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Martin Engels, Botschafter der Reformation mit reformierten Wurzeln und einem weiten evangelischen Horizont - herzlich willkommen in Bonn (Foto: Niemeyer)

Evangelischer Kirchenkreis Bonn

„Menschen bilden prägt unsere Kirche“

„Selbst denken lernen“: Pfarrer Martin Engels, der neue Leiter des Evangelischen Forums, der Erwachsenbildung des Kirchenkreises Bonn, stellt sich vor und sagt warum, Bildung für die evangelische Kirche so wichtig ist. Am 9. März ist seine Einführung.

Lieber Herr Engels; was reizt Sie an Bonn?

Pfarrer Martin Engels: Bonn ist eine attraktive Stadt! Das Haus der Geschichte und die unterschiedlichen Museen haben mich schon oft nach Bonn geführt. Ich erlebe Bonn als eine junge, dynamische und internationale Stadt mit einem weiten Horizont. Ein Kurfürstliches Schloss, in dem seit 200 Jahren das Herz der Universität mit ihren Studierenden und Lehrenden schlägt, überall bedeutende Orte der Geschichte unseres Landes und an jeder Ecke national und international agierende Organisationen: Ich finde, das ist ein unglaublich spannendes Umfeld für evangelische Bildungsarbeit!

In der bisherigen Arbeit des Evangelischen Forums kann man erkennen, welch hohen Stellenwert die Kooperation mit Partnern aus der Stadtgesellschaft hat. Diese Zusammenarbeit ist mir sehr wichtig und ich freue mich auf die Gespräche miteinander, weil wir meines Erachtens nur so einen guten Beitrag zur Bildungsarbeit aus einer evangelischen Perspektive leisten können.

Warum ist Bildung wichtig?

Martin Engels: Ohne Bildung ist der Protestantismus nicht zu denken. Den Reformatoren war es vor 500 Jahren wichtig, dass die Menschen befähigt wurden, die Bibel selber zu lesen. Damit sollten sie mündige Christen werden und überprüfen können, was gepredigt wurde. Das prägt unser Kirche sein bis heute: Entscheidungen in der Kirche entstehen durch Diskurse, Diskussionen und Abstimmungen. Hierfür wie auch für unsere Demokratie ist Bildung eine Grundvoraussetzung. „Selber denken lernen“ – darum geht es. In Gemeinschaft und im Austausch mit anderen. Bemerkenswert und wichtig finde ich es daher, dass diese Bildungsarbeit von den Gemeinden des Bonner Kirchenkreises getragen wird.

Bei evangelischer Bildungsarbeit geht es mir um einen verantworteten Glauben, der Verantwortung für die Gesellschaft übernimmt und mit ihr im Austausch steht. Für mich ist es ein Privileg Bildungsarbeit machen zu dürfen und dabei durch den Austausch selbst immer wieder Neues lernen zu können.

Erzählen Sie uns etwas zu Ihrer Person ...

Martin Engels: Mein Studium hat mich an verschiedene Orte geführt unter anderem auch nach Kyoto, wo ich in einem völlig anderen gesellschaftlichen Kontext Theologie und Interreligiösen Dialog studieren konnte. Nach meinem Vikariat in der evangelisch-reformierten Gemeinde in Ronsdorf war ich verantwortlich für die Konzeption und Umsetzung der interaktiven Ausstellung zur Barmer Theologischen Erklärung am historischen Ort und habe im Anschluss das Reformationsjubiläum auf Landeskirchlicher Ebene koordiniert und geleitet. Vor vier Jahren wurde ich zudem zum Moderator (Vorsitzender) des Reformierten Bundes in Deutschland und bringe reformierte Anliegen in die EKD und in den ökumenischen Diskus ein. Das aktuelle Karl-Barth-Jahr ist ein Beispiel für die Projektarbeit des Bundes. Es war mir eine Freude, zusammen mit der Friedrich-Ebert-Stiftung hier in Bonn im Januar eine Veranstaltung zum politischen Wirken dieses bedeutenden Theologen zu eröffnen und somit auf erste Tuchfühlung zu gehen. Meine Frau ist Lehrerin an einem Gymnasium und wir haben vier Kinder.

Einführung mit Einladung zum Kennenlernen von Pfarrer Martin Engels 

Martin Engels ist der Nachfolger von Pfarrer Prof. Dr. Axel von Dobbeler als Leiter des Evangelischen Forums Bonn. Am Samstag, 9. März, wird er durch Superintendent Eckart Wüster, festlich im Gottesdienst in der Krypta der Kreuzkirche, 18.00 Uhr, in sein neues Amt eingeführt. Im Anschluss an den Gottesdienst lädt ein Empfang im Kirchenpavillon an der Kreuzkirche die Stadtgesellschaft zum herzlichen Kennenlernen des neuen Leiters des Evangelischen Forums ein.

Weitere Infos hier.

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Joachim Gerhardt / 12.02.2019



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