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Scheckübergabe im schon renovierten Gästezimmer: Axel von Blomberg (v.l.), Daniel Siepmann, Doreen Ohlendorf, Brigitte Engels, Peter Schneemelcher, Marita Haupt, Klara Graf und ein ungenannter Patient (Foto: E. Hagenberg-Miliu)

Betrag fließt in Renovierungsarbeiten im Johanniter-Hospiz des Waldkrankenhauses

Hospizverein Bonn spendet 100.000 Euro

Der Hospizverein Bonn hat dem Johanniter-Hospiz am evangelischen Waldkrankenhaus eine Spende über 100.000 Euro übergeben. „Wir freuen uns, damit die weiteren Renovierungsarbeiten in Bonns stationärem Hospiz einleiten zu können“, so Peter Schneemelcher.

Der Vorsitzender des Hospizvereins Bonn übergab den Scheck „mit Gottes Segen“ an Hospizleiterin Marita Haupt. Dr. Schneemelcher ist evangelischer Pfarrer im Ruhestand.

Aktuell ist durch eine 25.000 Spende aus einem Golfturnier der Orthopädie des Krankenhauses schon das erste der insgesamt zehn Patientenzimmer des Hauses für Schwerstkranke und Sterbende generalüberholt worden. Mit den 100.000 Euro des Hopsizvereins werde man nun die nächsten vier Gästezimmer renovieren können, und das bei laufendem Betrieb innerhalb eines Monats pro Zimmer, erläuterte Haupt. Das Hospiz könne dabei jeweils ein Angehörigenzimmer als Ausweichraum nutzen.

Die wichtigsten Verbesserungen im Rahmen der Generalüberholung seien die je nach Bedarf steuerbare Beleuchtung der Räume mit neuen LED-Lampen und vor allem die Anschaffung von Niedrigflurbetten, sagte die Hospizleiterin. Die Betten seien sehr praktisch verstellbar und erleichterten den Kranken das Liegen und Sitzen erheblich. „Außerdem helfen die Betten wirkungsvoll, Stürze zu vermeiden“, sagte Haupt. „Wir sind also sehr dankbar für die äußerst konstruktive Zusammenarbeit mit dem Hospizverein.“

Großer Bedarf an Ehrenamtlichen in der Hospizarbeit

Schneemelcher, der den Scheck mit seinen Vorstandkolleginnen Brigitte Engels und Klara Graf übergab, betonte die Verbundenheit seines Vereins mit der Arbeit des Johanniter-Hospizes. „Wir schicken derzeit 15 unserer über 60 ehrenamtlichen Fachkräfte als Begleiter der Kranken ins Hospiz“, so der Vereinsvorsitzende. Wofür ihm die Hospizleiterin ebenfalls dankte. „Wir haben sehr hohen Bedarf an ihren Ehrenamtlichen in unserem Haus. Die Zusammenarbeit klappt über Ihre Koordinatorin Birgit Pledl hervorragend“, meinte Marita Haupt, was auch Hospiz-Kuratoriumsmitglied Axel von Blomberg bestätigte.

Krankenhausdirektor Daniel Siepmann dröselte bei der Scheckübergabe noch einmal das Finanzierungsmodell für Hospize in Deutschland auf. Die Kranken- und Pflegekassen übernähmen generell 95 Prozent der Betriebskosten. Fünf Prozent müssten in jedem Fall separat durch Spenden hereingeholt werden. „Deshalb sind wir auch hier auf starke Partner wie den Hospizverein Bonn angewiesen“, so Siepmann. Johanniter-Verwaltungsleiter Philipp Schäfer ergänzte, dass der Träger nun noch weitere Spender für die Renovierung der übrigen fünf Gästezimmer des Hospizes suche: Es stünden 125.000 Euro an Kosten an.

Bonns stationäres Hospiz wurde 2005 am vormals von den evangelischen Gemeinden Bad Godesbergs und danach von den Johannitern getragenen Waldkrankenhaus eröffnet. Die zehn kostenlosen Plätze sind permanent belegt. Wer nicht aufgenommen werden kann, muss an Palliativstationen verwiesen werden. Ein interdisziplinäres Team von 19 Mitarbeitern engagiert sich für die schwer erkrankten Menschen und ihre Angehörigen. Unterstützt wird das Team dabei von ehrenamtlichen Helfern des Hospizvereins Bonn.

Kontakt: www.hospizverein-bonn.de und www.johanniter.de

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Ebba Hagenberg-Miliu / ger / 29.05.2019



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