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Wort zum Sonntag

Aus Liebe

„Mein Sohn war tot und er ist wieder lebendig geworden.“ In diesem Satz des Vaters gipfelt die Geschichte „Vom verlorenen Sohn“ in der Bibel. Es ist toll, wenn eine schwierige Familiengeschichte so heilt, dass nach Jahren der Entfremdung und Distanz ein Vater einen solchen Satz sagen kann.

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Gottesdienste

Losung für den 08.08.2020

Meine Augen sehen stets auf den HERRN; denn er wird meinen Fuß aus dem Netze ziehen. Psalm 25,15

Paulus schreibt: 

Betet für uns, dass das Wort des Herrn laufe und gepriesen werde wie bei euch und dass wir gerettet werden vor falschen und bösen Menschen; denn der Glaube ist nicht jedermanns Ding. Aber der Herr ist treu; der wird euch stärken und bewahren vor dem Bösen. 2.Thessalonicher 3,1-3

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„Ostern sagt: der Zweifel am Glauben der Welt kann Berge versetzen", so Eckart Wüster, Superintendent des Evangelischen Kirchenkreises Bonn (Foto: KK Bonn/Meike Böschemeyer)

Superintendent Eckart Wüster: Osterbotschaft

Ostern: „Das große Ja zu Jesu Botschaft“

Ostern ist das im wahrsten Sinne des Wortes grundlegende Fest für den christlichen Glauben: Hier Gedanken des Bonner Superintendenten und Herseler Pfarrers Eckart Wüster:

Einer Umfrage zufolge glauben zwei Drittel der Deutschen, dass mit dem Tod endgültig Schluss ist. Ebenso viele glauben, dass sie allenfalls in ihren Nachkommen weiterleben.

Umgekehrt glaubt ein Drittel der Deutschen an eine Auferstehung und das ewige Leben. In unserem Land leben also mehr Osterskeptiker, als Ostergläubige. Die meisten glauben, dass unsere Lebenszeit mit dem Tod vorüber ist.

Wie soll die Auferstehung auch geschehen sein? Niemand weiß es. Niemand war dabei. Deshalb bringt es überhaupt nichts, nach Beweisen zu fragen. Das leere Grab ist jedenfalls auch kein Beweis. Auch die Frauen und Männer, die mit Jesus besonders verbunden waren, reagieren zunächst mit größten Zweifeln.

Und dann kann man beobachten, wie verwandelt die Frauen und später auch die Männer auftreten. Aus den zutiefst traurigen und resignierten Menschen wird plötzlich eine Bewegung, die in wenigen Jahren die gesamte Welt durchdringt: hier ist einer, der stärker ist als der Tod.

Ostern bedeutet das große Ja zu der Botschaft Jesu, dass wir nicht allein gelassen sind.

Ja, du bist ein von Gott geliebter Mensch. Ja, Schuldigen wird Vergebung, also ein Neuanfang geschenkt. Ja, du hast Würde, egal, wer du bist. Ja, du wirst leben, auch wenn du stirbst.

Ostern ist das große Ja Gottes über unserem Leben; ganz gleich, wie es aussieht oder ausgesehen hat, unser Leben.

Wie wäre es denn, wenn der Tod nicht das letzte Wort hat?

Ostern reißt ein Loch in unsere Gewissheiten. Gewiss ist in unserer Welt, dass der Stärkere, der Gewalttätige siegt. Gewiss ist, dass Menschen nichts mehr wert sind, wenn sie nicht mehr leisten, was andere erwarten. Gewiss ist, dass Menschen nichts wert sind, wenn es darum geht, Macht zu erhalten oder zu erlangen. Gewiss ist, dass Millionen Menschen geopfert werden für egoistische und selbstbezogene Diktatoren. Gewiss ist, dass Geld die Welt regiert.

Ostern sagt: der Zweifel am Glauben der Welt kann Berge versetzen.

Dann werden die kleinen Auferstehungen in unserem Leben zu Zeichen dafür, dass wir auch in unserem Sterben aufgehoben und bewahrt bleiben.

Kleine Auferstehungen mitten im Leben: Menschen atmen nach einem Schicksalsschlag wieder auf. Menschen wagen einen Neuanfang in ihrem Leben. Menschen wenden sich anderen zu und erfahren selbst dadurch Hilfe und Befriedigung. Menschen geben dem Geschrei nicht nach, dass die Fremden Schuld seien, wenn es uns nicht so gut geht.

Und die wunderschöne Blütenpracht – wie schön, dass es in unseren Breitengraden die Jahreszeiten gibt – die wunderschöne Blütenpracht wird uns zum Zeichen, dass das Leben siegt.

Und das alles ist möglich, weil vor 2000 Jahren die Botschaft in die Welt gesetzt wurde: Der Herr ist auferstanden, er ist wahrhaftig auferstanden.

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ger / 22.03.2018



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