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Superintendent Wüster: „Weihnachten ein Fest der Hoffnung gegen die Resignation“

Die Sehnsucht nach Frieden war das beherrschende Thema in den Weihnachtsgottesdiensten in den evangelischen Kirchen in Bonn und der Region. Fast alle Gemeinden erlebten volle Kirchen und Menschen aller Generationen, die gemeinsam das Christfest feierten.

"Auf Hoffnung und Frieden setzen": die Weihnachtsbotschaft 2015 des Bonner Superintendenten Eckart Wüster (Foto: M. Böschemeyer) Lupe"Auf Hoffnung und Frieden setzen": die Weihnachtsbotschaft 2015 des Bonner Superintendenten Eckart Wüster (Foto: M. Böschemeyer)

Auch der Einsatz für Menschen auf der Flucht war in vielen Gottesdiensten an den Weihnachtstagen ein großes Thema und die Dankbarkeit für das große Engagement so vieler Menschen in unserer Region.

„Weihnachten ist ein Fest der Hoffnung gegen die Resignation“, predigte der Bonner Superintendent Eckart Wüster am Heiligen Abend in seiner Kirchengemeinde in Hersel. „Angesichts der vielen auch immer neu aufflammenden Konflikte in unserer Welt könnte man verzweifeln.“ Darum sei es wichtig aus dem Gesang der Engel an die Hirten in Bethlehem „Fürchtet Euch nicht!“ neue Kraft und Zuversicht zu schöpfen. „Mit Weihnachten ist etwas in Bewegung geraten“, betonte Pfarrer Wüster in seiner Weihnachtsansprache in der Herseler Dreieinigkeitskirche. Äußerlich habe sich das Leben der Hirten damals nichts verändert. Sie seien auch in den Nächten danach bei ihren Herden gewesen und hätten gewacht. Maria und Josef hätten nach Ägypten flüchten müssen und die Heiligen drei Könige sich auf den mühsamen Weg zurück in ihre Heimat gemacht. „Und doch war alles anders geworden bei ihnen. Weil sie in ihrem Innern anders geworden waren.

Menschen, die sich die Friedensbotschaft von Weihnachten zusprechen lassen, „gehen zurück in ihr Leben, aber das Leben ist nicht mehr wie vorher“, so Superintendent Wüster. Sie haben erfahren, dass Gott ganz auf ihrer Seite steht und sie nicht allein gelassen sind“. Diese Erfahrung macht Hoffnung, dass die Welt nicht so sein muss wie wir sie erleben. „Die Weihnachtshoffnung ist eine Hoffnung, die durch den Horizont sieht.“

Zunehmend besonders beliebt: die Christmetten zu später Sunde

Seit Jahren immer größerer Beliebtheit erfreuten sich auch die Gottesdienste zur „Christnacht“ am späten Heiligen Abend. Gerade evangelische Gemeinden bieten dort besonders stimmungsvolle Angebote mit besinnlicher Musik oder Jazzelementen sowie Kerzenschein in dunkler Kirche an und laden anschließend zum gemeinsamen Feiern. Mehr als 100 Menschen trotzten um Mitternacht dem nächtlichen Regenschauer und versammelten sich am Fuße der katholischen St. Sebastiankirche in Poppelsdorf, von dessen Turm die Lutherbläser der benachbarten protestantischen Gemeinde Weihnachtschoräle über die Dächer des nächtlichen Bonn spielten. "Offene Christnacht" für Jung und Alt und vor allem für Menschen, die keine eigene Weihnachtsfeier haben, hieß es wieder in der Lutherkirche in der Bonner Südstadt. "Wir feiern miteinander die heilige Nacht solange bis der letzte gegangen ist", hatte Pfarrer Gerhardt versprochen und nach der Christmette am Altar und an der Krippe Käse und Brot, Wein und Trauben aufgetischt. Hunderte feierten mit. Es ging bis nach Zwei.

Feiern bis zum Epiphaniasfest am 6. Januar

Kalendarisch bedingt wurde dieses Jahr vom Heiligen Abend bis zum 27. Dezember jeden Tag in allen Kirchengemeinden Gottesdienst gefeiert. Vielfach besonders geprägt durch Musik, gemeinsames Singen von Weihnachtsliedern und Posaunenspiel. Weiter geht es zum Jahreswechsel an Silvester und Neujahr. In evangelischer Tradition dauert die engere Weihnachtszeit bis zum Epiphaniasfest, dem Tag zum Erscheinen des Herrn und der drei Weisen, manche sagen auch Könige, aus dem Morgenland am 6. Januar.

Weitere Infos folgen.

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Joachim Gerhardt / 25.12.2015



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