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Feierlicher Moment, wenn auch mit dem gebotenen Abstand: Präses Manfred Rekowski segnet Pfarrer Dietmar Pistorius in seinem neuen Amt als erster hauptamtlicher Superintendent im Evangelischen Kirchenkreis Bonn (Foto: Johanna Nolte)

Evangelischer Kirchenkreis Bonn

„Suchet der Stadt Bestes“: Amtseinführung von Superintendent Dietmar Pistorius

Sechs Monate später als geplant wurde Pfarrer Dietmar Pistorius am Samstag, 19. September 2020, als neuer Superintendent im Kirchenkreis Bonn von Präses Manfred Rekowski mit einem Open Air-Festgottesdienst auf dem X-tra Platz in sein Amt eingeführt und von vielen Persönlichkeiten aus Stadtgesellschaft und Kirche willkommen geheißen.

Präses Manfred Rekowski hob in seiner Ansprache die „gute Auftragslage" der evangelischen Kirche hervor: Gerade in puncto Seelsorge sei die Kirche gefragt und „enorm wichtig für unsere Gesellschaft". Dennoch müsse Kirche lernen, „in der veränderten gesellschaftlichen Situation anders Kirche zu sein". Kirche brauche keine „Wohlfühlatmosphäre durch Entscheidungsverweigerung". Für seine Führungsverantwortung, bei der er oft Letzt-Verantwortung tragen müsse, wünschte Rekowski Dietmar Pistorius Gottes Segen, den Mut, auch mal Fehler zu machen, und loyale Wegbegleiter.

Viel Applauss, gute Wünsche und Gottes Segen gibt es für den neuen Superintendenten im Kirchenkreis Bonn: Dietmar Pistorius. (Foto: Johanna Nolte) LupeViel Applauss, gute Wünsche und Gottes Segen gibt es für den neuen Superintendenten im Kirchenkreis Bonn: Dietmar Pistorius. (Foto: Johanna Nolte)

„Suchet der Stadt Bestes“

In seiner Predigt rief Pistorius unter dem Titel „Suchet der Stadt Bestes" (Jeremia 29,7) zum friedlichen Zusammenleben der vielfältigen Menschen in der Stadt auf. Der Appell aus dem Buch des Propheten Jeremia bringe „Kirche und Stadt, Gemeinde und Gesellschaft zusammen" und trage Kirche auf, den Beweis anzutreten, dass sie im Alltag der Stadt systemrelevant sei. Die Stadt Bonn ist vielfältig, so Pistorius: „Männlich, weiblich, normal und bunt und queer, aus 180 Nationen und vielen Religionen" - und das ist gut so. Denn: „Städte vertragen keine Monokultur!" und geben allen eine Heimat. Auch und gerade denen, die ihre Heimat verloren haben. Insofern, betonte Pistorius, sei er froh, dass Bonn sich einen Tag zuvor dazu entschlossen habe, Geflüchtete aus Moria aufzunehmen: „Bonn hat Platz für mehr!"

Deshalb „suchet der Stadt Bestes, wollt das Beste für die Stadt und die Menschen, die darin leben. Wenn Frieden unter uns herrscht, sind wir vielleicht das Beste, was der Stadt passieren kann. Seid ein Segen für die Stadt", ruft Superintendent Pistorius den Menschen auf dem eigens für die Coronazeit als offene Kulturbühne für die Stadt gestalteten X-tra Platz vor der Evangelischen Kreuzkirche zu.

Jürgen Hiekel und Kantor Marc Jaquet gestalteten im einfühlsamen Duett mit Saxophon und Piano den Festgottesdienst musikalisch, verstärkt um ein Projektchor der Kreuzkirchengemeinde unter Leitung von Karin Freist-Wissing.

Neben Oberbürgermeister Ashok Sridharan waren viele weitere Persönlichkeiten aus Stadt, Kreis und Kirche zum Gratulieren gekommen. (Foto: Harald Weller) LupeNeben Oberbürgermeister Ashok Sridharan waren viele weitere Persönlichkeiten aus Stadt, Kreis und Kirche zum Gratulieren gekommen. (Foto: Harald Weller)

Herzliche Glück- und Segenswünsche aus der Stadtgesellschaft und der Region

Viele Persönlichkeiten aus Stadtgesellschaft und Kirche waren zum Gratulieren gekommen. Bonns amtierender Oberbürgermeister Ashok Sridharan wünschte Dietmar Pistorius alles Gute für seine neue Aufgabe und knüpfte an dessen Predigt an: „Sie suchen das Beste für alle Menschen der Stadt, denn Kirche ist für alle da."

Auch aus Pistorius' vorherigem Wirkungskreis kamen Glückwünsche: Svenja Udelhoven, Kreisdirektorin des Rhein-Sieg-Kreises, in dem Pistorius rund 20 Jahre lang als Pfarrer an der Johanneskirche in Troisdorf tätig war, war zum Gratulieren gekommen.

Von kirchlicher Seite wünschten Dorothee Schwüppe, Vorsitzende des Bonner Katholikenrates sehr herzlich und stellvertretend für alle katholischen Mitchristen in Bonn, sowie Almut van Niekerk, Superintendentin im Kirchenkreis an Sieg und Rhein, ebenso sehr persönlich Gottes Segen. Statt eines Antrittsgeschenks hatten die beiden evangelischen Nachbarkirchenkreise An Sieg und Rhein und Bad Godesberg-Voreifel, vertreten durch Superintendent Mathias Mölleken, ganz im Sinne des des neuen Bonner Superintendenten, eine Spende an die Initiative Sea-Watch, die sich der zivilen Seenotrettung im Mittelmeer verschrieben hat, getätigt.

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Johanna Nolte / ger / 19.09.2020



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