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„Mein Sohn war tot und er ist wieder lebendig geworden.“ In diesem Satz des Vaters gipfelt die Geschichte „Vom verlorenen Sohn“ in der Bibel. Es ist toll, wenn eine schwierige Familiengeschichte so heilt, dass nach Jahren der Entfremdung und Distanz ein Vater einen solchen Satz sagen kann.

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Service
Ehrenamtliche Flüchtlingsarbeit

Großes Dankesfest für alle Helfer in der Flüchtlingsarbeit

Das Engagement der Ehrenamtlichen für die Integration der Flüchtlinge ist ungebrochen. Diakonie, Landeskirche und Kirchenkreis bedanken sich mit einem großen Fest, Sonntag, 13. November, in Bonn. Mit dabei: Eckart von Hirschhausen. Anmeldung bitte rasch!

Begegenung auf Augenhöhe: Deutsche Studenten und geflüchtete Jugendliche bereiten gemeinsam ein internationaes Abendessen in der Evangelischen Studierendengemeinde Bonn zu. (Foto: ESG Bonn) LupeBegegenung auf Augenhöhe: Deutsche Studenten und geflüchtete Jugendliche bereiten gemeinsam ein internationaes Abendessen in der Evangelischen Studierendengemeinde Bonn zu. (Foto: ESG Bonn)

Lachen und feiern, sich austauschen, Kraft und Inspiration für die Betreuung geflüchteter Menschen schöpfen – dazu lädt der große Ehrenamtstag am 13. November 2016 im Bonner Brückenforum ein. „Wir wollen uns bei all den vielen ehrenamtlich engagierten Helferinnen und Helfern bedanken, die gezeigt haben, dass Menschen bei uns willkommen sind und aufgenommen werden“, betonen Christian Heine-Göttelmann, Vorstand der Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe, und Manfred Rekowski, Präses der Evangelischen Kirche im Rheinland. „Das große Engagement und die große Hilfsbereitschaft wollen wir für alle sichtbar machen und mit einem Ehrentag würdigen.“
Die beiden Theologen werden den festlichen Auftakt des Tages gestalten, an dem sich viel Prominenz aus Kultur, Politik und Wissenschaft beteiligt. „Es soll eine rundherum schöne, anregende und ermutigende Veranstaltung werden, die wertschätzt, was die freiwilligen Helferinnen und Helfer in der Flüchtlingsarbeit von Kirche und Diakonie, aber auch ihre Koordinatoren leisten“, sagt Pastorin Barbara Montag. Sie ist bei der Diakonie RWL dafür zuständig, dass die vielen ehrenamtlichen Helfer, die sich vor Ort für Flüchtlinge einsetzen, vom Landesverband fachlich unterstützt werden und ist Projektverantwortliche für die Veranstaltung.

"Ehrenamtliche Arbeit macht nicht nur glücklich und zufrieden, sie verlängert auch das Leben um durchschnittlich sieben Jahre",weiß der Arzt, Kabarettist und Gründer von "Humor hilft Heilen" Eckart von Hirschhausen. (Foto:  Frank Eidel) Lupe"Ehrenamtliche Arbeit macht nicht nur glücklich und zufrieden, sie verlängert auch das Leben um durchschnittlich sieben Jahre",weiß der Arzt, Kabarettist und Gründer von "Humor hilft Heilen" Eckart von Hirschhausen. (Foto: Frank Eidel)

„Ehrenamt macht glücklich und gesund“

Prominentester Gast des Tages ist der Arzt und Kabarettist Eckart von Hirschhausen. Er will in seinem humorigen Beitrag beweisen, dass das „Ehrenamt glücklich und gesund machen kann“. Der nordrhein-westfälische Integrationsminister Rainer Schmeltzer spricht ein Grußwort. Professor Aladin El-Mafaalani beschäftigt sich mit der Frage, wie die Integration der geflüchteten Menschen in die deutsche Gesellschaft gelingen kann. Astrid Giebel von der Diakonie Deutschland und Uwe Rieske, Landespfarrer für Notfallseelsorge der Evangelischen Kirche im Rheinland, skizzieren in ihren Vorträgen, was Ehrenamtliche in der Flüchtlingsarbeit leisten und wie sie dort mit schwierigen Situationen umgehen können.

Sprache ist der Schlüssel zur Integration: Das Diakonische Werk Bonn und Region und das Kommunale Integrationszentrum der Stadt Bonn unterstützen zusammen mt Ehrenamtlichen die Förderung von jungen Flüchtlingen in Deutschfördergruppen (Foto:M.Böschemeyer) LupeSprache ist der Schlüssel zur Integration: Das Diakonische Werk Bonn und Region und das Kommunale Integrationszentrum der Stadt Bonn unterstützen zusammen mt Ehrenamtlichen die Förderung von jungen Flüchtlingen in Deutschfördergruppen (Foto:M.Böschemeyer)

Um Anmeldung wird gebeten bis zum 30. September

„Geflüchtete Menschen zu begleiten, die unsere Sprache und Kultur nicht kennen und zum Teil schreckliche Kriegs- und Fluchterlebnisse verarbeiten müssen, ist eine große Herausforderung“, betont der Dezernent für Migration und Flucht der rheinischen Kirche, Rafael Nikodemus. „Da gehen Helferinnen und Helfer oft an ihre Grenzen, sind erschöpft oder geraten ins Zweifeln. Wir wollen ihnen an diesem Tag auch zeigen, was sie konkret tun können, um wieder Kraft zu schöpfen.“
Alle ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer in der kirchlichen und diakonischen Flüchtlingsarbeit und ihre Koordinatorinnen und Koordinatoren sind herzlich am 13. November von 9.45 bis 16 Uhr ins Brückenforum nach Bonn eingeladen. Da die Teilnehmerzahl begrenzt ist, bitten wir um Ihre Anmeldung bis zum 30. September 2016 unter www.diakonie-rwl.de/veranstaltungen/ehrenamt oder per E-Mail an Sylvia Parchow: s.parchow@diakonie-rwl.de

Das Programm finden Sie auf dem Flyer, den Sie hier herunterladen können: www.diakonie-rwl.de/sites/default/files/2016-11-13-tagungehrenamtneu.pdf
Die Veranstaltung ist kostenfrei. Bitte bilden Sie in Ihren Kirchenkreisen und diakonischen Einrichtungen Fahrgemeinschaften. Wir freuen uns sehr auf Ihr Kommen!

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Ekir / JoNo / 07.09.2016



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