Willkommen!

Welkom - Welcome - Bienvenue!

Flaggen

> weitere Informationen

Social Media

Besuchen Sie den Evangelischen Kirchenkreis Bonn auch auf Facebook und Instagram.

> weitere Informationen

Wort zum Sonntag

Keiner alleine

Unsere Tochter bezieht ihre erste, eigene Wohnung in der fremden Stadt. Aufregend. Am liebsten wäre sie in eine WG gezogen.

> Lesen Sie weiter ...

Spenden

Newsletter

Sie sind neugierig auf alles, was rund um die evangelische Kirche in Bonn passiert? Abonnieren Sie unseren Newsletter!

> weitere Informationen

Gottesdienste

Losung für den 22.10.2020

Siehe, meine Tage sind eine Handbreit bei dir, und mein Leben ist wie nichts vor dir. Ach, wie gar nichts sind alle Menschen, die doch so sicher leben! Psalm 39,6

Christus Jesus hat dem Tode die Macht genommen und das Leben und ein unvergängliches Wesen ans Licht gebracht durch das Evangelium. 2.Timotheus 1,10

Terminkalender

Veranstaltungen und Termine in der Region Bonn und im Kirchenkreis Bonn.

> weitere Informationen

PROtestant

Der PROtestant ist die evangelische Zeitung für Multiplikatoren aus Gesellschaft und Kultur, Politik und Wirtschaft im Großraum Bonn.

> weitere Informationen

Service
Das aktuelle "Wort zum Sonntag" aus der Rundschau

Auf Urlaub

Urlaub kommt von Erlaubnis. So sagen es die Sprachforscher. Der Arbeiter erhält von seinem Chef die Genehmigung, sich vom Arbeitsplatz für eine festgesetzte Zeit entfernen zu dürfen...

Früher zogen die Ritter zum Urlaub in die Schlacht. "Gott bewahre", sagt Pfarrer Gerhardt. (Foto: Christoph Dielmann) Früher zogen die Ritter zum Urlaub in die Schlacht. "Gott bewahre", sagt Pfarrer Gerhardt. (Foto: Christoph Dielmann)

Ein wenig beklemmend wirkt diese Herleitung schon. Macht sie doch deutlich: Das ganze Leben ist von der Arbeit bestimmt. Sollte Urlaub nicht etwas Selbstverständliches sein?
Der erste uns überlieferte Urlaub stammt übrigens aus dem Mittelalter. Ritter fragten ihren Lehnsherren um „urloup“, um in die Schlacht zu ziehen. Urlaub für den Krieg. Ein Segen, dass zumindest diese Herleitung heute ihre Bedeutung verloren hat.
Da sage ich statt Urlaub lieber Ferien. Das kommt von Lateinisch „feriae“, was so viel heißt wie Feiertag oder Ruhetag. Im alten Rom waren das die Tage, an denen keine Gerichtsitzungen abgehalten wurden. Keine Verhandlungen, keine Verurteilungen, kein  Geschäft, kein Dienst – Zeit zur Muße und zur Erholung. Gott hat mit der Schöpfung unserer Welt festgelegt, dass jeder siebte Tag ein solcher Tag sein muss. Er hat das getan, lange bevor Arbeitgeber über Urlaubserlaubnisse nachdachten.
Keine Frage: Der Mensch braucht Arbeit. Er sollte von seiner Arbeit leben können, doch nicht allein für sie. Urlaubstage sind für mich daher nicht verdiente, sondern geschenkte Tage. Nicht der Lohn für getane Arbeit, sondern die Erinnerung daran, dass unser Leben ein Geschenk Gottes ist. Wir dürfen es dankbar genießen. Also Ihnen, liebe Leserinnen und Leser, auch und ganz besonders in Gottes Namen: Schöne Ferien!
Joachim Gerhardt

 

Der Bonner Pressepfarrer Joachim Gerhardt schreibt alle drei Wochen das "Wort zum Sonntag" in der Gesamtausgabe der Kölnischen/Bonner-Rundschau, auf Seite 4 in der der großen Tageszeitung in der Köln-/Bonner Region. Hier erfahren Sie mehr: www.rundschau-online.de.

 

 

 



© 2020, Evangelische Kirche in Bonn und der Region
Alle Rechte vorbehalten. Vervielfältigung nur mit Genehmigung.