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Evangelischer Kirchentag in Berlin

Bewegt und mit großer Überzeugung: Jugendliche aus Bonn und der Region auf dem Kirchentag

Aufstehen um Halbsieben, um noch einen Platz in der Messehalle für die Bibelauslegung des Comedian Eckart von Hirschhausen zu ergattern. Das ist Kirchentag für Svenja (17) und Charlotte (18).

Wollen anregen und diskutieren: die Jugendlichen der Bonner Lukaskirchengemeinde in ihrer Ausstellung "Frieden ist möglich" auf dem Kirchentag in Berlin (Foto: J. Gerhardt) LupeWollen anregen und diskutieren: die Jugendlichen der Bonner Lukaskirchengemeinde in ihrer Ausstellung "Frieden ist möglich" auf dem Kirchentag in Berlin (Foto: J. Gerhardt)

Auch wenn den beiden Mädchen aus Hersel die Müdigkeit ins Gesicht geschrieben steht. Denn die Nacht war kurz. Spät sind sie vom Konzert der Wise Guys am Brandenburger Tor in das gemeinsame Quartier von 200 Jugendlichen aus Bonn und der Region in einer Schule in Wilmersdorf zurückgekehrt. Doch das habe sich "voll gelohnt", erklärt Svenja. Große Party, 55.000 Menschen bei der Kölner A-Cappella-Kultband. Und das irische Segenslied "Möge die Straße uns zusammenführen" zum Abschluss. Svenja: "Wir haben aus vollem Herzen mitgesungen."

Vor der Jugendkirche auf dem Kirchentag: Jelka (v.l.), Ana, Darius und Hannah werben auf dem Kirchentag für den Besuch ihrer Friedensausstellung (Foto: J. Gerhardt) LupeVor der Jugendkirche auf dem Kirchentag: Jelka (v.l.), Ana, Darius und Hannah werben auf dem Kirchentag für den Besuch ihrer Friedensausstellung (Foto: J. Gerhardt)

"Mutmacher für den Frieden" aus der Lukaskirchengemeinde im Bonner Norden

Als "Mutmacher für den Frieden" verstehen sich zehn Jugendliche aus der Lukaskirchengemeinde im Bonn Norden. Sie sind sich nicht nur als Teilnehmer zum Kirchentag nach Berlin gereist, sie gestalten ihn aktiv mit. Mit der Ausstellung "Frieden geht anders", die auch schon in der Bonner Kreuzkirche gezeigt wurde, wollen sie Beispiele zeigen, wie sich mehr Frieden in der Welt ohne Militär und Gewalt erreichen lässt. Die Ausstellung im "Zentrum Jugend" des Kirchentags muss sich unter den mehr als 2.000 Veranstaltungen, Konzerten, Gottesdiensten und Diskussionsrunden behaupten. Auch wenn nicht immer Massenandrang bei ihnen herrscht, ist für Fin (17) ist klar: "Jeder Impuls, jedes Gespräch ist wichtig." Denn der Weg zum Frieden brauche "viele kleine Schritte".

Lukaskirchenpfarrer Michael Schäfer ist beeindruckt von der "Überzeugungskraft und dem Geist" seiner Jugendlichen, die er für dieses Projekt hat gewinnen können. Der Terroranschlag in Manchester, der viele Teilnehmer des Kirchentags sehr beschäftigt, "hat uns noch einmal bestärkt, wie wichtig unser Thema ist", betont Ana (15) Jahre. Es ist ihr erster Kirchentag und sie ist "tief berührt" von dem Kerzenmeer und der Stille zum Abendsegen am Brandenburger Tor und dieser "unglaublichen Gemeinschaft so vieler unterschiedlicher Menschen". Auch, dass sie Barak Obama "fast auf Augenhöhe" erlebt hat, habe sie beeindruckt. Der ehemalige us-amerikanische Präsident diskutierte mit Bundeskanzlerin Angela Merkel über die Zukunft von Demokratie und das politische Engagement für die Welt von morgen. Dier Bonner Jugendlichen haben den Worten längst Taten folgen lassen.

"Nicht einschüchtern lassen von Gewalt und Terror"

Rucksackkontrollen vor den Eingängen zu den Festmeilen und Hallen mit entsprechenden Warteschlangen, bewaffnete  Polizei an vielen Orten. Die Jugendlichen gehen erstaunlich gelassen mit der augenscheinlichen Bedrohung durch Terror um. Denen, die schon mehrere Kirchentage erlebt haben, fällt die Veränderung auf. Doch von der Angst anstecken lassen, will sich keiner. Immer wenn ein Redner wie der Comedian Eckart von Hirschhausen in seiner munteren Bibelarbeit oder die Wise Guys bei ihrem bewegenden Konzert vor dem Brandenburger Tor für eine offene Gesellschaft werben und dazu aufrufen, sich von Terror und Gewalt nicht einschüchtern zu lassen, brandet die Zustimmung besonders laut auf. "Wir müssen wohl lernen, mit dieser Gefahr und auch mit der Angst zu leben", sagt Darius (15), ein Teamer von der Lukaskirchengemeinde Bonn. "Auch darum feiern wir Kirchentag. Das ist ein Fest, das Mut macht zu Leben."

Der Evangelische Kirchentag schließt am Sonntag mit einem Festgottesdienst in Wittenberg. Aus Bonn und der Region nehmen an diesem Fest des Glaubens weit über 1.000 Menschen teil. Dreiviertel davon sind Jugendliche.
 

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ger / 26.05.2017



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