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Wort zum Sonntag

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Das Leben geht weiter. Das ist der wichtigste Satz zu diesem Sonntag. Totensonntag. Der Tag, an dem wir, wie viele andere Gemeinden auch, in unserer Kirche die Namen aller Verstorbenen aus diesem Jahr verlesen.

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Gottesdienste

Losung für den 25.11.2020

Ihr trinkt den Wein kübelweise und verwendet die kostbarsten Parfüme; aber dass euer Land in den Untergang treibt, lässt euch kalt. Amos 6,6

Den Reichen in der gegenwärtigen Welt aber gebiete, nicht überheblich zu sein und ihre Hoffnung nicht auf den flüchtigen Reichtum zu setzen, sondern auf Gott, der uns alles in reichem Maße zukommen und es uns genießen lässt. Sie sollen Gutes tun, reich werden an guten Werken, freigebig sein und ihren Sinn auf das Gemeinwohl richten. So verschaffen sie sich eine gute Grundlage für die Zukunft, die dazu dient, das wahre Leben zu gewinnen. 1.Timotheus 6,17-19

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Service

Wahrzeichen der Weihnacht in vielen Kirchen in Bonn und der Region: der Herrnhuter Stern, hier im Deckengewölbe der Kreuzkirche am Kaiserplatz (Foto: Joachim Gerhardt)

Weihnachtsgottesdienste in Bonn und der Region

„Menschenfreundlichkeit Gottes ist das wertvollste Geschenk an Weihnachten“

Der Bonner Superintendent Eckart Wüster kritisiert die wachsende Gnadenlosigkeit in der Ge­sellschaft. Hier eine erste Übersicht über die Weihnachtsgottesdienste, volle Kirchen und gut besuchte Gottesdienste gerade auch zu später Stunde in Bonn und der Region:

„Weihnachten erscheint die Menschenliebe Gottes.“ In diesem Satz fasst sich für den Bonner Superintendenten Eckart Wüster die zentrale Botschaft von Weihnachten zusammen. „Die Menschen­freundlichkeit Gottes ist das wertvollste Geschenk, das wir zu Weihnachten erhalten können; die Freundlichkeit ist das wertvollste Geschenk, dass wir weiterschenken können“, predigte der Bonner Superintendent, in seiner letzten Weihnachtspredigt – er geht im Januar in den Ruhestand – in der Dreieinigkeitskirche seiner Kirchengemeinde in Hersel. Ohne diese Freundlichkeit gehe, so Pfarrer Wüster, alles verloren, auch unsere christliche Kultur und Tradition. Mit großer Sorge sehe er, „wie stark die Gnadenlosigkeit regiert, mit der heute auf Menschen schon ver­bal und nicht nur in den sozialen Netzwerken eingeprügelt wird“. Die Weihnachtsbotschaft und die Ehrfurcht vor dem Leben gerade dem kleinen und schutzlosen, sei aktueller denn je.

Andächtige Stimmung unter dem Herrnhuter Stern zur Christmette auch in der Lutherkirche in der Bonner Südstadt (Foto: Arnulf Marquardt-Kuron) Andächtige Stimmung unter dem Herrnhuter Stern zur Christmette auch in der Lutherkirche in der Bonner Südstadt (Foto: Arnulf Marquardt-Kuron)

Synodalassessor Pfarrer Uwe Grieser: „Gott verbündet sich mit den Schwachen und Angefochtenen“

 

In Endenich verband Pfarrer Uwe Grieser und neu gewählter stellvertretende Superintendent im Kirchenkreis Bonn die Weihnachtsgeschichte sehr konkret mit der Welt: „Durch Weihnachten werden die Zukunftssorgen unserer Kinder und Jugendlichen, die Not der Geflüchteten in überfüllten Lagern, die Bedrohung jüdischer Mitbürgerinnen und Mitbürger in einen Zusammenhang von Verheißung gestellt“, predigte Pfarrer Grieser in der Trinitatiskirche. „Gott verbündet sich mit den Schwachen und Angefochtenen und teilt ihr Los und wir bleiben mit den Herausforderungen unserer Zeit nicht alleine.“

 

Großer Zuspruch auch für die Christenmetten in der heiligen Nacht

 

Alle evangelischen Kirchengemeinden in Bonn und der Region meldeten am Heiligabend wieder volle und übervolle Kirchen. Seit Jahren zunehmend großer Beliebtheit erfreuten sich die Gottesdienste zur „Christnacht“ am späten Heiligen Abend. Auch evangelische Gemein­den boten hier besonders stimmungsvolle Angebote. In der Kreuzkirche am Kaiserplatz erfüllte festliche Chormusik, Johann Kriegers Kantate „Danket dem Herrn“, aufgeführt durch die  Kantorei der  Kreuzkirche unter Leitung von Kantorin Karin Freist-Wissing, die nächtliche Stadtkirche. Pfarrer Gerhard Schäfer bedachte in seiner Ansprache die „stille Kraft eines Kindes“, das die laute und oft kriegerische Erwachsenenwelt in den Bann zieht und verändert. „In diesem Geist des Friedens will Gott unter uns Menschen wohnen“, betonte Pfarrer Schäfer. Es war auch für ihn der letzte Weihnachtsgottesdienst in seiner Kreuzkirche, die er Anfang 2020 nach 30 Jahren Gemeindedienst im Wechsel nach Bremervörde verlässt.

 

In der voll besetzten Lutherkirche in der Südstadt feierten mehr als 400 Menschen bis kurz vor Mitternacht zu Kerzenschein und jazzigen Weihnachtsklän­gen mit dem höchst inspirienden Silent Night-Ensemble unter Leitung von Kantor Marc Jaquet. Pfarrer Joachim Gerhardt rückte in seiner Predigt den Stern über Bethlehem in den Mittel­punkt und rief dazu auf, den eigenen Lebensweg nicht gebannt vom Blick auf Enttäuschungen und Verletzungen leiten zu lassen. „Der Stern über der Krippe ist ein Stern der Zuversicht.“ Ein Stern, der für die Botschaft stehe: „Glaube, Hoffnung und Liebe sind am Ende stärker als all das, was das Leben und Zusammenleben der Menschen beschädigt oder zerstört.“ Anschließend feierten 200 Menschen noch bis tief in die Nacht rund um den Altar bei Brot, Käse und Wein gemeinsam Weihnachten.

 

Ebenso viele versammelten sich um Mit­ternacht am Fuße der katholischen St. Sebastiankirche in Poppelsdorf, von dessen Turm die Bläser der Lutherkirche – auch als ökumenisches Zeichen der Gemeinschaft – Weihnachtscho­räle zum Mitsingen über die Dächer des nächtlichen Bonn spielten.

Ein Kerzenmeer erhellt die Lutherkirche (Foto: Arnulf Marquardt-Kuron) LupeEin Kerzenmeer erhellt die Lutherkirche (Foto: Arnulf Marquardt-Kuron)

Die Übersicht wird laufend ergänzt ...

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EB/ger / 25.12.2019



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