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Wort zum Sonntag

Aus Liebe

„Mein Sohn war tot und er ist wieder lebendig geworden.“ In diesem Satz des Vaters gipfelt die Geschichte „Vom verlorenen Sohn“ in der Bibel. Es ist toll, wenn eine schwierige Familiengeschichte so heilt, dass nach Jahren der Entfremdung und Distanz ein Vater einen solchen Satz sagen kann.

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Gottesdienste

Losung für den 09.08.2020

Der HERR sättigte sein Volk mit Himmelsbrot. Er öffnete den Felsen, da strömten Wasser heraus, sie flossen dahin als Strom in der Wüste. Denn er gedachte an sein heiliges Wort. Psalm 105,40-42

Gelobt sei Gott, der Vater unseres Herrn Jesus Christus, der uns gesegnet hat mit allem geistlichen Segen im Himmel durch Christus. Epheser 1,3

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Der PROtestant ist die evangelische Zeitung für Multiplikatoren aus Gesellschaft und Kultur, Politik und Wirtschaft im Großraum Bonn.

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Service
Das aktuelle "Wort zum Sonntag" aus der Rundschau:

Im Auge

Gott hat uns im Blick. Der Prophet Sacharja im Alten Testament erinnert daran: „Gott spricht zu seinem Volk: Wer euch antastet, der tastet meinen Augapfel an.“

Der Bonner Pressepfarrer Joachim Gerhardt schreibt regelmäßig das "Wort zum Sonntag" in der Kölnischen/Bonner Rundschau. Der Bonner Pressepfarrer Joachim Gerhardt schreibt regelmäßig das "Wort zum Sonntag" in der Kölnischen/Bonner Rundschau.

So heißt es dort im zweiten Kapitel, Vers zwölf. Gott hat uns im Blick – nicht nur das,  wir sind sogar sein ureigener Augapfel.
Was uns der Prophet überliefert, ist eine Liebeserklärung Gottes an den Menschen. Gott hat ein Auge auf uns geworfen. Zugleich ist dieses Wort eine Lebensversicherung unvorstellbaren Umfanges. „Wer euch, liebe Menschen, antastet, die ihr in dieser noch nicht erlösten Welt unverdrossen auf Glaube, Liebe und Hoffnung setzt, der tastet auch mich an. Wer euch Böses tut, der bekommt es mit mir zu tun. Wer euch verletzt, der verletzt mich!“
Wir stehen unter Gottes Schutz. Sein Auge wacht über uns. Mehr noch: Wir sind bewahrt in seinem ureigenen Blick – was da auch kommen mag an bösen Mächten und Gewalten. Gottes Auge ist unser Schutzschild. Ich denke, wir können es in dieser Welt gut gebrauchen.
Das Bild vom Augapfel hat für mich jedoch noch eine weitere tiefe Bedeutung: Gott schaut mit meinen Augen in diese Welt. Das Prophetenwort ist nicht nur ein Liebeswort und ein Schutzwort. Es sagt uns, welchen hohen Stellenwert der Blick eines Christenmenschen hat. Es sagt uns: Schau ganz aufmerksam in diese Welt und auf diese Welt. Denn Gott sieht mit deinen Augen, er sieht mit dir.   
Joachim Gerhardt

 

Der Bonner Pressepfarrer Joachim Gerhardt schreibt alle drei Wochen das "Wort zum Sonntag" in der Gesamtausgabe der Kölnischen/Bonner-Rundschau, auf Seite 4 in der der großen Tageszeitung in der Köln-/Bonner Region. Hier erfahren Sie mehr: www.rundschau-online.de.

 

 

 



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