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Wort zum Sonntag

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Die Antike verherrlichte den glänzenden Sieger, den Herrscher. Viele Kaiser ließen sich als Söhne der Götter verehren.

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Gottesdienste

Losung für den 23.09.2020

Er wird den Tod verschlingen auf ewig. Jesaja 25,8

Wir sind bedrückt und stöhnen, solange wir noch in diesem Körper leben; wir wollen aber nicht von unserem sterblichen Körper befreit werden, sondern in den unvergänglichen Körper hineinschlüpfen. Was an uns vergänglich ist, soll vom Leben verschlungen werden. 2.Korinther 5,4

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Veranstaltungen und Termine in der Region Bonn und im Kirchenkreis Bonn.

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Der PROtestant ist die evangelische Zeitung für Multiplikatoren aus Gesellschaft und Kultur, Politik und Wirtschaft im Großraum Bonn.

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Das aktuelle "Wort zum Sonntag" aus der Rundschau:

Großes Glück und eine wunderbare Erfahrung

„Mein Papa ist der beste“, erklärt meine fünfjährige Tochter voll Freude und mit großer Überzeugungskraft. Und Papa – das darf ich sagen – freut sich ebenfalls. Allerdings mehr im Stillen. Denn er weiß nur zu gut,...

Es geht um die großen Wahrheiten in Leben. Wer hat sie? Eine zentrale Frage auch zwischen den Religionen. (Foto: J.Gerhardt) Es geht um die großen Wahrheiten in Leben. Wer hat sie? Eine zentrale Frage auch zwischen den Religionen. (Foto: J.Gerhardt)

...dass Beurteilung und Wirklichkeit oft weit auseinander liegen. Ein kluger Mensch hat im Hinblick auf die großen Wahrheiten im Leben einmal unterschieden zwischen „Absolutheit“ und „Unbedingtheit“. Papa oder auch Mama sind die Besten, das ist absolut, also im Blick auf alle Eltern dieser Welt gesehen Unsinn. Aber aus Sicht des Kindes eine unbedingte, geradezu lebensnotwendige Einsicht. Und darum hat sie ihr Recht.
So ist es auch in der Liebe. „Meine Frau ist die schönste“, sage ich. Absolut gesehen, mögen mich manch andere Frauen eines besseren belehren können. Unbedingt ist dieser Satz ein großes Glück und eine wunderbare Erfahrung.
Die Unterscheidung zwischen Absolutheit und Unbedingtheit erscheint mir durchaus alltagstauglich. Ihr Ursprung ist übrigens ein religiöser. Sich daran in Zeiten zu erinnern, in denen einige den Kampf der Kulturen und Weltreligionen ausrufen, kann durchaus hilfreich sein.
„Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben“, sagt Jesus. Absolut hat man diesen Satz und ähnliche Aussagen immer wieder missverstanden, anders Gläubige gering zu schätzen und sich von ihnen abzugrenzen. Jesus hat diese Worte aber gerade nicht verurteilend gemeint, absolut und selbstgerecht. Im Gegenteil: Er möchte allein Heil bringen, Frieden also und Versöhnung der Menschen mit Gott und der Menschen untereinander – das aber unbedingt.
Joachim Gerhardt

 

Der Bonner Pressepfarrer Joachim Gerhardt schreibt alle drei Wochen das "Wort zum Sonntag" in der Gesamtausgabe der Kölnischen/Bonner-Rundschau, auf Seite 2 in der der großen Tageszeitung in der Köln-/Bonner Region. Hier erfahren Sie mehr: http://www.rundschau-online.de/.

 

 

 



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