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Gottes Segen für seinen Dienst: Pfarrer Martin Engels vor dem Kreis der Einführenden mit Superintendent Eckart Wüster (Foto: Johanna Nolte)

Evangelisches Forum Bonn

Bildung macht neugierig: Einführung von Pfarrer Martin Engels in Bonn

Mit einem festlichen wie sehr persönlichen Gottesdienst wurde Pfarrer Martin Engels als neuer Leiter des Evangelischen Forum Bonn in der Krypta der Bonner Kreuzkirche in sein Pfarramt eingeführt. K. Rüdiger Durth berichtet:
 

Bonns Superintendent Eckart Wüster ist des Lobes voll: „Diese Pfarrstelle ist Ihnen auf den Leib geschnitten.“ Seine Wuppertaler Kollegin Ilka Federschmidt findet viel Anerkennung für seine Ausstellung „80 Jahre Barmer Theologische Erklärung“ und seinen Einsatz für das Reformationsjubiläum 2017 innerhalb der Evangelischen Kirche im Rheinland. Was seine bisherige Chefin freundlicherweise verschweigt: Sie hätte den 39jährigen reformierten Pfarrer an der Wupper lieber behalten. Um wen geht es eigentlich? Um Pfarrer Martin Engels, der am Samstag in der vollbesetzten Krypta der Kreuzkirche in sein Amt als Leiter des Evangelischen Forums des Evangelischen Kirchenkreises Bonn. Für eine teilweise lautstarke Bekräftigung  der vielen Reden sorgen seine drei kleinen Kinder, das älteste konnte wegen Erkrankung nicht an dem Gottesdienst teilnehmen.

"Verstehst Du auch, was du da liest?" - Pfarrer Engels predigte über eine spannende wie vielsagende Erzählung aus der Apostelgeschichte (Foto: J. Nolte) "Verstehst Du auch, was du da liest?" - Pfarrer Engels predigte über eine spannende wie vielsagende Erzählung aus der Apostelgeschichte (Foto: J. Nolte)

Viele Gäste aus dem Rheinland und darüber hinaus

Unter den zahlreichen Gästen war auch Oberkirchenrat Bernd Baucks von der hauptamtlichen Leitung der Evangelischen Kirche im Rheinland gekommen. Das Düsseldorfer Landeskirchenamt wurde vertreten vom Leitenden Dezernenten Volker Haarmann. Auch der aus Bonn gebürtige ehemalige Moderator (Vorsitzende) des Reformierten Bundes (RB), Dr. Peter Bukowski, war gekommen. Denn Martin Engels ist seit 2015 Nachfolger Bukowskis in diesem hohen Ehrenamt, das die 1,5 Millionen Reformierten in zwei Landeskirchen und 400 Gemeinden sowie 400 Einzelmitglieder repräsentiert innerhalb der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) repräsentiert. Und in dieser Eigenschaft gehört er auch der Kirchenkonferenz an, dem die Leiter der Mitgliedskirchen der EKD angehören.

Die Evangelisch-Theologische Fakultät der Bonner Universität wurde durch Professor Reinhard Schmidt-Rost vertreten. Aber auch Bonns Altsuperintendent Rolf Schleßmann ließ sich die Teilnahme nicht nehmen. Schließlich fällt die Gründung des Forums in seine Amtszeit. Auch der Leiter des Pädagogisch-Theologischen Instituts (PTI) der rheinischen Kirche,  Professor Gotthard Fermor, zählte zu den Gästen des Abends. Selbstverständlich freut sich auch die Vertreterin des Katholischen Bildungswerkes auf die gute Zusammenarbeit mit dem Nachfolger von Professor Axel von Dobbeler, der das Evangelische Forum zu einem wichtigen Bestandteil evangelischen Lebens in Bonn aufgebaut hat.

Der  höchste Repräsentant der Reformierten, die gegenwärtig auch das Karl-Barth-Jahr der Evangelischen Kirche feiern, hat seit dem 1. März sein Büro im Haus der Evangelischen Kirche an der Adenauerallee 37. Doch von diesem Ehrenamt ist am Samstagabend bei seinem Einführungsgottesdienst und dem sich anschließenden Empfang im Cafe an der Kreuzkirche keine Rede.  Pfarrer Engels macht auch keinen Hehl daraus, dass er sich nicht nur auf seine neue hauptamtliche Aufgabe freut, sondern sich auch schon in Bonn wohlfühlt. Einführungsgottesdienst und Empfang zeigten ihm, dass sich die Bonner auf ihn freuen und gespannt auf seine Akzente in der heute immer wichtiger werdenden evangelischen Bildungsarbeit freuen.

Superintendent Wüster: Bildungsarbeit "an der Nahtstelle zwischen Kirche und Öffentlichkeit"

Superintendent Eckart Wüster machte in seiner Ansprache deutlich, wie sehr der Kirchenkreis Bonn (einer von 38 innerhalb der 2,5 Millionen Mitglieder zählenden Evangelischen Kirche im Rheinland) stolz darauf ist, dass von den 33 Pfarrstellen 18 Gemeindepfarrstellen sind, die restlichen – „also fast die Hälfte“ übergemeindliche Aufgaben wahrnehmen. Das Evangelische Forum hat als Nahtstelle zwischen Kirche und Öffentlichkeit eine besondere Funktion, zumal sich die Evangelische Kirche in der immer säkularer werdenden Welt oft in einem rauen Fahrwasser befindet.

Pfarrer Engels: "Menschen auf Augenhöhe begegnen"

Gespannt war die Gemeinde am Samstagabend auf die Predigt von Pfarrer Engels, der einen Ausschnitt aus dem  berühmten Bericht der Apostelgeschichte (8,30) wählte: Philippus fragte (den Kämmerer aus Äthiopien): „Verstehst du auch, was du da liest? Er aber sprach: „Wie kann ich, wenn mich nicht jemand anleitet?“ Und er bat Philippus, aufzusteigen und sich zu ihm zu setzen.“ Damit ist auch schon der Auftrag heutiger evangelischer Erwachsenenbildung treffend umschrieben: Hingehen zu den Menschen, die Antworten auf grundlegende Fragen des Glaubens haben. Sie sind angewiesen auf Menschen, die sie nicht von oben herab belehren, sondern ihnen auf Augenhöhe begegnen und Auskunft über den christlichen Glauben geben. Und die Zahl der (im übertragenen Sinn) Kämmerer wächst und die Kirche muss und will ihnen in der Erwachsenenbildung auf Augenhöhe begegnen.

Für einen einzelnen Pfarrer ist das nicht zu bewältigen. Martin Engels ist anagewiesen auf viele Mitstreiter aus den Kirchengemeinden (die in ein Kuratorium Vertreter entsenden), die Zusammenarbeit mit dem Katholischen Bildungswerk, aber auch vielen anderen Bildungseinrichtungen in der Bundesstadt Bonn. Pfarrer Engels knapper Kommentar: „Ich freue mich auf die Zusammenarbeit.“  Superintendent Wüster hat Recht mit seinem Wort aus der Einführungsrede: „Diese Pfarrstelle ist Ihnen auf den Leib geschnitten.“ Mehr noch: Pfarrer Engels ist eine große Bereicherung der Pfarrerinnen und Pfarrer im Kirchenkreis Bonn und darüber hinaus.  Und von dieser Freude war auch in der Liturgie von Kreuzkirchenpfarrer Rüdiger Petrat und Organist Stefan Horz begleitet von Matthias Höhn an Saxophon und Dudelsack viel zu spüren. Kurzum: Pfarrer Engels ist bereits gut in Bonn angekommen.

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K. Rüdiger Durth/ger / 10.03.2019



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