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Beethovens Geburtstag vor 250 Jahren: ein Jubiläumsjahr in einer außergewöhnlichen Zeit in Bonn und überall (Foto: Jo. Gerhardt)

Kirche im Lokalradio

Spannend modern: Die religiöse Seite des Ludwig van Beethoven auf Radio Bonn/Rhein-Sieg

Vor lauter Corona-Nachrichten sind in den letzten Wochen viele Themen ziemlich aus dem Blickfeld geraten. Zum Beispiel das Beethovenjahr. Der Bonner Pressepfarrer Joachim Gerhardt spricht mit dem "Beethovenpfarrer" Friedemann Schmidt-Eggert am Palmsonntag (5. April) im Radio Bonn/Rhein-Sieg und allen Lokalradios in NRW.

Hören: https://www.himmelunderdeonline.de/hue/audios/HE-2020-04-05_Beethoven.mp3

Anmoderation: Vor genau 250 Jahren wurde der große Komponist geboren, und bundesweit waren deshalb viele Festveranstaltungen geplant, die jetzt leider ausfallen. Das trifft besonders Beethovens Geburtsstadt, nämlich Bonn. Dort haben wir einen Experten getroffen, der sich mit mal der religiösen Seite des großen Meisters beschäftigt hat:

Friedemann Schmidt-Eggert: Ja, manche sagen, Beethoven habe mit Glauben nichts am Hut gehabt, und sich dann … im Alter von der Religion ganz abgewandt. Das stimmt überhaupt nicht. Vielleicht hat er ein bisschen eine Überdosis nachher gehabt an Kirche und Gottesdienste, weil er fast jeden Tag ne Messe spielen musste,

Joachim Gerhardt: Friedemann Schmidt-Eggert ist Pfarrer der rheinischen Kirche und so etwas wie der „Beethovenpfarrer“ dieses Jahr. Er koordiniert in Bonn die Veranstaltungen der Kirchen zum Beethovenjahr und hat dabei Überraschendes entdeckt:

„Himmel und Erde“: das Magazin mit Themen über Gott und die Welt jedem Sonntagmorgen von 8.00 bis 9.00 Uhr nrw-weit im reichenweitenstärksten Sender in Bonn und der Region „Himmel und Erde“: das Magazin mit Themen über Gott und die Welt jedem Sonntagmorgen von 8.00 bis 9.00 Uhr nrw-weit im reichenweitenstärksten Sender in Bonn und der Region

Friedemann Schmidt-Eggert: Beethoven war fasziniert von Religionen, die konfessionellen Grenzen, also den klassischen katholischen Kirchenglauben, den hat er sicherlich hinter sich gelassen gehabt und da ´ne andere Weite gehabt. Er hat sich mit Hinduismus, mit verschiedenen anderen Weltreligionen beschäftigt und mit Christentum vor allen Dingen auch.

Joachim Gerhardt: Dadurch hatte Beethoven auch Kontakt zur evangelischen Kirche. In seinem Leben gibt es deshalb eine ganze Reihe protestantischer Spuren – gerade aus seiner Zeit in Bonn:

Friedemann Schmidt-Eggert: Sein erster Lehrer, Christian Gottlob Neefe, war ein reformierterHoforganist und er hat eben sehr stark mit Beethoven zusammengearbeitet und da also eine sehr prägende Wirkung auf ihn ausgeübt. Und in seinen größten Lebenskrisen wissen wir hat er zum Beispiel Bücher von Christoph Christian Sturm gelesen, ein lutherischer Theologe, wir würden heute sagen ein bisschen frömmelnd und fast pietistisch, da hat er Trost gesucht und offensichtlich auch Trost gefunden.

Joachim Gerhardt: Sogar Beethovens bekanntestes Stück, die 9. Symphonie …

Friedemann Schmidt-Eggert: kurzes Ansingen: „Freude schöner Götterfunken …“

Joachim Gerhardt: Ja – auch hinter dieser weltberühmten "Ode an die Freude" versteckt sich eine kleine evangelische Geschichte:

Friedemann Schmidt-Eggert: Beethoven hat seine großen Werke immer jemanden gewidmet, die 9. Symphonie wollte er eigentlich dem Zaren widmen. Der ist aber kurz vorher verstorben. Und dann hat er interessanterweise Preußens König Friedrich Wilhelm III. die 9. Symphonie gewidmet. Für die Protestanten ein ganz, ganz wichtiger Mann.Inhaltlich passt es vielleicht schon ganz gut, dass die 9. Symphonie mit dem wunderbaren Schlusschor „Freude schöner Götterfunken“ dann doch einen kleinen protestantischen Schlenker noch macht.

Joachim Gerhardt für Himmel und Erde

Nachhören

Beitrag zu hören am 5. April 2020, in der Sendung Himmel & Erde, dem Magazin der Kirchen immer sonntags und feiertags von 8.00 bis 9.00 Uhr auf Radio NRW / Redaktion: Manfred Rütten, Hier können Sie den Beitrag anhören: https://www.himmelunderdeonline.de/hue/audios/HE-2020-04-05_Beethoven.mp3

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05.04.2020



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