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Christen, Muslime und Juden

Kerzen und Gebete für Frieden und Toleranz im Bonner Norden

„Jetzt erst recht gemeinsam!“ Mit diesen Worten begrüßt Pfarrer Michael Schäfer rund 150 Gläubige der evangelischen und katholischen Kirche, sowie der muslimischen und jüdischen Gemeinden zum Friedensgebet. „Wie gut, dass Sie alle gekommen sind."

Lukaskirche: Jede Kerze ein Zeichen der Hoffnung und für Versöhnung (Foto: Johanna Nolte) LupeLukaskirche: Jede Kerze ein Zeichen der Hoffnung und für Versöhnung (Foto: Johanna Nolte)

Es ist Mittwochabend. Anlässlich der islamistischen Terroranschläge in Paris haben sich in der von Kerzen erleuchteten Lukaskirche in der Bonner Nordstadt die Menschen versammelt. Eingerahmt von Musik sprechen die Vertreter der Religionsgemeinschaften Gebete aus Bibel und Koran.

Schäfer stellt die Gemeinsamkeit der drei Religionen heraus und ruft dazu auf, „im Glauben an den Gott, der diese Gewalt nicht will“ zusammenzustehen. Als Ursache für die Entwicklung von islamistischem Terror nennt er die Perspektivlosigkeit vor allem der Kinder und jungen Menschen. Er kritisiert, dass zu wenig Geld für Jugendeinrichtungen ausgegeben werde, auch in Bonn, es zum Beispiel hier zu wenig OGS-Plätze gebe. „Dort, wo Menschen keine Stimme haben, muss die Kirche Stimme für sie sein“, betont er und erinnert daran, dass genau dies die Lukaskirchengemeinde mit ihrer offenen Jugendarbeit bereits versuche umzusetzen.

Stimmungsvoll: Kerzenzug zur Ditib-Moschee an der Victoriabrücke (Foto: Johanna Nolte) LupeStimmungsvoll: Kerzenzug zur Ditib-Moschee an der Victoriabrücke (Foto: Johanna Nolte)

Auch Mehmet Aksar von der Ditib-Moschee zeigt sich schockiert über die Anschläge in Paris und erklärt, Gewalt könne nicht mit Religion begründet werden. Er ruft dazu auf, sich „nicht auseinanderdividieren“ zu lassen und Menschen wegen ihres Glaubens unter „Generalverdacht“ zu stellen.

Im Anschluss zog die multireligiöse Gemeinde mit Kerzen durch die Altstadt zur Ditib-Moschee, wo man sie mit heißem Tee und Keksen empfing. Auch hier wurde noch einmal der Wunsch nach mehr gemeinsamem Miteinander deutlich. „Eine bewegendes Miteinander", zogen die Veranstalter aus der Lukaskirchengemeinde, der St. Petrus-Pfarrei und dem „Arbeitskreis Muslime und Christen im Bonner Norden" eine positive Bilanz.

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Johanna Nolte / 15.01.2015



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