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Kreissynode des Evangelischen Kirchenkreises Bonn:

Bonner Protestanten: Für Flüchtlingshilfe und gegen Fremdenhass

Unter dem Eindruck der schrecklichen Anschlagsserie in Paris tagte die Synode des Evangelischen Kirchenkreises Bonn, beschloss den Ausbau der Flüchtlingshilfe und fand klare Worte gegen jede Form rassistischer Hetze.

"Die Kirchen sind für uns in Bonn sehr wichtig": OB Ashok Sridharan zum Antrittsbesuch auf der Bonner Kreissynode (Foto: J. Gerhardt) Lupe"Die Kirchen sind für uns in Bonn sehr wichtig": OB Ashok Sridharan zum Antrittsbesuch auf der Bonner Kreissynode (Foto: J. Gerhardt)

Um die vielen Ehrenamtlichen in der Flüchtlingsarbeit besser zu begleiten, zu schulen und zu vernetzen, bewilligte die Kreissynode auf ihrer Tagung am Samstag im Haus der Evangelischen Kirche Bonn für die kommenden zwei Jahre jeweils 40.000 €. "Es gibt unendlich viel zu tun" und auch Stadt und Caritas seien überlastet, begründet Diakoniegeschäftsführer Ulrich Hamacher. Gemeinsam mit dem Nachbarkirchenkreis Bad Godesberg-Voreifel und der Bonner Diakonie soll beim DW eine zusätzliche Koordinierungsstelle für Flüchtlingsarbeit eingerichtet werden. Zudem eine weitere halbe Stelle bei der Evangelischen Migrations- und Flüchtlingsarbeit (EMFA) in Bonn. Auch die Landeskirche wird sich an den eineinhalb neuen Stellen beteiligen. "Bei der Unterstützung für Ehrenamtliche werden wir nicht fragen, bist du evangelisch oder katholisch, es geht allein um die Hilfe", betonten Hamacher und EMFA-Leiter Hidir Celik.

Wirbt für eine große gemeinsame Feier zu 500 Jahre Reformation am 31.Oktober 2017: Superintendent Mathias Mölleken vom Nachbarkirchenkreis Bad Godesberg-Voreifel (Foto: Gerhardt) LupeWirbt für eine große gemeinsame Feier zu 500 Jahre Reformation am 31.Oktober 2017: Superintendent Mathias Mölleken vom Nachbarkirchenkreis Bad Godesberg-Voreifel (Foto: Gerhardt)

Einstimmige Zustimmung unter den 78 gewählten Vertreterinnen und Vertretern aus den zwölf Kirchengemeinden in Bonn, Bornheim und Alfter. Der Kreissynodalvorstand hatten den Antrag eingebracht, "wissend, dass wir diese Stellen sehr flexibel dem Bedarf anpassen müssen", so Superintendent Eckart Wüster. Oberbürgermeister Ashok Sridharan hatte zum Auftakt der Beratungen in einem Grußwort die Arbeit der Kirchen bei der Flüchtlingsarbeit ausgesprochen gelobt: "Wir werden die Herausforderungen in Bonn nur mit den Kirchen bewältigen können", erklärte Bonns neu gewählter OB und machte auch persönlich deutlich: "Kirche ist mir wichtig."

Spontan schloss sich Sridharan einer Solidaritätserklärung der Synode an die französischen Institutionen in Bonn an: "Mit Schrecken und Entsetzen nehmen wir die Anschläge in Paris wahr und versichern unsere Anteilnahme für alle Opfer und Betroffene. Im bleibenden Einsatz für Freiheit und Demokratie in Europa sind wir mit ihnen verbunden. Nos pensées sont avec vous!", heißt es in dem Schreiben auf Initiative von Pfarrerin und Notfallseelsorgerin Wibke Janssen an das Institut Francais, an die Ecole de Gaulle-Adenauer in Godesberg sowie die beiden evangelischen und katholischen francophonen Kirchengemeinden in Bonn. Eine Kerze zum stillen Gedenken an die Opfer und als "Zeichen des Friedens und gegen jede Eskalation von Gewalt" brannte während der Synodentagung auf dem Podium im Haus der Kirche.

Synodale Gespräche vor dem Hintergrund, dass sich am 5.Juni 2016 die Gründung der evangelischen Gemeinde zum 200. Mal jährt: Anlass für einen Festtag für alle Menschen unserer Stadt und Region (Foto Gerhardt) LupeSynodale Gespräche vor dem Hintergrund, dass sich am 5.Juni 2016 die Gründung der evangelischen Gemeinde zum 200. Mal jährt: Anlass für einen Festtag für alle Menschen unserer Stadt und Region (Foto Gerhardt)

Warnung vor zunehmender Ausländerfeindlichkeit 

Ebenso deutlich und entschieden verabschiedete das Kirchenparlament einen Aufruf, "rassistischer Hetze entschieden entgegenzutreten". Mit großer Sorge nehme die Bonner Synode "menschenverachtende Aussagen wahr, die von rechten Ideologen verbreitet werden. Seid wach gegenüber fremdenfeindlichen Tendenzen. Benennt Vorurteile, wo ihr sie antrefft. Tretet rassistischen Worten und Taten entschieden entgegen" heißt es in der Resolution (Wortlaut im Anhang).

Reformationstag 2017 gemeinsam mit Godesberg-Voreifel im Telekom-Dome

Deutlich kontroverser, aber im Ergebnis dann doch mit großer Mehrheit stimmte das Bonner Kirchenparlament für eine große Feier zum 500. Jahrestag der Reformation am 31. Oktober 2017. Gemeinsam mit dem Kirchenkreis Bad Godesberg-Voreifel soll im Telekom-Dome in Bonn am Abend des Reformationstages 2017 ein denkwürdiges Fest gefeiert werden. Nachbar-Superintendent Mathias Mölleken hatte die Pläne vorgestellt, eine bereites Spektrum möglicher Gaststars von Eckart von Hirschhausen bis Kardinal Woelki verheißen und damit eine muntere Debatte ausgelöst: Wie ist dieser Tag angemessen zu feiern? An welchem Ort? Und wie erreichen wir vor allem Menschen über die Kerngemeinde hinaus? Die weitere Vorbereitung wird spannend ...

Erste Bilanz: Ein Jahr Kirchenpavillon an neuem Ort

Zum Auftakt der Beratungen hatte Martina Baur-Schäfer eine Bilanz gezogen nach einem Jahr Kirchenpavillon, neu errichtet vor der Kreuzkirche am Kaiserplatz. Es sei viel los im Kirchencafé mit Beratungs- und Kircheneintrittsstelle, konnte die Kipa-Leiterin berichten. Ab Montag auch mit neuem Gastronom im Kirchenpavillon, dem Bistro Rosarot aus Beuel. Die Baukasse für das mit etwas mehr als 1,3 Mio. kalkulierten Vorhaben schließt mit 88.000 Euro Mehrkosten im "vertretbaren Rahmen", so Superintendent Wüster. Grund für die Mehrkosten seien zum Beispiel so etwas Unabsehbareres wie einen Kampfmittelräumdienst.

Haushalt, Personal- und Pfarrstellenplanung 

Die Finanzen des Kirchenkreises decken diese Mehrkosten ab. Susanne Eichhorn, Finanzbeauftragte im Kreissynodalvorstand, kann auch für 2016 einen ausgeglichenen Haushalt vorlegen mit einem Gesamtvolumen von 3,8 Millionen Euro. Einstimmig folgte das Kirchenparlament ihrer transparenten Darstellung. Erstmals vorlegt wurde zudem ein "Rahmenkonzept zur kirchlichen Personalplanung". Das soll laut Pfarrer Gerhard Schäfer zu einer besseren Abstimmung unter den Gemeinden bei Personaleinstellungen führen. "Wir rücken zusammen und sind besser übereinander informiert", betonte Pfarrer Schäfer, Vorsitzender des Lenkungskreises. Große Zustimmung auch zur Pfarrstellenplanung. Da liegt der Kirchenkreis sogar "etwas unter dem Soll der Landeskirche", so Superintendent Wüster.

Für Umwelt und für Seelsorge in Altenpflegeeinrichtungen: Synodalbeauftragte gewählt

Gewählt wurde auch: Neuer Synodalbeauftragte für Umweltfragen ist Wolfgang Schmiedecken (Johanniskirchengemeinde Duisdorf) und neue Synodalbeauftragte für die Seelsorge in den Altenpflegeeinrichtungen Frauke Hartung, stellvertretene Oberin der DRK-Schwesternschaft Bonn und Mitglied im Deutschen Pflegerat (Lutherkirchengemeinde in der Südstadt).

 

 

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Joachim Gerhardt / 14.11.2015



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