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Auf ein Wiedersehen im "Heiligen Land"

Von Hersel nach Nes Ammim: Für das Pfarrerehepaar Kriener schließt sich in Israel ein Lebenskreis

Aufbruch zu den Wurzeln: Nach acht Jahren in der Evangelischen Kirchengemeinde Hersel übernimmt Pfarrer Dr. Tobias Kriener mit seiner Frau Katja eine höchst spannende und herausfordernde Aufgabe in Israel.

Multiplikatoren für Frieden und Versöhnung: das Pfarrerehepaar Tobias und Katja Kriener (Foto: privat/KK Bonn) LupeMultiplikatoren für Frieden und Versöhnung: das Pfarrerehepaar Tobias und Katja Kriener (Foto: privat/KK Bonn)

In Israel ist Tobias und Katja Kriener die Leitung der Studien- und Dialogarbeit in dem christlichen Begegnungs- und Lernzentrum Nes Ammim übertragen worden. Sie werden dort Nachfolger von Rainer Stuhlmann. Der langjährige Superintendent im Kirchenkreis An Sieg und Rhein war dort zuletzt Studienleiter und zuständig für das Programm aus Vorträgen, Ausflügen und Seminaren mit biblischen und gesellschaftspolitischen Inhalten und Begegnungen.

Nes Ammim (deutsch: „Zeichen für die Völker“) ist eine vor 60 Jahren von Christen aus Deutschland und den Niederlanden gegründete Siedlung und wird wesentlich auch von Menschen aus der rheinischen Landeskirche getragen. In dem kibbuzähnlichen Dorf, wenige Kilometer vom Mittelmeer in idyllischer Umgebung gelegen, leben und arbeiten 25 bis 30 Freiwillige aus ganz Europa zwischen sechs Wochen und einem Jahr mit dem Ziel, Israel und Palästina, das Land und seine Menschen in ihrer Vielschichtigkeit kennenzulernen: die religiöse Vielfalt von Juden, Muslimen und orientalischen Christen, den politischen Konflikt zwischen Israelis und Palästinenser, aber auch die Hoffnungen und Träume der Bewohner dieses von Krieg und Terror immer wieder so geplagten Landes.

"Die Hauptaufgabe wird sein, immer wieder neu junge und interessierte Menschen für Nes Ammim und die Idee von Frieden und konkreter Versöhnung zwischen den Menschen und Religionen zu begeistern und für den Besuch und die Mitarbeit in Israel zu gewinnen", sagt Dr. Tobias Kriener.

Fahnen begrüßen die Menschen herzlich am Eingang nach Nes Ammim; dem christlichen Modellprojekt für das friedliche Miteinander von Menschen verschiedener Religionen (Foto: Nes Ammim) LupeFahnen begrüßen die Menschen herzlich am Eingang nach Nes Ammim; dem christlichen Modellprojekt für das friedliche Miteinander von Menschen verschiedener Religionen (Foto: Nes Ammim)

Israel: Aufbruch zu den Wurzeln des Pfarrer-Ehepaares Kriener

Für das Ehepaar Kriener ist der Umzug nach Israel auch eine Rückkehr zu ihren Wurzeln: Tobias Kriener (59) ist in Beirut, Hauptstadt des Libanon, geboren, wo er bis zu seinem achten Lebensjahr lebte. Danach besuchte er die Schule in Wuppertal. Nach dem Abitur leistete er seinen Zivildienst als Freiwilliger der Aktion Sühnezeichen in Jerusalem. Später studierte er an der Hebräischen Universität in Jerusalem den Talmud und die jüdische Auslegung der Bibel. Er promoviert an der Ruhruniversität Bochum mit einer Arbeit über antijüdische Polemik im Johannesevangelium.

Beim Studium in Jerusalem lernte Tobias Kriener seine Frau kennen, auch sie evangelische Pfarrerin. Von 1992 bis 2009 war Katja Kriener (57) die Beauftragte der Evangelischen Kirche im Rheinland für christlich-jüdische Beziehungen. Zuletzt war sie in Köln tätig als Studienleiterin an der Evangelischen Stadtakademie und als Frauenbeauftragte des Evangelischen Kirchenverbandes Köln und Region. Sie wird in Nes Ammim die Aufgabe einer Koordinatorin für Dialoggruppen übernehmen.

Superintendent und Pfarrer Wüster: "Gottes Segen für den neuen Dienst"- Festgottesdienst zur Verabschiedung Ende August in Hersel

„Die Evangelische Gemeinde in Hersel bedauert den Weggang sehr“, erklärte Superintendent Eckart Wüster, zu dessen Unterstützung Pfarrer Tobias Kriener vor fast acht Jahren in die Kirchengemeinde Hersel berufen worden war. Doch der Werdegang des Ehepaars Kriener zeige, "dass die beiden für die neue Aufgabe in Israel genau die Richtigen sind. Wir wünschen dem Ehepaar Kriener alles Gute und Gottes Segen.“

In einem festlichen Gottesdienst unter Beteiligung des Kammerchores Hersel und des Posaunenchores Bornheim Ende August 2016 in der evangelischen Dreieinigkeitskirche in Hersel (Mertensgasse 17) war das Pfarrerehepaar Kriener offiziell aus Hersel verabschiedet worden. Beim Empfang im Anschluss an den Gottesdienst im Katholischen Pfarrheim nutzen viele Freundinnen und Freunde, Kolleginnen und Kollegen aus Bonn, Köln, Düsseldorf und der Landeskirche die Gelegenheit, dem Ehepaar Kriener persönlich Lebewohl zu sagen. Auf ein Wiedersehen in Israel!

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EB/Joachim Gerhardt / August 2016



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