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Küchentisch Neue Ideen, zur Nachahmung empfohlen. Gottesdienst zu Hause feiern. (Foto: FSE/Kirchenkreis Bonn)

Evangelischer Kirchenkreis Bonn

"Gottesdienst am Küchentisch" und andere Ideen, wie das (Gemeinde-) Leben weiter geht

Mit dem ökumenischen Portal "gemeinsaminbonn.de" entstand in Rekordzeit ein Angebot der beiden Erwachsenenbildungswerke, der Diakonie und Caritas. Auf der Website der Trinitatiskirche Bonn-Endenich finden Sie eines von vielen Beispielen, wie Gemeinden in Bonn und Umgebung der veränderten Situation Rechnung tragen. 

„Nah und schwer zu fassen ist der Gott. Wo aber Gefahr ist, wächst das Rettende auch." dichtete 1808 Johann Christian Friedrich Hölderlin. Auch er geboren im Jahr 1720. Nach diesem Motto entstehen an vielen Orten neue Ideen und Formate, wie das Gemeindeleben weiter gehen kann. 

Unter www.hardtberggemeinde.de können Sie erleben wie eine andere Kirchengemeinde vor Ort versucht, weiterhin mit Angeboten für ihre Mitglieder da zu sein. Während viele in der ersten Zeit damit beschäftig waren, zunächst ihre Veranstaltungen abzusagen, sind nun alle Gemeinden bemüht, neue Formate und Ideen zu entwickeln. Immer schon setzten Krisenzeiten kreative Ideen frei. Die meisten Neuerungen entstanden übrigens immer in Krisenzeiten und entwickelten sich aus Engpässen. Hier einige Beispiele aus den Bonner Gemeinden.  

„Gottesdienst am Küchentisch": Wie Sie den Gottesdienst gut bei sich feiern können 

Die Trinitatisgemeinde in Bonn-Endenich übernahm die Idee der „Gottesdienste am Küchentische“ von der „Fachstelle Gottesdienst“ der Evangelischen Landeskirche in Württemmberg und übertrug sie auf die Bedürfnisse ihrer Gemeinde. Im aktuellen Gemeindebrief werden die Mitglieder eingeladen, am Sonntag selbst Gottesdienst bei sich zu Hause zu feiern.

„Wir laden Sie und dich ein, Gottesdienst zu feiern. Nicht in der Kirche. Die muss ja geschlossen bleiben. Sondern zu Hause. Am Küchentisch. Auf dem Sofa“, heißt es da. „Viel braucht es nicht: eine Person, eine Kerze, eine Bibel.“

Als mündige und meist ja konfirmierte Christen, dürfen wir dies tun. Eine Aktion, die Lust auf Nachahmung macht. Wie können wir das bei uns zu Hause feiern? Wie sieht unser Küchentisch als Altar aus? Haben wir alles dafür im Haus? Und wie fühlt es sich nachher an, wenn man am gleichen Tisch zu Mittag ißt? Lassen Sie sich auf dieses Experiment ein!

Konkret heißt es im Gemeindebrief der Tintitatisgemeinde weiter: „Die Bibeltexte für die entsprechenden Feiertage finden sich mit dazugehörigen Impulsen auf den folgenden Seiten von unseren Predigerinnen und Predigern zusammengestellt. Die Glocken der Trinitatiskirche läuten um 10 Uhr, Gründonnerstag um 20 Uhr, zur Osternacht um 21 Uhr.“ Und dann folgt, als Orientierung für den Hausgottesdienst am Küchentisch ein Ablauf. „Gemeinsam unterwegs in besonderen Zeiten! Gemeinsam die Krise bewältigen. Es grüßen Sie herzlich Ihre Pfarrer Uwe Grieser und Tobias Mölleken“.

Den Ablauf zu den „Gottesdiensten am Küchentisch" finden Sie für alle Sonn- und Feertage ab Palmsonntag auf der Website der Gemeinde www.trinitatiskirche-bonn.de und im aktuellen Gemeindebrief von Trintatis. 

„Wort zum Freitag"

 Auf der Website der Hardtbergemeinde kann man das Glockengeläut der Kirche hören. Im "Wort zum Freitag" sprechen Pfarrerin Dr. Caroline Tippmann, Pfarrer Dr. Georg Schwikart und Vikar Johannes Nett im Wechsel zu ihrer Gemeinde ermutigende und tröstende Worte. 

Auch wenn die Kirchen geschlossen sind, die Gemeinden sind es nicht. Viele neue Ideen und Formate entwickeln sich gerade und werden ausprobiert. Geben Sie Rückmeldung, was gelingt und auch so Sie etwas nicht erreicht.  

Seelsorge am Telefon - Podcast sonntags als Gruß aus der Kirche

Auf jeder Website von allen Gemeinden finden Sie die direkten Ansprechpartner mit Telefonnummern und Emailadressen. Gute Wege, um sich direkt an ihre Seelsorgerin oder Seelsorger zu wenden. 

Aber nicht nur die Pfarrerinnen und Pfarrer sind aktiv. Auch die gerade erst neu im Amt sich befindenen Persbyterinnen und Presbyter haben gleich los gelegt und bringen sich mit ihren Fähigkeiten und Ideen ein, so dass das Gemeindeleben weiter geht.

Einige Kirchengemeinden wie die Lutherkirchengemeinde in der Bonner Südstadt und Poppelsdorf haben schon einen Bief an alle Gemeindeglieder geschrieben. Hier lädt zum Beispiel Pfarrerin Ulrike Veermann unter anderem dazu ein, den sonntäglichen Podcast aus der Lutherkirche zu hören (www.lutherkirche-bonn.de)

Unter www.gemeinsaminbonn.de finden Sie wertvolle Tipps fürs Zusammenleben von Fachleuten aus den Beratungsstellen. Ebenso weitere telefonische Erreichbarkeit und die Möglichkeit, konkrete Fragen zu stellen. Die Seite befindet sich erst im Aufbau und wird ständig durch neue Angebote ergänzt!

"Wir sind Kreuzkirche"

Die Kreuzkirchengemeinde in der Innenstadt hat ihren Gemeindebrief umgestellt, er wird nun wöchentlichen als Brief „Wir sind Kreuzkirche" veröffentlicht. Er soll Gemeindeglieder auch "unterhalten, Anregungen und Gedanken geben und auch Spaß vermitteln." (www.kreuzkirche-bonn.de)

„Mein Lied für dich": Jeden Abend ein Orgellied aus einer Kirche in Bonn und der Region

Schon seit dem 19. März erklingen auf der Website des Kirchenkreises und seit neuestem auch auf der Seite www.gemeinsaminbonn.de für jeden Abend die Orgeln. Jeden Abend ein anderes Lied aus einer anderen Kirche aus der Region Bonn. Bekannte und auch unbekannte Choräle aus Gesangbuch und Kirchentagsliederheften sollen zeigen, dass wir im Angesicht der Einschränkungen nicht schweigen müssen, sondern neue, kreative Wege finden, um weiterhin als Gemeinde zu leben und erlebbar zu sein. 

Gemeinde vor Ort

Wichtig bei allem ist das Regionalprinzip: "vor Ort" geht vor "Hilfsbereitschaft". Das bedeutet: wer helfen möchte, kann nicht erste weiter Wege zurücklegen müssen. Um die Kontakte zu minnimieren, müssen die Wege unbedingt so kurz wie möglich gehalten werden! Daher die Empfehlung, sich vor Ort an ihre Kirchengemeinde zu wenden - egal sie evangelisch oder katholisch ist. Es spielt auch keine Rolle, welchen Glauben Sie selbst haben. Das Regionalprinzip hat für die nächste Zeit absolute Priorität!

Vertrauen

Alles geht nur mit Vertrauen. Es gibt jetzt schon wunderbare Geschichten. Ohne, dass sich Menschen vertrauen, wird es in diesen Zeiten nicht gehen. Es wird andere Erfahrungen geben. Sie werden hoffentlich die Ausnahme sein. Natürlich sollte nieman blind vertrauen - wobei: wussten Sie, dass Blinde Menschen viel eher Vertrauen fassen, als Ertaubte? Weil die Stimme für den vertrauensbildenden Prozess scheinbar wichtiger ist, als das Erscheinungsbild. Also müssen wir miteinandern ins Gespräch kommen! Aber wie, wenn wir uns nicht mehr begegnen dürfen?

Was jede und jeder tun kann

Schreiben Sie, telefonieren Sie! Singen Sie über das Telefon ein Ständchen. Schenken Sie der Kassiererin ein kleines Dankeschön. Rufen Sie ältere Menschen an. Achten Sie in ihrem eignen Umfeld auf Vereinsamung. Wir haben so viele Möglichkeiten wie nie, miteinander Kontakt zu halten, ohne uns persönlich zu begegnen. Nutzen Sie das Internet für wichtige Dinge. Lesen Sie ein Buch. Am besten jemandem laut vor - geht auch über Telefon...

Erste Beispiel: Menschen „kaufen" in den kleinen Läden Gutscheine für später. So haben auch kleinere Geschäfte eine Chance. Auch hier greift das Regionalprinzip: der Laden um die Ecke ist sinnvoller, als das Sonderangebot am Ende der Stadt. So wird auch nicht alles sinnlos leergekauft.

Im Rettungswesen heißt der Grundsatz: "Eigenschutz geht vor!" Daher meine Bitte: Kümmern Sie sich jetzt besonders um sich, dann können sie morgen eine Hilfe für andere sein.

Ehrenamtskoordinator

Für Fragen, Ideen und Vorschläge stehe ich weiterhin gerne per email oder Telefon zur Verfügung! 

Friedemann Schmidt-Eggert

Kontakt: Friedemann@schmidt-eggert.de / Tel. 0176 628 44 879

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fse/ger / 18.03.2020



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