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Managt das gewachsene Miteinander der Kirchen in Nordirland: Nicola Brady, Generalsekretärin des „Irish council of churches“ (Foto: Joachim Gerhardt)

Kirche auf Radio Bonn/Rhein-Sieg

Nordirland im Fokus Europas - Große Aufgabe der Kirchen

Bonner Pfarrerinnen und Pfarrer waren jüngst zu höchst spannenden Gesprächen in Nordirland. Der Brexit war allgegenwärtig wie auch noch der alte Nordirland-Konflikt. Dazu ein Beitrag auf Radio Bonn/Rhein-Sieg. Hören Sie mal rein:

Anmoderation: Nächstes Jahr am 29. März wird Großbritannien die Europäische Union verlassen. Die Frage ist nur: Wie? Gibt es einen harten Brexit oder einen weichen? Und was passiert an der Grenze zwischen dem britischen Nordirland und der Republik Irland, die ja in der EU bleibt. Evangelische Pfsrrerinnen und Pfarrer aus Bonn waren jetzt vor Ort in Belfast, und haben mit Kirchenvertretern aus Irland gesprochen.

Joachim Gerhardt: Verhärtete Fronten kennt man dort nur allzu gut. Auf der einen Seite: die protestantischen oder anglikanischen Nordiren, mit engen Verbindungen zu Großbritannien. Auf der anderen Seite die irischen Republikaner, traditionell katholisch und anti-britisch. 30 Jahre lang haben sich beide Seiten erbittert bekämpft, sagt Nicola Brady.

O-Ton (mit Overvoice) Nicola Brady: 2:23 In Northern Ireland that is increased by the fact … Sprecherin: Nordirland ist besonders betroffen, die Gesellschaft hier leidet unter einem unglaublichen Trauma. Hier gab es schlimmste Gewalt und es war total persönlich: Hier haben Nachbarn Nachbarn getötet. Sowas muss eine Gesellschaft erstmal verarbeiten. … have been struggelin´ to come through this.

Gerhardt: Die Angst ist groß, dass der Konflikt durch den Brexit und eine „harte Grenze“ zwischen Irland und Nordirland wieder aufbrechen könnte, sagt Brady. Sie ist Generalsekretärin des „Irish council of churches“, dem Zusammenschluss der Kirchen in Irland. Den Bürgerkrieg in Nordirland mit 3.500 Toten hat sie hautnah miterlebt. Erst 1998 wurde ein Friedensabkommen geschlossen. Das haben die Kirchen mitgestaltet. Weil sie gelernt haben, dass sie den Konflikt nicht anheizen dürfen, sondern Frieden stiften müssen. Und das gilt auch jetzt - beim drohenden Brexit:

O-Ton Nicola Brady: We have experience in faciliting difficult conversations. (…) Sprecherin: Wir haben Erfahrung darin, schwierige Gespräche zu managen, wir haben die Erfahrung, Kirchen durch traumatische Erfahrungen von Konflikten hindurchzuführen. (…) Wir müssen uns jetzt an diese Erfahrungen erinnern (…) und das auf die großen Herausforderungen des Brexit anwenden. … how we can aply this to the challenges of brexit.

Gerhardt: Um den sozialen Frieden zu sichern, sind viele kleine Schritte nötig. Wie in Belfast zum Beispiel, wo die Kirchen Mutter-Kind-Gruppen eingerichtet haben - für Menschen aller Konfessionen und aus allen Stadtteilen, sagt Nicola Brady:

O-Ton Nicola Brady: So when people are strugglin´, ... Sprecherin: Wenn Menschen harte Zeiten durchmachen, müssen wir uns Jesus zum Vorbild nehmen: das heißt, Menschen unterstützen, ihnen helfen, diese Periode von Leiden, Angst und Unsicherheit zu überwinden mit einer Vision der Hoffnung… and present a vision of hope…

Joachim Gerhardt für Himmel und Erde

Kirche aktuell: jeden Sonntag auch auf Radio Bonn/Rhein-Sieg Kirche aktuell: jeden Sonntag auch auf Radio Bonn/Rhein-Sieg

Nachhören

Beitrag vom 28. Oktober 2018, in der Sendung Himmel & Erde, dem Magazin der Kirchen immer sonntags von 8 bis 9 Uhr auf Radio NRW / Redaktion: Manfred Rütten. Hier können Sie den Beitrag anhören.
Bzw. hier der Link direkt zur Sendung bei Radio NRW - Redaktion PEP

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ger / 28.10.2018



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