angriff der Alliierten legte ein Feuersturm die Bonner Innenstadt in Schutt und Asche. Binnen 20 Minuten starben unzählige Menschen und Tausende wurden obdachlos. In den Luftschutzräumen spielten sich Tragödien ab.

Neben der Erinnerung an das Grauen des Krieges erinnere das Läuten aber auch daran, dass der Krieg damals von Deutschland ausging und es in den Kirchen nur Einzelne waren, die dem Kriegstreiben und dem Nationalsozialismus entschieden widersprachen, so die Kirchenvertreter. "So denken wir auch an die Opfer, die durch deutsche Bomben gestorben sind, und das unendliche Leid, das durch deutsche Bombardierungen verursacht worden ist."

Das Münster lädt zudem mit dem Läuten am Samstag um 11.03 Uhr auch zu einem Gottesdienst ein.

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EB/ger / 01.10.2014



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