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Aus Liebe

„Mein Sohn war tot und er ist wieder lebendig geworden.“ In diesem Satz des Vaters gipfelt die Geschichte „Vom verlorenen Sohn“ in der Bibel. Es ist toll, wenn eine schwierige Familiengeschichte so heilt, dass nach Jahren der Entfremdung und Distanz ein Vater einen solchen Satz sagen kann.

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Losung für den 08.08.2020

Meine Augen sehen stets auf den HERRN; denn er wird meinen Fuß aus dem Netze ziehen. Psalm 25,15

Paulus schreibt: 

Betet für uns, dass das Wort des Herrn laufe und gepriesen werde wie bei euch und dass wir gerettet werden vor falschen und bösen Menschen; denn der Glaube ist nicht jedermanns Ding. Aber der Herr ist treu; der wird euch stärken und bewahren vor dem Bösen. 2.Thessalonicher 3,1-3

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chrismon-Chefredakteuer Arnd Brummer auf der Kanzel der Kreuzkirche:

"Go tell it in Kuhstallsprache"

Arnd Brummer, Chefredakteur der "chrismon", legte in seiner Kanzelrede am Sonntag, 4. Dezember 2016 in der Kreuzkirche eine Stelle aus dem Matthäusevangelium aus und erklärte, warum Glaube immer diskussionswürdig ist.

Will man das Bibelzitat "Da wird kein Stein auf dem anderen bleiben" (aus Mt 24, 1-14) in den aktuellen Kontext transferieren, denken die meisten wahrscheinlich an Bilder, die aus Kriegs- und Krisenregionen in der Tagesschau zu sehen sind. Doch Arnd Brummer, Chefredakteur der "chrismon", bezieht diesen "ziemlich heftigen Text" in seiner Kanzelrede, die er am 4. Dezember 2016 in der Kreuzkirche hält, auf die Lage der Kirche.

Ist unsere Kirche am Ende?

Viele Menschen verlieren die Bindung zur Kirche oder haben sie noch nie verbunden gefühlt. Doch Kirche ist nicht das Gebäude mit dem hohen Turm, sondern eine Gemeinschaft, in der man sich über das unterhält, was außerhalb der rationalen Deutungsmöglichkeiten der Menschen liegt. "Unbegreiflich!", sagen Agnostiker und Atheisten über Unglück oder Glück. "Das Unbegreifliche ist Gott", sagte der Theologe Paul Tillich und somit meinen gläubige Christen und Atheisten das selbe – nennen es nur anders.
Kirche ist überall dort, wo Christen sind – und "da sollten wir uns nicht beschränken, sondern alle einladen." Das Christentum ist eine frohe Botschaft und keine "saure Holschuld". "Go tell it on the mountain", heißt es in einem Gospel – aber "tell it" bitte so, dass es jeder versteht. Darauf verstand sich Jesus meisterhaft, wenn er mit Menschen in Gleichnissen gesprochen hat. Martin Luther nennt das "dem Volk aufs Maul schauen". Mit dieser Forderung lässt Luther keinen Stein mehr auf dem anderen, "reißt die lateinische Exklusivität ab und übersetzt die Bibel in die Kuhstallsprache Deutsch".

Kirche ist dort, wo Menschen sind und miteinander diskutieren

Wo Menschen aufeinander treffen, herrschen immer unterschiedliche Meinungen von Wahrheit und Gott vor. Insofern ist Rede über Gott und den Glauben immer diskussionswürdig. Wichtig ist, dass man miteinander redet und aufeinander zugeht – "das lohnt sich!" "Und das macht doch gerade den Charme unserer Evangelischen Kirche aus: Dass dort mit Worten gestritten wird", ergänzt Prof. Dr. Axel von Dobbeler, Leiter des Evangelischen Forum Bonn.
Die Kanzelrede, die vom Evangelischen Forum in Kooperation mit der Kreuzkirchengemeinde veranstaltet wird, rahmte die Musik des Musikerpaar Berthold Wicke (Organist der Lutherkirchengemeinde) und Susanne Schietzel (Flöten).


Die nächste Kanzelrede hält Prof. Dr. Dr. h.c. Ulrich Blum, Hochschullehrer für Wirtschaftspolitik und Wirtschaftsforschung am Sonntag, 22. Januar 2017 um 18.00 Uhr.

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Johanna Nolte / 05.12.2016



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