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Gottesdienste

Losung für den 23.09.2020

Er wird den Tod verschlingen auf ewig. Jesaja 25,8

Wir sind bedrückt und stöhnen, solange wir noch in diesem Körper leben; wir wollen aber nicht von unserem sterblichen Körper befreit werden, sondern in den unvergänglichen Körper hineinschlüpfen. Was an uns vergänglich ist, soll vom Leben verschlungen werden. 2.Korinther 5,4

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Das aktuelle "Wort zum Sonntag" in der Rundschau:

Gottvertrauen schärft den Blick für die Welt

Es gibt Sätze, die sind Balsam für die Seele. Dietrich Bonhoeffer, evangelischer Theologe und Widerstandskämpfer, hat solche Sätze gedichtet...

„Von guten Mächten wunderbar geborgen / erwarten wir getrost, was kommen mag. / Gott ist mit uns am Abend und am Morgen / und ganz gewiss an jedem neuen Tag.“ Wie vielen Menschen haben diese Worte Mut und Trost gespendet: in der Not, am Krankenbett, vor einer Prüfung, jungen wie alten Menschen.
Bonhoeffer, der vor 100 Jahren geboren wurde und den die Nazis noch kurz vor Kriegsende im KZ Flossenbürg umgebracht haben,  wird in diesen Wochen vielfach geehrt und gefeiert. Zu recht. Es ist wichtig, sich zu allen Zeiten an überzeugende Vertreter des Glaubens zu erinnern.
Balsam für die Seele war aber nicht Bonhoeffers erstes Anliegen. „Wer nicht für die Juden schreit, darf auch nicht Gregorianisch singen“, schrieb er seiner Kirche ins Gebetbuch. Und auch das: Man dürfe nicht nur die, die unter die gesellschaftlichen Räder geraten sind, verbinden, „man muss dem Rad selbst in die Speichen fahren!“
Bonhoeffers Zeit ist nicht unsere Zeit. Gott sei Dank. Wir leben nicht unter einem Unrechtsregime, nicht im Krieg. Aber schon die Ausgabe dieser Zeitung dokumentiert, wie gefährdet unser Leben, das Zusammenleben der Menschen in dieser Welt ist.
Wir brauchen daher unverändert Persönlichkeiten, die wissen, was sie tun und aus welchem Grund sie es tun. Bonhoeffer hat beeindruckend gezeigt: Gottvertrauen macht nicht blind für die Welt. Im Gegenteil. Es schärft den Blick. Mit diesem Zeugnis ist er bis heute sehr lebendig.
Joachim Gerhardt

 

Der Bonner Pressepfarrer Joachim Gerhardt schreibt alle drei Wochen das "Wort zum Sonntag" in der Gesamtausgabe der Kölnischen/Bonner-Rundschau, auf Seite 2 in der der großen Tageszeitung in der Köln-/Bonner Region. Hier erfahren Sie mehr: http://www.rundschau-online.de/.

 

 

 



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