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Ein Engel rührte Elia an und sprach zu ihm: Steh auf und iss! Und er stand auf und aß und trank und ging durch die Kraft der Speise vierzig Tage und vierzig Nächte bis zum Berg Gottes. 1.Könige 19,5.8

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„Seniorenarbeit gemeinsam anpacken“

Dr. Fritz Langensiepen ist der neue Synodalbeauftragte für Seniorenarbeit des Kirchenkreises Bonn. „Seniorenarbeit gemeinsam anpacken“ ist sein Motto.

Dr. Fritz Langensiepen engagiert sich ehrenamtlich als Presbyter für seine Auferstehungskirchengemeinde und jetzt auch als Synodalbeauftragter für den Kirchenkreis (Foto: privat) LupeDr. Fritz Langensiepen engagiert sich ehrenamtlich als Presbyter für seine Auferstehungskirchengemeinde und jetzt auch als Synodalbeauftragter für den Kirchenkreis (Foto: privat)

Hier stellt sich der Presbyter der Auferstehungskirchengemeinde Bonn-Venusberg und Ippendorf vor:

Am 30. Mai 2015 wählte mich die Synode des Kirchenkreises Bonn zum Synodalbeauftragten für Seniorenarbeit. Ich habe das Ehrenamt gerne angenommen, obwohl meine Vorstellungen, was mit dieser Aufgabe alles verbunden sein kann, jetzt für den Anfang noch eher offen sind. Mir ist aber aus meinen langjährigen Erfahrungen in der Praxis der Senioren- und Erwachsenenarbeit sehr bewusst, dass das Engagement für die älteren Menschen in einer Gemeinde immer mehr an Bedeutung gewinnt.

Das lässt sich schon an der zahlenmäßigen Zunahme der Seniorinnen und Senioren ablesen. Bald werden mehr als 30% der Menschen hierzulande jenseits der 60 sein. Aber es ist gut, ein zeitgemäßes Altersbild vor Augen zu haben, das Alter sozusagen neu zu denken. Denn es gibt große Unterschiede innerhalb der heutigen Seniorengeneration. Das Bild vom Alter ist facettenreich. Es gibt die bemerkenswert fitten und eigenständigen „jungen Alten“ genauso wie die Hochaltrigen und auf Hilfe Angewiesenen, die mehr und mehr Unterstützung und Pflege brauchen. Aber vor allen Dingen gilt: Ältere Menschen können und wollen heute sehr viel aktiver sein und am gesellschaftlichen Leben teilhaben. So erweist sich das Schlagwort von den „Potenzialen des Aktiven Alterns“ als realistisch und bedenkenswert.

„Unverzichtbare Grundaufgaben im Leben einer Gemeinde“

Hilfreiche Erfahrungen in der Arbeit mit Seniorenkreisen in Köln-Rodenkirchen (Erlöserkirche), Bonn-Venusberg/-Ippendorf (Auferstehungskirche) und in der Begegnungs- und Bildungsstätte Thomas Morus des Caritasverbands (Bonn-Tannenbusch) zeigen mir, wie sehr Seniorenarbeit zu den unverzichtbaren Grundaufgaben im Leben einer Gemeinde gehört. In ganz unterschiedlichen Ausdrucks- und Veranstaltungsformen als Forum der Kommunikation, der Bildung, der Vermittlung von Wissen, Fähigkeiten und Fertigkeiten sowie des geselligen Miteinanders, auch des Wohlbefindens trägt Seniorenarbeit entscheidend zum Austausch und zur Zusammengehörigkeit innerhalb der Gemeinde bei. Immer geht es um Angebote im nahen und vertrauten Umfeld, die einem mündigen, verantwortungsvollen Christentum verpflichtet sind.

Ausgesprochen hilfreich sind für mich meine intensiven Erfahrungen, die ich als Leiter des Amtes für rheinische Landeskunde, einer Bonner Kultureinrichtung des LVR, von 1985 bis 2007 in der engen Zusammenarbeit mit vielen tausend engagierten Ehrenamtlichen im ganzen Rheinland machen durfte. Ich konnte immer wieder voller Respekt feststellen, wie aktiv ältere Menschen heutzutage sein können, wie hoch ihre Bereitschaft ist und wie wertvoll, ja geradezu unverzichtbar ihre Beiträge aus reicher Lebenserfahrung und erstaunlichen Ressourcen für die Gesellschaft sind.

Schließlich sind es auch meine ganz persönlichen Erfahrungen im Seniorenalter – ich bin 1942 geboren – mit eigener zeitintensiver ehrenamtlicher Tätigkeit z.B. in verschiedenen Museen, Erfahrungen, die mich optimistisch und froh stimmen, wie sehr sich Aktivität in späteren Jahren lohnt, da sie zu einem zufriedenen, erfüllten Leben beiträgt.

Aus diesen vielfältigen Erkenntnissen leite ich fürs Erste einige Zielvorstellungen für meine Tätigkeit als Beauftragter für Seniorenarbeit ab, die sich Zug um Zug konkretisieren werden. Ganz allgemein heißt mein Ziel, die vielfach respektable Seniorenarbeit in den Gemeinden kennenzulernen, konstruktiv als Dialogpartner zu wirken, wo es geht, und ehrenamtliches Engagement zu unterstützen.

Vier Handlungsmaximen

Als Handlungsmaxime ist mir wichtig,
- mit den Ansprechpartnern in der gemeindlichen Seniorenarbeit ganz offen ins Gespräch zu kommen,
- den Erfahrungsaustausch der Verantwortlichen untereinander weiter fortzuführen und nach Möglichkeit auszubauen, um voneinander zu lernen und aus der Praxis in anderen Gemeinden Nutzen zu ziehen,
- bestehende Netzwerke der Seniorenarbeit zu nutzen oder auszubauen, um mit Kooperationspartnern gemeinsam zukunftsorientierte Ideen zu entwickeln: Im Verbund lässt sich einfach mehr erreichen.
- als Botschafter evangelischer Seniorenarbeit nach außen zu wirken und die Notwendigkeit wie die Bedeutung der gemeindlichen Seniorenarbeit in der Öffentlichkeit noch mehr herauszustellen.
Fritz Langensiepen

Kontakt: Fritz.langensiepen@gmx.de

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EB/ger / 04.08.2015



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