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Trauer um Martin Honecker (geb. 2. Mai 1934 in Ulm, gestorben 2. Juni 2021 in Bonn)

Evangelischer Kirchenkreis Bonn

Trauer um Prof. Dr. Martin Honecker

Die evangelische Kirche in Bonn und der Region trauert um Martin Honecker. Der bekannte evangelische Theologieprofessor und renommierte Sozialethiker der Universität Bonn war auch viele Jahre Mitglied der Kreissynode Bonn. Martin Honecker verstarb am 2. Juni in Bonn. Er wurde 87 Jahre alt. Bis zuletzt lebte er mit seiner Frau in Bonn-Röttgen und nahm rege am Gemeindeleben teil.

Die Trauerfeier halten der langjährige Synodalassessor im Kirchenkreis Bonn, Pfarrer Wolfgang Harnisch, sowie Pfarrer Christian Bedarf von der Kirchengemeinde am Kottenforst am Freitag, 11. Juni, um 13.00 Uhr in der evang. Thomaskirche in Bonn-Röttgen. Die Beerdigung erfolgt anschließend auf dem Friedhof Kottenforst in Bonn-Ückesdorf.

Auf allen Ebenen unserer Kirche engagiert - Kondolenz des Bonner Superintendenten Dietmar Pistorius

Der Bonner Superintendent Dietmar Pistorius hat seine Anteilnahme und die des Kirchenkreises zum Tod von Martin Honecker in einem persönlichen Brief an die Familie Honecker ausgedrückt: „Für meine Generation der Theologie-Studierenden waren seine Werke natürlich eine Pflichtlektüre. Wahrscheinlich prägender aber waren die persönlichen Begegnungen. Für mich persönlich waren es die Kreissynoden im Kirchenkreis Bonn in meiner ersten Bonner Zeit Ende der 90er Jahre. Auch damals waren es schon herausfordernde Zeiten für die Kirche, sowohl im Blick auf ihre innere Organisation als auch hinsichtlich ihrer Positionierung in gesellschaftlichen und politischen Fragen. Beste Voraussetzungen für einen Ethiker.

Als solcher trat er auf der Kreissynode, in der Kammer der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) für öffentliche Verantwortung und im Beraterkreis der Kirchenleitung engagiert auf als einer, der „den guten Kampf des Glaubens“ kämpfte. Für ihn hieß das gerade auch von uns, der meinungsfreudigen jüngeren Generation, über die bloße Meinungsäußerung hinaus die theologische Begründung und das ethische Argument einzufordern. Das machte ihn unbequem, prägte aber zugleich Haltung und Diskurs. Dafür bin ich nachhaltig dankbar: im Blick auf sein Wirken in der Evangelischen Kirche und auch für mich persönlich.

Sein Konfirmationsspruch, der ihn sicher in seiner Lebenshaltung gestärkt hat, „den guten Kampf des Glaubens“ zu kämpfen und „das gute Bekenntnis vor viele Zeugen“ zu bekennen, verweist uns auf das Ziel unseres Glaubens und Lebens: das ewige Leben. Gewiss, nicht nur als eine Perspektive über unseren Tod hinaus, aber auch! Ich bin gewiss, dass er in der Geborgenheit Gottes gut aufgehoben ist.

Ihnen und Ihrer Familie wünsche ich ganz viel Trost und Hoffnung“, schreibt Superintendent Pistorius.

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Joachim Gerhardt / 08.06.2021



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