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Wie ist es nun, Brüder und Schwestern? Wenn ihr zusammenkommt, so hat ein jeder einen Psalm, er hat eine Lehre, er hat eine Offenbarung, er hat eine Zungenrede, er hat eine Auslegung. Lasst es alles geschehen zur Erbauung! 1.Korinther 14,26

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Evangelischer Kirchenkreis Bonn:

Abschied von Helmut Engelmann

Am 11. September 2015 verstarb im Alter von 87 Jahren der langjährige Kreissynodalrechner und das Bonner KSV-Mitglied Helmut Engelmann. Altsuperintendent Rolf Schleßmann erinnert mit einem persönlichen Nachruf an einen wichtigen Weggefährten:

Helmut Otto-Ludwig Engelmann *13. Januar 1928 - 11. September 2015 (Bild: Archiv Schleßmann) LupeHelmut Otto-Ludwig Engelmann *13. Januar 1928 - 11. September 2015 (Bild: Archiv Schleßmann)

"Erinnerungen an Helmut Engelmann, aus meiner Sicht, mit dem Vorbehalt, ob ich alles richtig sehe: Der 1928 in Berlin geborene und weithin dort aufgewachsene Helmut Engelmann war bis zuletzt mit unserer Kirche verbunden. Ich habe ihn in Bonn als Kassenleiter des Gemeindeverbandes kennen gelernt, später hatte ich als Superintendent mit ihm als Kreissynodalrechner zu tun. Da hat er trotz freundschaftlicher Verbundenheit genau meine Ausgaben geprüft und das fand ich gut so. Zwischendurch war er ein gern gesehener und geschätzter Kirchenamtmann bei Bischof Kunst, mit dem der Bonner Kirchenkreis in Verbindung stand. In der Zeit konnte Helmut im Kreissynodalvorstand mitarbeiten und gestaltete souverän den synodalen Haushalt. Neben den Amtshandlungen in seiner Familie – ich erwähne zum Beispiel Katrins Taufe und die Trauung von Antje und Jürgen – gab es wegen der Jugendarbeit von Hannelore dauernd Gespräche und Absprachen, auch noch in Ippendorf. Nicht nur dort, schon in der Dorotheenstraße traf ich auf die zum Teil in Berlin geborenen Engelmannkinder, und oft auch auf Hannelores Mutter Wachsmann (nicht zu vergessen die Apothekerin Krautstrunk).

Einsatz für die Partnerschaft mit Nauen in Brandenburg

Ganz wichtig wurde mir Helmuts enormer Einsatz für den Kirchenkreis Nauen, dessen Kirchen und Gemeindehäuser er vollständig dokumentiert hat. Er kämpfte auch in der Synode für ausreichende Finanzen für Nauen. Auf fiel mir auch seine ehrenamtliche Schatzmeistertätigkeit in der Inneren Mission, die das Perthes-Altenheim unterhält. Persönlich habe ich Freude und Leid mit ihm geteilt, so als ich seine Hannelore 1984 beerdigte, die nach 32jähriger Ehe mit ihm viel zu früh von uns ging. Sehr viel später musste ich auch Helmuts Mutter beerdigen, die ins Rosental gezogen war und bei der ich gern auf Besuch war. Bei ihr war manche Ähnlichkeit mit Helmut zu entdecken. Dann habe ich ihn 1985 mi seiner Christa getraut und die beiden immer wieder in unseren gemeindlichen Kreisen in Auerberg begrüßt, besonders im Literaturkreis, bis dann der Umzug nach Büren kam, wo wir uns aber auch ein paarmal sahen.

Nach Hannelores Tod und später erst recht, hat er gern Reisen unternommen, sogar bis nach Rom, bis seine Krankheiten Einhalt geboten. Vielleicht steckte hinter seinen Reisen eine tiefere, womöglich geistliche Sehnsucht. Nach kleineren Schlaganfällen ging es ihm trotz treuer, über 30 Jahre anhaltender Begleitung durch seine Christa, schon länger nicht mehr gut. So ist er dann am 11. September im Krankenhaus in Paderborn heimgegangen, wobei er – ganz typisch für ihn – noch alles im Blick auf sein Ende vorbereitet hatte. Jetzt, wo er uns verlassen hat, merke ich, wie nahe er mir stand, was sich schon früher darin zeigt, dass er Pate meines Sohnes Ludwig war und wir hatten zu dritt ein schönes gemeinsames Hobby: die Eisenbahn. Da darf ich an die Traueranzeige anknüpfen und sagen, dass nun das Signal für seine Reise in den Himmel auf Grün steht. Am Schluss dieser Erinnerungen möchte ich noch einen vietnamesischen Pfarrer zitieren, was schon zum meiner folgenden Ansprache hinüberleitet: Jesus brachte Friede, er nahm uns die Furcht und ist unser Anwalt bis jetzt, er hört nicht auf für uns einzutreten. Darum wollen wir alle unsere Sorge auf den Herrn werfen."
Rolf Schleßmann

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sr/ger / 30.09.2015



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