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Er wird den Tod verschlingen auf ewig. Jesaja 25,8

Wir sind bedrückt und stöhnen, solange wir noch in diesem Körper leben; wir wollen aber nicht von unserem sterblichen Körper befreit werden, sondern in den unvergänglichen Körper hineinschlüpfen. Was an uns vergänglich ist, soll vom Leben verschlungen werden. 2.Korinther 5,4

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Das aktuelle "Wort zum Sonntag" aus der Rundschau:

Das Kamel und das Nadelöhr

Die Bibel spricht zuweilen in komischen Bildern. „Es ist leichter, dass ein Kamel durch ein Nadelöhr hindurch kommt, als ein Reicher ins Gottesreich hineingeht.“

Pressepfarrer Joachim Gerhardt schreibt regelmäßig das "Wort zum Sonntag" in der Kölnischen/Bonner Rundschau. Pressepfarrer Joachim Gerhardt schreibt regelmäßig das "Wort zum Sonntag" in der Kölnischen/Bonner Rundschau.

Das erklärt Jesus im Matthäus-Evangelium (Kapitel 19, Vers 24). Ich habe mir als Kind vorgestellt, wie das konkret aussehen mag: Ein Kamel mit seinen mächtigen Höckern durch ein Nadelöhr? Das ist zwar mühsam, aber möglich, habe ich mir gedacht. Das Tier muss nur wollen, beweglich genug ist es ja. Anders der reiche Mann, den ich mir in meiner Phantasie immer besonders füllig vorgestellt habe. Der sitzt da inmitten seines Reichtums und kann noch so strampeln, er muss scheitern.
Als Kind war das für mich eine einleuchtende Geschichte. Als Erwachsender sieht man dieses Bild mit anderen Augen. Sinnvoll erscheint es kaum. Warum sollte ein Kamel überhaupt durch ein Nadelöhr klettern?
Die Bibel gibt keine Auskunft. Aber es gibt zu denken, warum mir dieses Bibelwort mit den Jahren so lebensfern geworden ist. Vielleicht weil ich versucht bin, immer den Weg des geringsten Widerstands zu gehen? Vielleicht weil einem als Erwachsener ungewöhnliche Wege, Wege, die über das normal Übliche hinausgehen, fremd und suspekt geworden sind? Vielleicht, weil ich am materiellen Reichtum, an Besitzstandswahrung, am eigenen Luxus doch mehr hänge, als ich mir das eingestehen will und als gut ist?
Jesus würde sagen: Wer so oder ähnlich über das Nadelöhr, das Kamel und den reichen Mann nachdenkt, der hat auf dem Weg zum Gottesreich schon viel gewonnen.
Joachim Gerhardt

 

Der Bonner Pressepfarrer Joachim Gerhardt schreibt alle drei Wochen das "Wort zum Sonntag" in der Gesamtausgabe der Kölnischen/Bonner-Rundschau, auf Seite 2 in der der großen Tageszeitung in der Köln-/Bonner Region. Hier erfahren Sie mehr: www.rundschau-online.de.

 

 

 



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