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Gottesdienste

Losung für den 23.09.2020

Er wird den Tod verschlingen auf ewig. Jesaja 25,8

Wir sind bedrückt und stöhnen, solange wir noch in diesem Körper leben; wir wollen aber nicht von unserem sterblichen Körper befreit werden, sondern in den unvergänglichen Körper hineinschlüpfen. Was an uns vergänglich ist, soll vom Leben verschlungen werden. 2.Korinther 5,4

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Das aktuelle "Wort zum Sonntag" aus der Rundschau:

Auf der Schwelle zum Paradies

Es wird erzählt von einem alten Mann. Der sah sich im Traum vor Gott stehen, dem Richter aller Menschen, der die Pforte zum Paradies öffnet oder verschließt. Gott hieß ihn willkommen...

...und sprach: „Du hast niemals gestohlen, deine Frau nicht betrogen, hast sie nicht geschlagen oder bis anders gewalttätig geworden. Nun tritt ein, das Paradies steht dir offen!“
Der Mann jedoch erschrak und sprach: „Das ist wahr, o Allmächtiger. Ich habe nie gestohlen, aber ich war auch zu ungeschickt dafür. Ich habe nie meine Frau betrogen – es wollte mich aber auch keine andere. Und andere schlagen? Siehe nur, wie dünn meine Arme sind und schmächtig mein Leib ist. Sogar meine Frau ist kräftiger als ich. Wie hätte ich können?“ Da lachte Gott und mit ihm alle Engel und sprach: „Ich sehe, deine Zeit ist noch nicht gekommen; geh zurück auf Erden zu deiner Frau, bis wir uns wieder sehen.“
– Eine wunderbare Geschichte. Sie geht zurück auf den weisen alten Schweizer Dichter Kurt Marti. Der soll sie erzählt haben, als ein Freund ihn fragte: Was glaubst du, was uns Menschen am Ende aller Tage erwartet? Die Geschichte ist eine große biblische Antwort, in doppelter Hinsicht: Sie zeigt, dass Gottes letztes Wort anders ausfallen kann, als wir uns das manchmal vorstellen mögen. Und sie ist ein großes Plädoyer für die Ehrlichkeit. Doch damit ist die Geschichte nicht zu Ende: Der Mann berichtete diesen Traum nämlich seiner Frau. Die aber sagte: „Ist es nicht eine Sünde, Gott persönlich ins Angesicht zu schauen, selbst im Traum?“ – Ihr Mann nun rief erleichtert aus: „Endlich, eine große, schöne Sünde!“ Und Gott ließ die beiden, so heißt es, noch viele Jahre zusammen leben.                                                                             Joachim Gerhardt 

 

Der Bonner Pressepfarrer Joachim Gerhardt schreibt alle drei Wochen das "Wort zum Sonntag" in der Gesamtausgabe der Kölnischen/Bonner-Rundschau, auf Seite 2 in der der großen Tageszeitung in der Köln-/Bonner Region. Hier erfahren Sie mehr: http://www.rundschau-online.de/.

 

 

ger /

 



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