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Alle zwei Jahre ein Höhepunkt im Konzertreigen der Orgelstadt Bonn und darüber hinaus

16 Konzerte bis zum 29. Juni

6. Bonner Orgelfest: Die Königin der Instrumente in voller Pracht

Erstklassiges Programm, neuer Intendant, neues Glück – so stellt es sich für das inzwischen 6. Bonner Orgelfest dar, das zu einem Reigen von 16 herausragenden Konzerten bis zum 29. Juni 2019 einlädt.

Neuer Leiter ist der Organist der Abtei Maria Laach und der Rhein-Mosel-Halle Koblenz, Gereon Krahforst. Veranstaltet wird das alle zwei Jahre stattfindende Orgelfest von den Bonner Orgelfreunden „Laudatio Organi“ mit dem Ziel, die zahlreichen kunstvollen Orgeln in Bonn sowie ihre hervorragenden Organisten in den Vordergrund zu stellen – und zwar jenseits der Kirchenmusik. Dass Orgelmusik und Orgelbau im vergangenen Jahr von der Unesco zum immateriellen Kulturerbe erklärt wurden, bestätigt die Arbeit des Vereins und der Musiker.

In diesem Jahr ist das Publikum in sechzehn Konzerten vom 21. März bis 29. Juni eingeladen, die Orgelstadt Bonn in all ihren Facetten zu genießen. Eingeteilt sind die Konzerte in reine Orgelkonzerte, Konzerte für Jung und Alt, Orgel kulinarisch und Orgel +, bei denen die Königin der Instrumente immer auf andere Instrumente trifft.

An den großen evangelischen wie katholischen Orgelstätten in Bonn

Den Anfang machte mit einem Orgelkonzert Gereon Krahforst selbst mit dem Eröffnungskonzert „Bach zum 334. Geburtstag“ (21. März, Kreuzkirche). Auf den Tag genau am 334. Geburtstag Bachs ist der international gefragte Konzertorganist mit Werken von Bach sowie späterer Verehrer zu hören. Die Reihe der Orgelkonzerte setzt sich in St. Josef in Beuel fort, wo Michael Bottenhorn an frankophilster Orgel Charles Tournemires „Die sieben letzten Worte Jesu am Kreuz“ interpretiert (7. April, St. Josef, Bonn-Beuel).

Einen Streifzug durch die Bonner Musikgeschichte mit Werken von Clara und Robert Schumann sowie von Johannes Brahms unternimmt eine Woche später Marc Jaquet (14. April, Lutherkirche, Bonn-Poppelsdorf). Einem vielversprechendem Gastmusiker kann das Publikum Anfang Mai lauschen: Marcel Ober aus Düsseldorf war 2007 Finalist des großen Orgelwettbewerbs in Paris und gewann 2008 den 3. Internationalen Orgelwettbewerb in Graz. Er ist mit Werken u.a. von Händel, Liszt und Prokofjew zu hören (5. Mai, St. Josef, Bonn-Beuel).

Eine Kombination von weltlicher und geistlicher Musik bietet Münster- und Regionalkantor Markus Karas Ende Mai, wenn er in Kessenich neben Werken von Franck und Liszt auch das liturgische Kompendium „Das Ökumenische Orgelbuch“ vorstellt – Mitsingen ist ausdrücklich erwünscht (26. Mai, St. Nikolaus, Bonn-Kessenich). Mit dem Franzosen Baptiste-Florian Marle-Ouvrard kommt ein weiterer Gast nach Bonn. Der Nachfolger von Jean Guillon an der Pariser Kirche Ste. Eustache ist mit französischer Orgelmusik sowie Improvisationen zu hören (30. Mai, St. Josef, Bonn-Beuel).

Ganz auf die schöne Klais-Orgel in St. Elisabeth zugeschnitten ist das Programm des Bonner Kreiskantor Johannes Pflüger: Der mehrfache Preisträger wird deutsch-romantische Orgelwerke von Rheinberger, Bunk und Reger spielen (2. Juni, St. Elisabeth, Bonn-Süd). In der beliebten Konzertreihe „am 7. um 7“ ist als Gastmusiker der Altenberger Domorganist Andreas Meisner mit Werken von Händel, Franck, Bossi, Widor, Grison, Dubois und Grieg zu erleben (7. Juni, Kreuzkirche, Bonn-Mitte). Orgelmusik passend zum Pfingstfest erklingt unter den Händen und Füßen des Koblenzer Dekanatskantors Joachim Aßmann in St. Maria Magdalena (9. Juni, St. Maria Magdalena, Bonn-Endenich).

Beethoven-Jubiläum 2020 im Blick

Einen Blick in das kommende Jahr mit dem so wichtigen Beethoven-Jubiläum wirft Otto Depenheuer in seinem Programm „Rund um Beethoven“ (23. Juni, St. Elisabeth, Bonn-Süd), bevor das diesjährige Bonner Orgelfest mit der beliebten Orgelnacht beendet wird. Diese lädt mit drei aufeinanderfolgenden Konzerten im Bonner Zentrum zum Schlendern und Genießen ein: Den Anfang macht der Kölner Hochschulprofessor Johannes Geffert an seiner ehemaligen Wirkungsstätte, der Kreuzkirche Bonn (19 Uhr). Im Anschluss lassen Klaus Krämer und Thiemo Dahmen am Taufstein Beethovens in St. Remigius Werke von Bach und Mendelssohn erklingen (20 Uhr). Zum Abschluss geht es in die Stiftskirche (21 Uhr), wo der aktuelle Kreuzkirchenorganist Stefan Horz das diesjährige Bonner Orgelfest mit einem Programm mit deutschen und französischen Romantikern beendet.

Programm auch für ganz junge Orgelfreunde

Neben den reinen Orgelkonzerten darf sich das Publikum auch auf ein Orgelkonzert mit Orchester im Rahmen der Geburtstagsfeierlichkeiten der Versöhnungskirche freuen (24. März, Versöhnungskirche, Bonn-Beuel), in dem Hubert Arnold Werke von Händel und Haydn spielt. Ein weiteres Highlight der Reihe Orgel+ ist mit Anna Herbst (Sopran), Peter Protschka (Trompete) und Lea Marie Lenart (Orgel) in Duisdorf zu erleben (12. Mai, Matthäikirche, Bonn-Duisdorf). Zu Orgelmusik in Verbindung mit kulinarischen Genüssen lädt Rainer Nikorowitsch am 18. Mai ein – hierzu ist eine Anmeldung unter rainer-nikorowitsch@gmx.de erforderlich – sowie Michael Bottenhorn, der in St. Josef musikalische und kulinarische Delikatessen aus Frankreich anbietet (15. Juni, St. Josef, Bonn-Beuel).

Auch das junge Publikum kommt bei diesem Orgelfest auf seine Kosten: Orgelmärchen gibt es mit dem früheren Pfarrer Klaus Kenke und dem Dürener Organisten Stefan Iseke in Kessenich zu erleben (6. April, Friedenskirche, Bonn-Kessenich). Einen spannenden Einblick darin, wie eine Orgel überhaupt funktioniert und wie die Musik entsteht, gewährt Stefan Horz anhand der kleinen, komplett offenen Krytaorgel der Bonner Kreuzkirche. Hier ist jeder Schritt der Tonerzeugung nachzuvollziehen und sogar ein Blasebalg kann von den Kindern getreten werden (11. Mai, Kreuzkirche, Bonn-Mitte).

Alle Infos zum 6. Bonner Orgelfest: www.bonnerorgelfest.de.

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Verena Düren/Joachim Gerhardt / 28.03.2019



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