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Losung für den 07.04.2020

Der HERR, der König Israels, ist bei dir, dass du dich vor keinem Unheil mehr fürchten musst. Zefanja 3,15

Jesus sprach zu den Jüngern: 

Was seid ihr so furchtsam? Habt ihr noch keinen Glauben? Markus 4,40

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Pfarrer Dietmar Pistorius, der neue Superintendent in Bonn (Foto: Archiv Kk Bonn/B. Frommann)

Evangelischer Kirchenkreis Bonn

Verschiebung: Einführung von Superintendent Dietmar Pistorius nicht am 13. März

Vor dem Hintergrund des Corona-Virus hat sich der Evangelische Kirchenkreis Bonn entschlossen, den Gottesdienst zur Einführung des neuen Bonner Superintendenten Dietmar Pistorius heute Abend in der Schlosskirche abzusagen. Der Empfang im Anschluss war ja schon gestern abgesagt worden. Die festliche Einführung soll nach Rücksprache mit Präses Manfred Rekowski zu einem späteren Zeitpunkt erfolgen.

Ein Zeitpunkt, der eine solche fröhliche Feier dann auch angemessen mit breiter Beteiligung für die Stadtgesellschaft möglich macht. Wir bitten um Ihr Verständnis.

Unabhängig von der Einführung ist Dietmar Pistorius seit dem 1. März als Superintendent im Amt.

Zudem die Information, dass die „normalen“ Gottesdienste am Sonntag in den Kirchengemeinden im Kirchenkreis Bonn gehalten werden, alle natürlich unter Berücksichtigung der gebotenen Hygiene-Empfehlungen.

Verabschiedung nach Bonn: Die Erfahrung von guten Chancen im Rucksack

Im persönlichen Gespräch mit Anna Neumann vom Kirchenkreis An Sieg und Rhein verabschiedet sich Pfarrer Dietmar Pistorius aus Troisdorf und seinem bisherigen Kirchenkreis und wirft auch schon einen Blick nach Bonn. Hier das Gespräch:

Die Verabschiedung ist terminiert: Am 26. Februar wird Pfarrer Dietmar Pistorius (54) als Gemeindepfarrer in Troisdorf und stellvertretendes Mitglied im Kreissynodalverstand An Sieg und Rhein verabschiedet – er wechselt als Superintendent in den Kirchenkreis Bonn. Ein Interview über zwei Fragen angesichts des Umzugs: Was geht mit, was bleibt zurück?

Was nehmen Sie mit nach Bonn – aus der Gemeindeperspektive?

Der Rucksack ist prall gefüllt. Ich nehme Erfahrungen mit, die mir Mut machen: Wir haben als Kirche eine gute Chance, mit Menschen in Kontakt zu kommen, die Clichés im Kopf haben oder sogar Erlebnisse mit Kirche, die zum Abgewöhnen sind. Meine Erfahrung ist: Es kann gelingen, dass Menschen mit Kirche und dem Glauben Erfahrungen machen, die sie selbst überraschen, die Negatives positiv überschreiben und wo sie sagen: Da will ich gern wieder dazugehören.

Und aus Kirchenkreis-Sicht – was nehmen Sie mit nach Bonn?

Wir haben hier sehr intensiv und kollegial konzeptionell gearbeitet, wir haben mit unterschiedlichen Akteuren leidenschaftlich für die Kirche in der Region gewirkt. Bonn bietet mit seiner Infrastruktur noch einmal ein anderes Potenzial als ein Flächenkirchenkreis wie der Kirchenkreis An Sieg und Rhein. Denn in einem überschaubaren Raum wie Bonn ist es leichter, sich als Kirchenkreis zu verstehen, Schwerpunkte und Akzente zu setzen. Schließlich ist die Stadtgesellschaft unmittelbarer zu erreichen. An Sieg und Rhein sind die Wege einfach weiter.

Was lassen Sie hier?

Ich lasse eine Menge Menschen und Beziehungen hier. Man ist als Gemeindepfarrer an vielen Menschen nah dran. Sich von ihnen zu verabschieden, geht mir nah. In dieser Intensität wie in einer Gemeinde werde ich das wohl nicht mehr erleben. Außerdem haben wir hier in Troisdorf in den letzten eineinhalb Jahren im Blick auf die Quartiersentwicklung Stadtmitte an einer neuen Perspektive für die Gemeinde gearbeitet. Das ist ein laufender Prozess, aus dem ich mich nun verabschieden muss.

Was lassen Sie im Kirchenkreis?

Der Kirchenkreis Bonn ist kleiner und in Fragen der Verwaltung der Gemeinden traditionell gut aufgestellt: Sie ist in einem Gemeindeverband in der Verantwortung der Gemeinden organisiert - das entspannt und entlastet mich als Superintendent, weil es die Konfrontation herausnimmt, die hier manche Synode geprägt hat: Als wäre Verwaltung eine Schikane des Kirchenkreises. Und während hier An Sieg und Rhein die Größe „Kirchenkreis“ wegen der räumlichen Ausdehnung schwieriger als ein „Wir“ wahrnehmbar ist, gelingt das Zusammengehörigkeitsgefühl in Bonn leichter. Außerdem ist es in der Region Sieg und Rhein viel aufwändiger, gesellschaftlich als wichtiger Player wahrgenommen zu werden.

Sie haben im chrismon-plus-rheinland-Fragebogen verraten, dass Sie K’s wie Koriander und Kokosflocken nicht mögen. Welche K's mögen Sie – über Kirche hinaus?

Kirchenmusik. Kolleginnen und Kollegen. Kunst und Kino.

(Gespräch: Anna Neumann)

Die Verabschiedung von Pfarrer Pistorius in Troisdorf feiert die Kirchengemeinde dankbar mit einem Gottesdienst am Mittwoch, 26. Februar 2020, 18.30 Uhr, in der Johanneskirche Troisdorf, Viktoriastraße 1. (Weitere Infos: https://evangelischtroisdorf.de / www.ekasur.de)

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ger/mwi / 13.03.2020



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